Neustadt (Landshut)

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Die Landshuter Neustadt nach Süden zur Kirche St. Ignatius, im Hintergrund die Burg Trausnitz

Neustadt ist eine Straße in der kreisfreien Stadt Landshut.

Verlauf

Der langgestreckte Straßenmarkt verläuft in der Landshuter Altstadt etwa parallel zum Straßenzug Altstadt von Norden nach Süden. Am Nordende schiebt sich das Ursulinenkloster in die Bürgerhausbebauung vor, während im Süden das ehemalige Jesuitenkloster mit der Kirche St. Ignatius den Abschluss bildet.

Geschichte

Die Neustadt entstand im Zuge der Stadterweiterung in der zweiten Hälfte des 13. Jahrhunderts. Im Salbuch von St. Martin aus dem Jahr 1331 wird sie mit in der Newenstat bezeichnet. Sie ist geprägt von meist dreigeschossigen Handwerkerhäusern, die von größeren Palais des Adels und der gehobenen Beamtenschaft unterbrochen werden. Bis zum 19. Jahrhundert waren hier auch zahlreiche Wein- und Bierwirte anwesend, die den Bauern und Handwerkern, die zu den Märkten kamen, eine Herberge boten.

Gebäude und Einrichtungen

446 – Gasthaus zum Freischütz
479 – Ehemalige Jesuitenkirche St. Ignatius

Literatur

  • Volker Liedke: Denkmäler in Bayern. Band II.24 Stadt Landshut. Verlag Schnell & Steiner, München · Zürich 1988, ISBN 3-7954-1004-5