Zenting

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Zenting
Das Wappen von Zenting


Basisdaten
Bundesland: Bayern
Regierungsbezirk: Niederbayern
Landkreis: Freyung-Grafenau
Höhe: 450 m
Fläche: 21,74 km²
Einwohner: 1.157 (30. Juni 2013)
Postleitzahl: 94579
Vorwahl: 09907
Kfz-Kennzeichen: FRG
Website: www.zenting.de
Erster Bürgermeister: Leopold Ritzinger (FW)

Zenting ist eine Gemeinde im niederbayerischen Landkreis Freyung-Grafenau. Sie hat sich mit der Gemeinde Thurmansbang zur Verwaltungsgemeinschaft Thurmansbang zusammengeschlossen.

Blick auf Zenting
Die Pfarrkirche St. Jakobus

Lage

Zenting befindet sich rund 35 km nordwestlich von Passau, 13 km von Tittling, 18 km südwestlich von Grafenau, 26 km nördlich von Vilshofen an der Donau und 15 km von der A 3 (Ausfahrt Iggensbach) entfernt.

Der Ort im Bayerischen Wald liegt in einer nach Süden offenen Talmulde unterhalb des Brotjacklriegels (1016 m) in der Ferienregion "Sonnenwald". Mit seinen Ortsteilen Daxstein und Ranfels, mit Weilern und Einödhöfen, ist Zenting ein beliebter Ferienort. Das Bergdorf Daxstein bietet einen überwältigenden Fernblick bis zu den Schneegipfeln der Österreichischen Alpen. Südlich von Zenting liegt der Ort Ranfels mit seiner Burg- und Kirchenanlage, entstanden in der Mitte des 12 Jahrhunderts.

In dieser Fereinregion finden sich drei Berge. Der Aschenstein (942m NN), der Geißlstein (906m NN) und ein bis Dezember 2009 namenloser Berg. Erst am 7. Dezember 2009 in der Gemeinderatssitzung wurde er auf den Namen "Kleiner Aschenstein" getauft. Er liegt zwischen den beiden oben genannten und liegt 915m über NN.

Ortsteile

Ortsteile der Gemeinde sind Blumau, Burgsdorf, Daxstein, Ellerbach, Fradlberg, Gerading, Gessenreuth, Grausensdorf, Gruselsberg, Haberöd, Hasling, Hauermühle, Hochreuth, Hörperting, Lina, Mahd, Manzenreuth, Neuhof, Poxöd (Buxöd), Ranfels, Simmering, Steinermühle, Steinhof, Unteraign, Waltersdorf, Winden und der Hauptort Zenting.

Geschichte

Erstmalig ist Zenting in Urkunden aus dem Jahre 1151 erwähnt. Auf dem Weg von der Donau in den einst gefürchteten "Nordwald" bot Zenting Rast und Versorgungsmöglichkeit für Kaufleute und Reisende. Die Gastfreundlichkeit seiner Einwohner hat demnach in Zenting schon fast tausendjährige Tradition.

Vom Kloster Osterhofen wurden die Geschicke der kleinen Gemeinde von 1151 bis 1783 bestimmt. 50 Jahre gehörte sie zur Damenstiftsherrschaft, ehe Zenting 1833 vom Staat erworben wurde.

Heute weist der Ort gut florierende Gewerbebetriebe auf und erfreut sich zunehmender Beliebtheit in der Tourismusbranche.

Gemeindewappen

Seit 1964 führt die Gemeinde ein Wappen. Der Drache als Attribut der heiligen Margarethe verweist auf die Patronin des Prämonstratenserstifts Osterhofen und die enge historische Verbindung Zentings dorthin. Zenting war bis zur Aufhebung des Stifts im Jahr 1784 Klosterhofmark und ging dann in den Besitz des Damenstifts St. Anna in München über. Pilgerstab und Pilgermuscheln sind Attribute des heiligen Jakob und beziehen sich auf das Patrozinium der schon im 12. Jahrhundert nachweisbaren Ortskirche von Zenting, die seit 1895 Pfarrkirche ist. In der Feldtingierung in Silber und Rot klingen die Farben des Bistums Passau an.

Politik

Bürgermeister

  • 1. Bürgermeister ist Leopold Ritzinger (FW) seit 2002. Er wurde zuletzt 2014 als alleiniger Kandidat mit 94,50 Prozent der Stimmen im Amt bestätigt.

Gemeinderat

Der Gemeinderat hat 12 Mitglieder (+ 1. Bürgermeister).

Sämtliche Gemeinderäte gehören der Fraktion der Freien Wähler Zenting-Ranfels-Daxstein an.

Sehenswürdigkeiten

  • Die barocke Pfarrkirche St. Jakobus der Ältere und St. Margarete wurde 1831 erweitert.

Bildung und Erziehung

  • Kindergarten Zenting

Vereine

  • Sportverein Zenting 1963
  • Frauenbund Zenting
  • Verein Deutscher Kriegsopfer Zenting
  • Blaskapelle Zenting
  • Kleintierzuchtverein Zenting
  • Soldaten- und Reservistenverein Zenting
  • Motorradclub Zenting
  • Schnupferclub Zenting
  • Landjugend Zenting
  • Männerchor Zenting

Literatur

Weblinks

Städte und Gemeinden im Landkreis Freyung-Grafenau
Wappen Landkreis Freyung-Grafenau.png

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