Karl Schleinkofer

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Karl Schleinkofer in der Sankt Anna-Kapelle, Februar 2016 (Foto: Josef Lang)

Karl Schleinkofer (* 1951 in Passau) ist ein Passauer Künstler.

Leben und Wirken

Von 1972 bis 1978 studierte Schleinkofer an der Akademie der Bildenden Künste in München bei Prof. Hermann Kaspar und Prof. Hans Baschang. 1988 erhielt er ein Graduiertenstipendium der Akademie der Bildenden Künste München. 1979 bis 1983 war er Assistent bei Prof. Hans Baschang und daran anschließend bis 1986 Lehrbeauftragter für Druckgraphik, Freies Zeichnen und Malerei am Lehrstuhl für Kunsterziehung Prof. Lankes an der Universität Passau. 1988 erhielt er ein Graduiertenstipendium der Akademie der Bildenden Künste München. Seit 1989 ist Schleinkofer als freischaffender Künstler tätig. Er arbeitet mit Bleistift und Papier.

1996 hatte er die Lehrstuhlvertretung für Prof. Erwin Gross an der Akademie der Bildenden Künste Karlsruhe. Seit 1998 ist er Lehrbeauftragter für Zeichnerisches Gestalten, Theorie und Praxis an der Professur für Kunsterziehung bei Prof. Dr. Oswald Miedl bzw. seit 2006 bei Prof. Dr. Alexander Glas. 2000 war er Stipendiat der Villa Concordia Bamberg. Seit 2002 ist er Lehrbeauftragter an der Sommerakademie Burghausen.

Schleinkofer hatte unter anderem Ausstellungen in Wien, München, Künzelsau und Frankfurt sowie im Museum Moderner Kunst in Passau. Zudem war er an zahlreichen Ausstellungen beteiligt, etwa in Regensburg, Budapest und Salzburg.

2015 wurde er in die Bayerische Akademie der Schönen Künste gewählt. Von 9. September bis 7. Oktober 2016 wurde ihm gemeinsam mit dem ebenfalls neu berufenen Maler Friedrich G. Scheuer in den Räumen der Akademie am Max-Joseph-Platz in München eine Ausstellung gewährt.

2021 hat Karl Schleinkofer das Buch „Im Pantheon der Spinnen“ von Michael Krüger (ISBN 9783947641185) illustriert.

Auszeichnungen

Karl Schleinkofer (r.) bei der Verleihung des Kulturellen Ehrenbriefs der Stadt Passau am 3. Juli 2015
  • Herbert-Boekl-Preis (1996)
  • Jahrespreisträger für Bildende Kunst der Bayerischen Akademie der Schönen Künste München (1999)
  • Kulturpreis der Dr.-Franz-und-Astrid-Ritter-Stiftung (2005)
  • Kultureller Ehrenbrief der Stadt Passau (2015)

Literatur

Publikationen (Auswahl)

Die Titelseite des September-Programmhefts der Bayerischen Akademie der Schönen Künste ziert 2016 ein Ausschnitt einer Zeichnung Karl Schleinkofers aus dem Jahr 2009
  • Rosa Maria Bächer (Zeichnungen Karl Schleinkofer): „Zimt und Marihuana. Gedichte“, 2003, ISBN 3-902400-18-8[1]
  • Karl Schleinkofer: „Zeit vertan – Licht gewonnen“, in: (Katalog) Zeichnungen aus der „Reihe Das Ich ist ein Ort“, 1997, Museum Moderner Kunst Wörlen Passau, S. 7–18

Ausstellungen (Auswahl)

Anmerkungen

  1. Rezension: Martin Ortmeier in Passauer Kunst Blätter, Nr. 33 (2004), S. 22–23
  2. Passauer Kunst Blätter, Nr. 26 (2000) – Text von Michaela Dambeck
  3. Passauer Kunst Blätter, Nr. 57 (2016)