Hengersberg

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Hengersberg
Das Wappen von Hengersberg


Basisdaten
Bundesland: Bayern
Regierungsbezirk: Niederbayern
Landkreis: Deggendorf
Höhe: 311 m
Fläche: 45,80 km²
Einwohner: 7.583 (30. Juni 2013)
Postleitzahl: 94491
Vorwahl: 09901
Kfz-Kennzeichen: DEG
Website: www.hengersberg.de
Erster Bürgermeister: Christian Mayer
(FW Hengersberg-Altenufer)

Hengersberg ist ein Markt im niederbayerischen Landkreis Deggendorf und staatlich anerkannter Erholungsort.

Lage

Hengersberg liegt etwa 15 km südöstlich von Deggendorf zwischen den südlichen Ausläufern des Bayerischen Waldes und der Donau.

Blick auf Hengersberg mit der Pfarrkirche St. Michael
Der Marktplatz
Das Rathaus von Hengersberg
Die Wallfahrtskirche Maria Himmelfahrt

Der Markt Hengersberg hat insgesamt 64 Ortsteile: Altenufer, Anzenberg, Boxbach, Buch, Edermanning, Emming, Erkerding, Erlachhof, Eusching, Frohnhofen, Furth, Grubmühle, Heiming, Hinterweinberg, Holzberg, Holzerreuth, Hörgolding, Hörpling, Hub, Hubmühle, Hütting, Kading, Killersberg, Klausberg, Lapferding, Leebbergheim, Lichtenöd, Lohof, Manzing, Matzing, Mimming, Mutzenwinkl, Neulust, Nußberg, Oberanzenberg, Oberellenbach, Oberreith, Obersimbach, Pfaffing, Ponau, Rading, Reichersdorf, Reisach, Schlott, Schwanenkirchen, Schwarzach, Sicking, Siederding, Siedersberg, Thannberg, Trainding, Unterellenbach, Unterfrohnstetten, Unterreith, Untersimbach, Viehdorf, Vorderweinberg, Walmering, Waltersdorf, Weickering, Wessenhof, Würzing, Zilling.

Geschichte

Gründung

Die Gründung von Hengersberg geht auf das Jahr 997 zurück und erfolgte durch Abt Gotthard von Niederaltaich, den späteren Bischof von Hildesheim und ersten Heiligen Altbayerns. In einer Lebensbeschreibung des Hildesheimer Domklerikers Wolfher heißt es, daß er bei der Besiedlung des "Helmgeresberg" selbst Hand angelegt und Hölzer, Steine und Erde herbeitrug und so auf rühmenswerte Weise den Berg vergrößerte. Dann ließ er auf diesen Berg eine Burg von schöner Größe und größer Schönheit errichten und in ihr eine Rundkapelle zu Ehren der heiligen Maria bauen und auf jede Weise ausschmücken.

Markt

Diese neue Ansiedlung hat sich dermaßen gut und schnell entwickelt, dass Gotthard von seinem Freund und Gönner, König Heinrich II., das Markt- und Zollrecht erbitten konnte, welche dieser mit Urkunde vom 7. Juni 1009 erteilte und mit diesen Worten das Markt- und Zollrecht des Marktes Hengersberg auf der Schenkungsurkunde festschrieb: „Im Namen der heiligen und ungeteilten Dreifaltigkeit. Heinrich von Gottes Gnaden König......auf die Fürsprache unserer lieben Gemahlin Kunigunde und (zum Dank) für den höchst willkommenen Dienst des lieben Altacher Abtes Gotthard, derselben Kirche, an deren Spitze er bekanntlich steht, zum Nutzen der dort Gott dienenden Mönche, in der Grafschaft des Präses Thiemo, durch diesen königlichen Befehl das ewige Recht verliehen und zugestanden haben, in dem Gutsbezirk, der Helmgerisberk heißt (und) in der Nähe des Klosters (liegt), Markt abzuhalten und Zoll zu erheben von denen, die auf der Straße oder auf dem Wasser durchziehen. Wenn irgendeine Person dieses Recht dem genannten Ort entzieht, wird sie sich beim jüngsten Gericht verantworten müssen“. Dieses Privilegium bestätigte König Heinrich III. im Jahre 1049. Im Jahr 1430 gewährte Herzog Heinrich der Reiche den Bürgern von Hengersberg das Recht, auf Magdalena und Martini Jahrmärkte zu erhalten. Nach und nach erhielt der Ort noch sechs Jahrmärkte, die zugleich auch Viehmärkte waren. Gerade die Viehmärkte hatten eine überregionale Bedeutung. Manchmal wurden über 1.000 Stück Großvieh aufgetrieben, die Fieranten und Händler kamen aus ganz Niederbayern und auch aus der Oberpfalz. Leider haben sich die Viehmärkte ganz aufgelöst.

