Kirche St. Margarethen (Passau)

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Die Kirche St. Margarethen (ugs. meist St.-Margarethen-Kirche, teils auch nur St.-Margarethen-Kapelle) war eine Kirche in Passau aus dem Jahr 1218. Sie wurde beim Stadtbrand 1662 zerstört. Ihre Reste befinden sich im Kellergewölbe des Hauses Große Messergasse 2.

Geschichte

Die erste Erwähnung stammt aus dem Jahr 1218. Durch das ganze Mittelalter hindurch finden sich Urkunden zu St. Margarethen. Vermutlich handelte es sich um eine Zunftkirche der Messerer und Klingenschmiede, die zu dieser Zeit in Passau wirkten. Beim großen Stadtbrand des Jahres 1662 wurde die Kirche dann zerstört und in der Folge wohl mangels Geldes nicht wieder aufgebaut.

Das Ruinen-Grundstück wurde später an den Stadtapotheker Johann Georg Krempl verkauft, dem bereits das Eckhaus Kleine und Große Messergasse gehörte. Krempl war ein wohlhabender Mann und wollte seine Apotheke noch repräsentativer haben: Wohl 1735 kam seine Apotheke deshalb in das Haus Große Messergasse 2.

Der erhaltene Hauptraum der Kirche ist rund 100 Quadratmeter groß.

Literatur