PassauCard

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Die PassauCard. Foto:Geisler

Die PassauCard wurde am 1. Mai 2001 eingeführt. Es gehörten 90 Anbieter aus dem Tourismussektor in der Region Passauland zu den Partnern. Bis 2008 ist deren Zahl auf 150 Partner angewachsen, die aus dem Bayerischen Thermenland, dem Bayerischen Wald, dem Inn- und Mühlviertel in Oberösterreich sowie aus Südböhmen kommen.

Die PassauCard dient in Bad Füssing, Bad Griesbach und Kirchham als Kur- und Gästekarte. Darüber hinaus gibt es die PassauCard all-inclusive für alle anderen Urlauber in der Region sowie natürlich für Einheimische. Mit dieser Erlebniskarte hat der Inhaber freien Eintritt in eine Vielzahl von Kultur- und Freizeiteinrichtungen sowie zusätzliche Vergünstigungen.

Aufrüstung

Der Zweckverband PassauCard hat den Haushalt für 2010 in Höhe von 365 000 Euro beschlossen. Darin ist mit 65 000 Euro auch die Aufrüstung der Bahnhofsautomaten für die PassauCard auf eine neue Chiptechnologie vorgesehen. Neben den zwölf Automaten werden auch rund 230 Lesegeräte in Bussen und 850 Geräte in Beherbergungsbetrieben, bei Leistungspartnern und in Verkaufsstellen umgebaut.

Der Gast wird von der Umstellung kaum einen Unterschied zur bisherigen Chipkartengeneration bemerken. Ausser das diverse Funktionen auf einer Karte vereint sind.

Das diesjährige Haushaltsvolumen ist mit 365 000 Euro etwas geringer als im Jahr 2009 mit 379 000 Euro. Größter Posten sind erneut die Mittel für den Reiseführer. Der Reiseführer umfasst alle Vergünstigungen, die mit der PassauCard gewährt werden, sämtliche touristischen Angebote, und sei die optimale Werbung für die Leistungspartner der PassauCard.

Mit den Verkaufszahlen der PassauCard ist der Geschäftsführer zufrieden. Der touristische Leistungsverbund mit dem Namen PassauCard hat einen hohen marketingmäßigen Stellenwert für die Region Passauer Land eingenommen.

Ab April 2011 wird wegen der kürzeren Aufenthaltsdauer der Gäste die PassauCard für einen, zwei, drei, fünf und sieben Tage angeboten. Die Karte für 21 Tage wird aus dem Verkauf genommen.

Akzeptanz

Bei der PassauCard ist Bad Füssing Spitzenreiter. 5231 PassauCards wurden im Jahr 2009 in Bad Füssing verkauft. So viel wie nirgendwo anders. Vor allem die Kurverwaltung erwies sich dabei als Top-Verkaufsstelle. Allein hier gingen 2724 PassauCards an den Gast. Was Bad Füssing anbelangt, ist die PassauCard ein Erfolgsmodell. 8723 PassauCards wurden im 2009 im gesamten Verbreitungsgebiet verkauft.

Statistik

2007 wurden insgesamt 5844 Karten verkauft, 2008 waren es schon 6765 und 8723 im Jahr 2009. Das entspricht einer Steigerung gegenüber 2008 um 28,94 Prozent.

Die PassauCard, ein Modell, das durchaus ankommt und sich auch auszahlt - für Gast und Kommune. Wenn man die Verkaufszahlen in den einzelnen Kommunen anschaut, scheint sich das aber noch nicht überall herumgesprochen zu haben Ab dem Jahr 2010 sind sie Verkaufszahlen der PassauCard rückläufig.

2010 wird von einem Verkaufsrückgang von zehn Prozent ausgegangen. Dies lässt sich auf die sinkenden Gäste-Ankünfte zurückführen.

2011 soll die PassauCard einen Nettobetrag von 165.000 Euro erzielen.

Bad Füssing Gold Card

Ab Februar 2011 gibt es eine neue karte. Diese wird von der Firma Mediaktiv GmbH im Rahmen von All-Inclusive-Angeboten vermarktet. Sie enthält Leistungen im Wert von ca. 150 Euro.

Literatur


Weblinks