Michael Bär

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Dr. Michael Bär.

Dr. Michael Bär (* 5. Januar 1962 in Straubing) ist ein niederbayerischer Geistlicher und Dompropst des Passauer Domkapitels.

Leben und Wirken

Bär stammt aus Ramsdorf in der Nähe von Osterhofen. Er absolvierte sein Abitur am Gymnasium Leopoldinum. Nach der Priesterweihe im Jahr 1987 war er Kaplan in Regen und von 1989 bis 1997 Subregens im Priesterseminar St. Stephan. Später wurde er Pfarrer in Heining und betreut seit vielen Jahren nebenamtlich die Pfarrei Dommelstadl.

Im Jahr 2000 wurde Bär in das Domkapitel Passau berufen. In der Folge trug er als Leiter des Bischöflichen Seelsorgeamtes Verantwortung und war seit 2004 auch Referent für Gemeinde- und Jugendpastoral. Er war seit 2009 auch für die Verbände, die Erwachsenenbildung und die Räte zuständig. Lange Jahre war er als Diözesanpräses geistlicher Begleiter der Kolpingsfamilien im Bistum. Als Subregens im Priesterseminar St. Stephan zeichnete er auch für die Ausbildung der Priesteramtskandidaten verantwortlich und lehrt bis heute Homiletik. Von April 2011 bis 2016 war er zudem Bischöflicher Beauftragter für die Caritas.

Am 24. Mai 2011 wurde Bär vom Domkapitel zum neuen Domdekan gewählt und von Bischof Wilhelm Schraml bestätigt. Die Amtseinführung fand am 5. Juli 2011 statt. Bär sprach vor dem Bischof das Glaubensbekenntnis und den Amtseid. Der Oberhirte legte ihm dann zusammen mit dem Dompropst das Kapitelkreuz als Domdekan um. Im Juni 2012 feierte Bär sein silbernes Priesterjubiläum. Kurz zuvor hatte ihn die Passauer Neue Presse als möglichen Nachfolger Wilhelm Schramls im Amt des Bischofs von Passau gehandelt.[1] Der neue Bischof Stefan Oster ernannte ihn am 21. Oktober 2014 dann als Nachfolger von Hans Striedl zum Dompropst; die feierliche Amtseinführung erfolgte im Rahmen eines Gottesdienstes im voll besetzten Dom St. Stephan am 30. November.

Dr. Michael Bär ist außerdem Bischöflicher Beauftrater im Diözesanrat Passau. Seit 1. Februar 2017 ist er Bischöflicher Beauftragter für Flüchtlings- und Asylfragen sowie Seelsorgsbeauftragter für Flüchtlinge und Asylsuchende in der Diözese Passau.

Darüber hinaus ist er Beirat in der Vorstandschaft des Vereins für Ostbairische Heimatforschung.

Publikationen

Einzelnachweise

  1. Stefan Rammer (2012): „Steht in Passau der Bischofswechsel ins Haus?“

Literatur