Kunst am Campus

Aus RegioWiki Niederbayern
Wechseln zu: Navigation, Suche
„Hülle und Kern“ heißt die Plastik von Joachim Bandau auf dem Passauer Universitäts-Campus vor der Zentralbibliothek.

Kunst am Campus der Universität Passau steht für die Symbiose von Natur, Architektur und Kunst ist eines der wesentlichen Merkmale des Universitätsgeländes in Passau, das sich zwischen historischem Stadtkern und Innlauf ausgebreitet hat. Quasi von erster Stunde an wurde die Kunst bei der Gestaltung des öffentlichen Raums auf dem Campusgelände miteinbezogen. 2008 kann die Universität auf eine reichhaltige Sammlung mit internationalen Künstlern blicken. Der Bildband „Kunst am Campus“, der zum 30. Geburtstag der Hochschule 2008 herausgebracht worden ist, versammelt und erläutert erstmals alle 21 Kunstwerke in und an der Universität.

Konsequenterweise ist ein Teil des Bildbandes über die Kunst der Universität an der Professur „Kunsterziehung/Ästhetischen Erziehung“ von Prof. Dr. Alexander Glas entstanden. Zwölf Studentinnen haben im Wintersemester 2007/2008 im Seminar „Werkanalyse und -interpretation“ die kurzen Begleittexte zu den Kunstwerken erarbeitet.

Das erste Kunstwerk für den Campus wurde 1981, vier Jahre nach Eröffnung der Universität, angekauft. Die Skulptur von Herbert Peters ist auch den Passauern vertraut, die die Universität noch nie betreten haben: Der 30 Tonnen schwere Granitblock steht am Innufer direkt gegenüber der Uniwiese – und sorgte nach seiner Aufstellung für hitzige Debatten.

Gleich daneben, an der Ostseite des Philosophicums, befindet sich ein Kunstwerk, das als solches kaum zu erkennen ist: Reinhold Grübl hat die Außentreppe und Fenstersimse mit Granit verkleidet. Hingucker sind auch die knallroten Aluminiumprofile vor dem Mathematikgebäude. Den Augen der Öffentlichkeit entziehen sich hingegen viele Werke – Andreas Bindls Sgraffito im Informatikgebäude etwa oder Pia Mühlbauers Wandfresko im Juridicum.

Der neue Bildband nun eröffnet mit seinen schönen Fotos ganz neue Perspektiven.

Literatur