Reserl Sem

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Reserl Sem, geb. Fürstberger, (* 30. November 1953 in Tann) ist eine bayerische Politikerin (CSU) und seit 2003 Mitglied des Bayerischen Landtags. Sie verheiratet und hat zwei Töchter.

Leben und Wirken

Reserl Sem absolvierte 1968 die Volksschule. Von 1969 bis 1972 besuchte sie die Berufsaufbauschule in Pfarrkirchen, die sie mit der Fachschulreife abschloss. In den Jahren 1972 bis 1974 war Sem an der Fachakademie für Sozialpädagogik in München. 1968 begann sie eine Lehre als ländliche Haushaltsgehilfin, die sie mit der Gehilfenprüfung 1971 beendete. Im Jahr 1975 machte sie ihren Abschluss als staatlich anerkannte Erzieherin und arbeitete danach als Erzieherin bis 1979 an einer Tagesheimschule in München. Die Jahre 1979 bis 1995 widmete Sem ihrer Familie und arbeitete in der Baufirma des Ehegatten. Im Jahr 1996 fing sie als Erzieherin im Förderzentrum der Johannes-Still-Schule in Eggenfelden an. Diese Tätigkeit übte Reserl Sem bis zum Jahr 2003 aus.

Die politische Karriere von Reserl Sem begann 1988 mit dem Eintritt in die CSU. Seit 1990 ist sie Kreisrätin im Kreistag des Landkreises Rottal-Inn, seit 2001 Kreisvorsitzende der CSU Rottal-Inn und seit 2009 Bezirksvorsitzende der Frauen Union Niederbayern. Ebenso ist sie seit 2009 ein Mitglied des CSU-Parteivorstandes. 2003 wurde sie erstmals für den Stimmkreis Rottal-Inn in den Bayerischen Landtag gewählt. Sie ist im Ausschuss für Soziales, Familie und Arbeit tätig und seit April 2011 stellvertretende Vorsitzende der CSU-Landtagsfraktion. Bei der Landtagswahl 2013 holte sie mit 59,1 Prozent das beste Ergebnis der CSU Niederbayern.

Auch ehrenamtlich ist Sem engagiert. So ist sie in über 30 Ortsvereinen, vom Fußballverein bis zur Kultur, vom Frauenbund bis zum Verein „JA zur A 94“ ein Mitglied. Weiterhin ist sie seit 2006 ein Mitglied im Diözesanrat der Katholiken im Bistum Passau, seit 2007 Vorsitzende der „Freunde und Förderer des Unternehmergymnasiums Bayern e.V.“ und seit 2008 Vorsitzende des Fördervereins „Denkmal der Heimatvertriebenen am Rahmenberg“.

Literatur

Weblinks


Landtagsabgeordnete aus Niederbayern und Altötting

Aiwanger, Brunner, Gibis, Heckner, Huber, Knoblauch, Müller, Muthmann, Neumeyer, Radlmeier, Ritt, Roos, Sem, Sibler, Steinberger, Taubeneder, Waschler, Werner-Muggendorfer, Widmann, Zellmeier