SV Schalding-Heining

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Der SV Schalding-Heining ist ein Sportverein aus der Stadt Passau. Neben der erfolgreichen Fußballabteilung, die seit 2013 in der Regionalliga Bayern spielt, werden in dem Verein die Sportarten Ski, Stockschießen, Tanzen, Nordic Walking und Callanetics angeboten. Der Verein hat ca. 1.500 Mitglieder.

Nachdem drei Tage zuvor ein Fußballspiel zwischen Schalding und dem Nachbarort Heining (Endstand 0:0) ausgetragen wurde trafen sich am 22. Mai 1946 ca. 50 Sportfreunde zur Gründung eines Fußballvereines, darunter viele ehemalige Spieler des FC Rittsteig (dieser war während des Zweiten Weltkrieges aufgelöst worden). Man war sich eigentlich über alles Wesentliche einig, nur nicht über den Vereinsnamen. Im Oktober 1946 war es dann soweit. Der Verein mit bereits 134 Mitgliedern nannte sich "SV Schalding", in der Vorstandsära Dr. von Tüllenburg (1951 - 1956) erfolgte die Umbenennung in "SV Schalding-Heining". Anfangs als reiner Fußballclub gegründet entwickelte sich der SV Schalding-Heining über die Jahre zum Mehrspartenverein.

Nach der Gründung stellte sich schnell sportlicher Erfolg ein. Bereits in der Saison 1947 wurde der SVS Meister der C-Klasse (heutige A-Klasse), bereits drei Jahre später gelang der Aufstieg von der B-Klasse in die A-Klasse (heutige Kreisliga). Im Anschluss verlor der sportliche Aufstieg an Schwung und der Verein pendelte mehr als 30 Jahre zwischen der C- und B-Klasse. Erst Mitte der 1980er Jahre setzt ein kontinuierlicher Aufstieg ein. Noch Anfang der 80er Jahre spielt der SVS in den untersten Spielklassen und konnte sich auf Grund einiger Aufstiege bis in die zweithöchste bayerische Amateurliga (Bayernliga) vorarbeiten.

Einen der größten sportlichen Erfolge gelang dem Verein in der Saison 1997/98 mit dem Gewinn des neu geschaffenen Bayerischen Toto-Pokals. Damit qualifizierte er sich für die 1. Hauptrunde um den DFB-Pokal 1999, wo er dem damaligen Zweitligisten SpVgg Unterhaching knapp mit 0:1 unterlag.

In der Saison 2006/07 wurde der SV Schalding-Heining Vizemeister der Landesliga Mitte, verfehlte dann aber in den Relegationsspielen den Sprung in die Bayernliga.

Am 15. Mai 2009 gelang es dem Verein, zwei Spieltage vor Schluss den Meistertitel der Landesliga Mitte zu sichern und damit vorzeitig den direkten Aufstieg in die Bayernliga zu sichern.

In der Saison 09/10 belegte man als Aufsteiger in die Bayernliga einen respektablen 13. Platz, jedoch konnte in der Folgesaison mit Platz 17 die Liga nicht gehalten werden und der SVS musste zurück in die Landesliga. In der Saison 11/12 belegt man in der Abschlusstabelle Platz 2 und schafft den Aufstieg in die Bayernliga. Hier wäre sogar der Aufstieg in die Regionalliga Bayern möglich gewesen jedoch scheiterte der SVS in der Relegation am 1. FC Schweinfurt.

Am 34. Spieltag der Saison 12/13 gelang durch einen 2:0 Sieg beim VfB Eichstätt der vorzeitige Aufstieg in die Regionalliga Bayern für die Saison 2013/14. Für den Aufstieg in die höchste Spielklasse Bayerns wurden Teile der Sportanlage am Reuthinger Weg umgebaut bzw. erweitert. Neben der Verlängerung der Haupttribüne (mit Überdachung) wurde ein separater Gästeblock geschaffen, auch wurden die erforderlichen Fangzäune installiert. Die Arbeiten konnten pünktlich zum Saisonstart abgeschlossen werden.

Eines der ersten Highlights der Premieren-Saison in der Regionalliga Bayern stellt das Spiel gegen die U23 des FC Bayern München am 26. Juli 2013 dar, hier siegten die Gäste vor ausverkauftem Haus (2.500 Zuschauer) mit 5:0. Im Halbfinale des Bayerischen Toto-Pokal bezwang man den damaligen Drittligisten SV Wacker Burghausen mit 1:0 vor über 1.000 Zuschauern. Das Finale gegen die Würzburger Kickers vor 2.100 Zuschauern am 14. Mai 2014 verlor man unglücklich mit 4:6 im Elfmeterschießen, dadurch verpasst man auch den Einzug in die erste Runde des DFB-Pokals. Die Saison in der Regionalliga Bayern konnte nach einem 4:3-Auswärtssieg bei der SV Viktoria Aschaffenburg auf einem guten zwölften Platz abgeschlossen werden.

Im zweiten Jahr in der Regionalliga verlief für den SVS erneut erfolgreich, nachdem man neun Spiele in Folge ohne Niederlage blieb und lange Zeit auf einem einstelligen Tabellenplatz stand folgt im Anschluss eine Niederlagenserie jedoch erreicht man mit 40 Punkten den zwölften Tabellenplatz. In der Folgesaison erreicht man den 13. Platz, in der Spielzeit 2016/17 den 14. Platz, in der Spielzeit 2017/18 den 11. Platz und in der Spielzeit 2018/19 den 13. Tabellenplatz.

Neben der Regionalligamannschaft verfügt der SVS auch noch über eine zweite Herrenmannschaft (Bezirksliga Ost) und eine dritte Mannschaft (A-Klasse Passau), des weiteren gibt es eine AH-Mannschaft. In der Jugend treten insgesamt 12 Teams an (G - A Jugend). Die A- und C-Jugend spielen in der Bayernliga, die anderen Jugendteams spielen zum Teil auch in den Bezirksoberligen der jeweiligen Altersklasse. Eine Damenmannschaft wird als SG mit den Vereinen DJK SV Kirchberg vorm Wald und SV Otterskirchen betrieben.



Vereinsvorsitzende von 1946 bis heute

Mai 1946 - Oktober 1946: Alois Striedl

Oktober 1946 - Mai 1948: Hans Roßgoderer

Mai 1948 - Oktober 1949: Heinrich Hämmel

Oktober 1949 - November 1950: Hans Roßgoderer

November 1950 - Juli 1951: Hermann Müller

Juli 1951 - Dezember 1956: Dr. von Tüllenburg

Dezember 1956 - März 1965: Georg Würfl

März 1965 - Dezember 1987: Herbert Würfl

Dezember 1987 - Juli 1995: Gerd Ronczka

Juli 1995 - Oktober 1998: Günther Grabner

Oktober 1998 - Oktober 2003: Fritz Hofbauer

Oktober 2003 - heute Wolfgang Wagner