Pro Passau

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Pro Passau (ehemals Alternative für Passau, kurz: AfP) war eine von 2013 bis 2018 bestehende Passauer Wählervereinigung.

Geschichte

Angespornt durch das Abschneiden der Partei Alternative für Deutschland bei der Bundestagswahl am 22. September 2013 gründeten einige Passauer Mitglieder zusammen mit Angehörigen anderer Parteien sowie Parteifreien im November des Jahres die Wählervereinigung „Alternative für Passau“. Als „patriotisches und soziales Wahlbündnis“ wolle man zu den Kommunalwahlen 2014 in Stadt und Landkreis Passau antreten. Hintergrund war, dass die AfD selbst in Passau nicht zur Kommunalwahl antreten wollte. Voraussetzung für die Mitgliedschaft in der AfP sei unter anderem das Bekenntnis zu den „Werten der christlich-abendländischen Kultur“. Zum ersten Vorsitzenden der AfP wurde Kreisrat Oskar Atzinger gewählt. Der Führungsriege gehörten mehrere frühere und aktuelle Funktionäre insbesondere der Republikaner an. Zur Vorstandschaft des Vereins gehört unter anderem auch der örtliche Vorsitzende der AfD, Robert Schregle.

Die Gründung der AfP sorgte im AfD-Kreisverband Passau-Freyung-Grafenau für Unmut, unter anderem wegen des ähnlich lautenden Namens. Deshalb wurden neben einem Parteiausschlussverfahren gegen Robert Schegle auch rechtliche Schritte gegen die AfP erwogen. In der Folge schied Schegle aus der AfP aus, woraufhin sich die Wählervereinigung in „Pro Passau“ umbenannte.

Anfang 2018 hat die Wählervereinigung eigener Erklärung nach in einer Mitgliederversammlung ihre Auflösung beschlossen.

Vorstand

  • Vorsitzender: Oskar Atzinger
  • Stellvertreter: Kurt Haimerl
  • Schriftführer: N.N.
  • Schatzmeister: Herbert Seitz

Literatur