Wolfgang Lorenz

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Wolfgang Lorenz

Wolfgang Lorenz (* 4. März 1944 in Mährisch Ostrau) ist ein Deggendorfer Gymnasiallehrer a.D. und Stadtrat (SPD).

Leben und Wirken

Kindheit, Schule und Studium

Wolfgang Lorenz wurde am 4. März 1944 als zweites Kind von Ludwig und Herta Lorenz (geb. Spachovsky) in Mährisch Ostrau (jetzt Moravská Ostrava) geboren. Weil mit amtlicher Verfügung vom 22. Mai 1946 die Ausweisung (Abschub) für ihn, seine Mutter und seinen Bruder angeordnet wurde, ist die Familie seit dem 30. Mai 1946 in Deggendorf gemeldet. Nach der Kindergartenzeit besuchte Wolfgang Lorenz die Knabenschule im Östlichen Stadtgraben 28 (jetzt Stadtmuseum Deggendorf). Am 3. September 1955 trat er in die Oberrealschule Deggendorf über, die er bis zum Juni 1964 besuchte und mit dem Reifezeugnis abschloss.

Studium und Beruf

Nach Abschluss der Oberrealschule Deggendorf studierte Lorenz an der Technischen Hochschule München (jetzt TU München) Mathematik und Physik für das Höhere Lehramt. Nach der Vorprüfung zur Wissenschaftlichen Prüfung für das Lehramt an den Gymnasien im Herbst 1966, folgte im Juli 1971 die Wissenschaftliche Prüfung und nach der Referendarzeit – während der er ab September 1972 auch am Comenius-Gymnasium Deggendorf eingesetzt war – im Juli 1973 die Prüfung in Erziehungswissenschaften am Pädagogischen Seminar beim Asam-Gymnasium München. Mit Urkunde vom 8. August 1973 erfolgte die Berufung in das Beamtenverhältnis auf Probe und die Ernennung des Studienassessors zum Studienrat zur Anstellung. Gleichzeitig erfolgte die Zuweisung an das Robert-Koch-Gymnasium Deggendorf zur Unterrichtserteilung. Dort unterrichtete er bis zu seinem Ruhestand in den Fächern Mathematik, Physik, Informatik und 1. Hilfe und war durchgehend Fach- und Sammlungsleiter in Physik. Vom 13. September 1973 bis zum 30. Juli 1974 erteilte Lorenz nebenamtlichen Unterricht an der Staatlichen Fachoberschule Deggendorf. 1976 erfolgt die Ernennung zum Studienrat, 1980 zum Oberstudienrat und 1991 zum Studiendirektor. Gemäß Artikel 55 des Bayerischen Beamtengesetzes trat Lorenz mit Ablauf des 13. Februars 2009 in den Ruhestand.

Kommunalpolitisches Engagement

Lorenz rückte am 13. Juni 1983 das erste Mal in den Stadtrat von Deggendorf für den verstorbenen Fritz Wendt nach und hatte das Mandat bis 1984 inne. In der übernächsten Amtsperiode (1990-1996) kam er im Nachrückverfahren am 31. Januar 1994 für den verstorbenen Karl Sagerer in den Stadtrat. In der Amtsperiode 1996 bis 2002 kam er abermals im Nachrückverfahren am 13. Mai 1999 für den nach Winzer verzogenen Peter Wolf in den Stadtrat. Im Jahr 2002 wurde Lorenz dann direkt in den Stadtrat gewählt und 2008 und 2014 im Amt bestätigt. Seit 2002 ist er dort zudem Vorsitzender der SPD-Fraktion. Lorenz ist unter anderem Aufsichtsratsmitglied der Stadtwerke Deggendorf, des ITC Deggendorf, sowie in der Deggendorfer Stadthallen GmbH. In der Volkshochschule Deggendorfer Land ist er einer der drei Bildungsbeauftragten der Stadt Deggendorf.

OB Dr. Moser (r) und StR Wolfgang Lorenz (l)
Goldener Ehrenring der Stadt Deggendorf

Ehrungen

Im Jahr 2016 verlieh ihm die Stadt Deggendorf "In Würdigung der herausragenden Verdienste um das Gemeinwohl" den Goldenen Ehrenring.

Verleihungsurkunde

Ehrenamtliches Engagement

Wolfgang Lorenz ist in zahlreichen Vereinen Mitglied, darunter etwa beim Kinderschutzbund Deggendorf, beim Bund Naturschutz Deggendorf, beim VdK Deggendorf, bei der Arbeiterwohlfahrt Deggendorf und bei den Fördervereinen der Technischen Hochschule Deggendorf, des Comenius-Gymnasiums und des Robert-Koch-Gymnasiums. Zudem ist er Mitglied im TSV 1861 Deggendorf, im Angelsportverein "Im Gries", im Bürgernetzverein Deggendorf, im Akademischen Maschinen-Ingenieur-Verein München, im Bayerischen Philologenverband sowie im ADAC und seit 1969 in der SPD.

Weblinks


Deggendorfer Stadtrat

Moser (OB), Bergs, Eiberweiser, Franzel, Gebauer, Gollwitzer, Haas, Hahn, Hartmann, Hauser, Heigl, Hohenberger, Janka, Kandler, Kindel, Linsmaier, Löhnert, Lorenz, Mages, Meiski, Pammer, Pfestorf, Pronold, Rankl, Renker, Sandweger, Schiller, F. Scholz, M. Scholz, Schraufstetter, Stallinger, Stern, Thoma, Treiber, Treml, Tuchen, Volkmer, Weinbeck, Wellner, Wohlhüter, Zacher

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