Kulturmobil

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Ingrid Irrlicht vom Kulturmobil. Foto: Baudissin.

Das Kulturmobil zieht mit seinem jährlichen Familienprogramm von Juni bis September durch Niederbayern. Eine professionelle Künstlertruppe zeigt auf der ausklappbaren Bühne eines Lastwagens die Stücke an 30 Orten. Vorstellungen finden im Landkreis Passau, Regen, Landshut, Rottal-Inn, Deggendorf, Freyung-Grafenau, Straubing-Bogen, Dingolfing-Landau und Kelheim statt.

6000 Reisekilometer pro Jahr legt das „Kulturmobil“ in Niederbayern zurück. 25 Mitwirkende vor und hinter der Bühne ziehen nach dem Vorbild fahrender Gaukler durchs Land. Produziert hat „Kulturmobil“ das Kulturreferat des Bezirks Niederbayern.

Organisation

An der Seite des Kulturreferats des Bezirks Niederbayern für die Organisation des „Kulturmobils“ steht das KulturBüro Maria Bruckbauer. Das in Landshut ansässige Büro für Künstlervermittlung und kulturelles Projektmanagement ist seit 2000 für die Öffentlichkeitsarbeit und Tourneeorganisation des fahrenden Theaters zuständig.

2007

Das Programm 2007 setzte sich aus einem Nachmittag für die ganze Familie mit der Kinderzaubershow der Zauberclownin Manuela und der abendlichen Theateraufführung zusammen. Unter Regisseur und Intendanten des Landestheaters Niederbayern Stefan Tilch produzierte und spielte man das Stück „Der Gondoliere vom Halser Stausee“. Besetzt war es unter anderen mit bekannten Schauspielern des deutschen und bayerischen Fernsehens, wie Dieter Fischer, Andreas Schwaiger und Nadine Germann.

2008

Hinter dem „Zirkus Pantomimi“ verbirgt sich Ingrid Irrlicht, die Nachmittags mit ihrer Vorstellung unter dem Motto „Tiere - Menschen - Theater ohne Worte“ das Publikum zum Mitmachen einlädt. Abends folgt das bayerische Theaterstück „Der verliebte Grantler“ nach Molières Komödie „Le Misanthrope“ („Der Menschenfeind“) unter der Regie von Martina Veh.

2010

Andreas Gryphius dichtete im 17. Jahrhundert „Dies Leben kömmt mir vor als eine Rennebahn“, so heißt es beim bayerischen Dichter Franz Ringseis: „As Lebm is a oanzige Woiznbahn. Und drum woiz ma uns alle krumm und lahm, wennst ned mitwoizt, woiz ma de zam.“ Es geht 2010 also ums Existenzielle hier, um Leben oder Zermalmtwerden. Der Tiefenbacher Komponist Elmar Raida hat diesen Text vertont, und sein Lied wurde zum Ursprung für die bayerische Komödie „Franz im Glück“, die er mit dem Intendanten des Landestheaters Niederbayern, Stefan Tilch, geschrieben hat und die in Osterhofen von fünf Schauspielern und einer Viermann-Band beim Kulturmobil des Bezirks Niederbayern uraufgeführt wird. Darin verweigert sich der bayerische Großbauer Franz eines Tages dem täglichen Leistungswahnsinn, nennt sich Paco und lässt sich nicht mehr aus seiner Hängematte wegbewegen.

Das Kulturmobil ist unterwegs von 19. Juni (Osterhofen) bis 3. September (Breitenberg) in 30 niederbayerischen Städten und Gemeinden.

2011

Auch 2011 ist das KULTURmobil wieder unterwegs. Es tourt durch ganz Niederbayern und begeistert mit Stücken wie "Cyrano de Bergerac" - mit dem Zauber der Poesie - und "Kathi", ein Kindermärchen. Das Projekt wurde von Dr. Maximilian Seefelder organisiert und von Tournee-Koordinatorin Maria Bruckbauer geleitet. Die 21. Vorstellung fand dabei im niederbayerischen Röhrnbach statt und wurde unter anderem von der Kulturstiftung des Bezirks Niederbayern finanziert. Die beiden Veranstaltungen begeisterten 300 Zuschauer. Vor allem das Abendprogramm mit dem französischen Klassiker "Cyrano" füllte die Besucherplätze.

2012

Ab 6. Juli 2012 ist das KULTURmobil wieder in Niederbayern unterwegs. Bis zum 7. September tourt es dann, mit "Gefährlichen Liebschaften" nach dem berühmten satirischen Briefroman von Choderlos de Laclos und dem Grimmschen Märchen "Von einem, der auszog, das Fürchten zu lernen", durch 31 Ortschaften Niederbayerns. In "Gefährlichen Liebschaften" wird Poesie unschuldiger Liebe, mehr noch die lüsternde Erotik als Ausdruck der gelangweilten, übersättigen Adelsgesellschaft am Ende des 17. Jahrhunderts dargestellt.
Theatervergnügen für die ganze Familie bietet das Stück "Von einem, der auszog, das Fürchten zu lernen". Hier geht der Held im Grimms Märchern der spannenden und zeitlosen Frage nach, wovor man eigentlich Angst haben muss?

Literatur

Weblinks