Schöfweg

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Schöfweg
Das Wappen von Schöfweg


Basisdaten
Bundesland: Bayern
Regierungsbezirk: Niederbayern
Landkreis: Freyung-Grafenau
Höhe: 772 m
Fläche: 15,90 km²
Einwohner: 1.301 (30. Juni 2013)
Postleitzahl: 94572
Vorwahl: 09908
Kfz-Kennzeichen: FRG
Website: www.schoefweg.de
Erster Bürgermeister: Martin Geier (FW)

Schöfweg ist eine Gemeinde im niederbayerischen Landkreis Freyung-Grafenau. Sie hat sich mit dem Markt Schönberg und den Gemeinden Eppenschlag und Innernzell zur Verwaltungsgemeinschaft Schönberg zusammengeschlossen.

Lage

Die Gemeinde liegt im Bayerischen Wald am Nordhang des 1016 Meter hohen Brotjacklriegel und grenzt an die Landkreise Deggendorf und Regen. Schöfweg liegt 25 km östlich von Deggendorf, 22 km südlich von Regen, 18 km westlich von Grafenau und 45 km nördlich von Passau. Die A 3 (Ausfahrt Hengersberg) ist rund 20 km entfernt und über die B 533 zu erreichen.

Gemeindeteile sind Schöfweg, Allhartsmais, Freundorf, Handschuh, Haus, Haunstein, Hilgenreith, Kniereit, Langfurth, Mitterdorf, Mutzenwinkel, Reinermühle, Scheibenberg, Sonnenwald und Steinberg.

Blick auf Schöfweg

Geschichte

Schöfweg

Schwefweg, ein früher Besitz des Hochstifts Passau, wies in den Passauer Urbaren Mitte des 13. Jahrhunderts zwölf Lehen aus. 1308 kam es in die Hände von Christian von Urleinsberg. Im Halser Salbuch wird es 1395 als Scheffweg erwähnt und gehörte damals bereits wieder dem Hochstift. Später war es zusammen mit Hilgenreith und anderen Dörfern Teil der Hofmark Haingut.

1603 kaufte Herzog Maximilian I. das Gebiet als Teil der Herrschaft Winzer. Um 1808 errichtete der Exeremit Anton Franz Seraph Flurl eine Notschule in Schöfweg und bewirkte 1814 den Bau eines eigenen Schulhauses. Im Zuge der Verwaltungsreformen in Bayern entstand mit dem Gemeindeedikt von 1818 die heutige Gemeinde.

Aus der Schulkapelle entstand 1888/89 und nach einem weiteren Ausbau 1947/48 die heutige Pfarrkirche Maria, Mutter der Schmerzen, ein massiver Granitbau. Schöfweg, 1915 Expositur von Innernzell, ist seit 1921 Pfarrei. 1884, 1911 und 1913 suchten schwere Brände Schöfweg heim.

Allhartsmais

Der Urlaubsort Allhartsmais ist ein Dorf mit etwa 150 Einwohnern. Von den Einheimischen wird Allhartsmais Moas genannt. Selber nennen sie sich Moisinga. Die Gegend um Allhartsmais wurde vom Abt Adelhart von Rinchnach urbar gemacht. Nach ihm wurde Allhartsmais benannt. "Mais" kommt von maiseln, einem alten bayrischen Wort für „roden“. Demnach heißt Allhartsmais ins Deutsche übersetzt etwa „Das von Adelhart gerodete (Dorf)“.

Gemeindewappen

Ein eigenes Wappen bekam die Gemeinde 1984. Dreiberg, Sonne und Tanne bringen die geografische Lage der Gemeinde im sog. Sonnenwald im Bayerischen Wald bildlich zum Ausdruck. Der rote Schrägbalken symbolisiert den wichtigen Verkehrsweg, der an den Hängen des Sonnenwaldes entlang führt und verweist zugleich auf den Ortsnamen Schöfweg. Der Name, früher "Schefweg", leitet sich wahrscheinlich davon ab, dass diese Straße eine wichtige Verbindung von den Handelsschiffen auf der Donau nach Böhmen und umgekehrt darstellte. Die Farben Silber und Rot verweisen auf die historischen Beziehungen zum Fürstbistum Passau, die Farben Silber und Blau auf diejenigen zum wittelsbachischen Kurfürstentum Bayern.

Politik

Bürgermeister

  • 1. Bürgermeister ist Martin Geier (FW). Er war 2008 knapp gegen Helga Weinberger erfolgreich und wurde 2014 als alleiniger Kandidat mit 81,5 Prozent im Amt bestätigt.

Gemeinderat

Der Gemeinderat hat 12 Mitglieder (+ 1. Bürgermeister) und folgende Sitzverteilung:

  • FW/SPD: 5 Sitze + 1. Bürgermeister (2008: FW: 4, SPD: 2)
  • CSU: 4 Sitze (2008: 4)
  • UWG: 3 Sitze (2008: 2)

Vereine

  • Freiwillige Feuerwehr Schöfweg
  • Sportverein Schöfweg 1970
  • Krieger- und Soldatenverein Schöfweg
  • Katholischer Frauenbund Schöfweg
  • Gartenbauverein Schöfweg
  • Brod-Jagl-Riegler

Weblinks

Städte und Gemeinden im Landkreis Freyung-Grafenau
Wappen Landkreis Freyung-Grafenau.png

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