Waldemar Kindler

Aus RegioWiki Niederbayern
Wechseln zu: Navigation, Suche
In diesem Artikel fehlen noch Bilder oder Fotos.
Dieser Artikel ist leider noch ohne Bebilderung. Wenn Sie über passende Bilder oder Fotos verfügen, dann laden Sie sie bitte hoch (unter Beachtung der Lizenzregeln) und fügen sie in diesem Artikel ein. Danach können Sie diese Kennzeichnung entfernen.


Waldemar Kindler (* 1948 in Dingolfing) war von 2007 bis 2013 bayerischer Landespolizeipräsident.

Leben und Wirken

Waldemar Kindler wurde 1948 in Dingolfing geboren und ist in Gotteszell im Landkreis Regen aufgewachsen, wo er bis heute lebt. In Metten besuchte er – zusammen mit dem Sohn des damaligen Bundesinnenministers Hermann Höcherl und den Söhnen des früheren Ministerpräsidenten Alfons Goppel – das Klosterinternat, machte dort 1967 Abitur, danach studierte er an der TU München Jura. Als Mitte der 1970er Jahre die Stadtpolizeien in Bayern verstaatlicht wurden, holte man den Juristen Kindler nach München, um dort die Personalabteilung des Polizeipräsidiums aufzubauen – und betraute ihn nebenbei auch noch damit, das Versagen bei der missglückten Befreiung der Olympia-Geiseln von 1972 juristisch aufzuarbeiten.

Karriere machte Kindler unter Innenstaatssekretär Peter Gauweiler und Innenminister Edmund Stoiber, Günther Beckstein war sein Duz-Freund. Personalchef, Einsatzchef der bayerischen Polizei, Vize des Landeskriminalamtes (LKA), 2001 dann Abteilungsleiter im Innenministerium, zuständig für die bayerische Polizei, 2007 schließlich wurde für ihn – mit Zustimmung des gesamten Landtags ohne Gegenstimme – das Amt des Landespolizeipräsidenten geschaffen: 34.000 Vollzugsbeamten und 6.000 Angestellten in zehn Polizeipräsidien, dem Polizeiverwaltungsamt, bei der Bereitschaftspolizei und im LKA stand Kindler damit vor. Parallel dazu war Kindler seit 2004 ununterbrochen zum Vorsitzenden des Arbeitskreises II der Innenministerkonferenz gewählt worden, zudem vertrat er alle deutschen Länderpolizeien in der Task Force der europäischen Polizeichefs. Ein besonders enges Verhältnis wird Kindler zum Präsidenten des Bundeskriminalamtes, Jörg Ziercke, nachgesagt.

Am 28. Juni 2013 beendete Kindler seinen aktiven Dienst und trat in den Ruhestand.

Auszeichnungen

Literatur