Ortsnamen

Die Entstehung des Ortsnamens dürfte auf den ersten Siedler, einen gewissen Helmger (=helmträger) zurückzuführen sein, der im Auftrag des Klosters auf dem Rohrberg (=Berg über dem Röhricht) einen Hof angelegt hat.

Helmgeresberg heißt also Berg des Helmger. Abt Hermann von Niederaltaich (1242-1273), der wegen der buchstabengetreuen Wiedergabe von Ortsnamen bekannt ist, schreibt schon Helmgersberg. Der heutige Name Hengersberg erscheint erstmals in der Urkunde Kaiser Ludwigs des Bayern vom 3. Februar 1340. Damit hatte sich die Sprachweise des Volkes durchgesetzt.

Um die Mitte des 11. Jahrhunderts erlangten die Grafen von Bogen die Schutzvogtei über das Kloster Niederaltaich. Einer ihrer bedeutendsten Lehensmänner war ein Ritter Altmann von Hengersberg. Als die Grafen von Bogen 1242 ausstarben und ihre Güter (darunter auch die Vogtei) auf die Wittelsbacher übergingen, gelangte der Markt unter die bayerische Landesherrschaft.

Die folgenden Jahrhunderte brachten nicht nur einen wirtschaftlichen Aufschwung für den Markt Hengersberg, auch viele Katastrophen begleiteten seine Entwicklung, wie die Leiden des 30jährigen Krieges oder die Belagerung während des Österreichischen Erbfolgekrieges um 1742.

Obwohl der Markt stets im Eigentum des Klosters Niederaltaich stand und bis 1803 auch unter der Gerichtsbarkeit des Klosters verblieb, wurde in Hengersberg ein Landgericht errichtet (1255 erstmals erwähnt). Diese Landgerichte des alten Stils wurden 1803 aufgelöst. 1838 erfolgte eine Neuordnung der Gerichtsbezirke. Im Vollzug des Reichsverfassungsgesetzes von 1879 wurde dieses Landgericht in ein Amtsgericht umgewandelt, welches dann zum 31. Dezember 1969 mit der Gerichtsreform ganz aufgelöst wurde.

Wappen

Im Jahre 1813 erhielt der Markt das Recht, ein eigenes Wappen zu führen, nachdem bis dahin immer das Wappen des jeweiligen Abtes des Klosters Niederaltaich zu führen war.

Weil der Markt bis 1803 dem Benediktinerstift Niederaltaich gehörte, zeigen Abbildungen aus dem 16. Jahrhundert als "Ortswappen" nur den Dreiberg aus dem Klosterwappen, dazu die bayerischen Rauten im Schildhaupt wegen des herzoglichen Gerichts. 1811 gab die Nationalgarde als Marktwappen das älteste Wappen der Stadt Landsberg am Lech aus. Erst 1813 verlieh König Max I. Joseph das heutige Wappen; als Begründung gab man an, es sei von Niederaltaich wegen Hengersberg geführt worden. Tatsächlich ist es aber das persönliche Wappen des Abtes Joscio Hamberger (1700 bis 1739), das schon 1701 fälschlich dem Markt als Wappen zugeschrieben wurde.

Brandkatastrophen

Wiederholt wurde Hengersberg in seiner Geschichte auch von Bränden heimgesucht. Der schwerste Brand war 1513, bei dem 27 der besten Häuser des Marktes den Flammen zum Opfer fielen. 1784 brannte die östliche Häuserzeile am Marktplatz ab. Als 1798 abermals eine große Feuersgefahr drohte, größere Schäden aber vermieden werden konnten, stiftete die Bürgerschaft zum Dank eine Votivtafel in Öl auf Holz für die Frauenbergkirche, auf der das Brandunglück dargestellt ist. Aus den vom Brand betroffenen Häusern sieht man die Flammen schlagen. Sehr schön zu sehen ist auch die Lage des alten Rathauses inmitten des Marktplatzes. 1824 brannte zum dritten Mal die Häuserzeile am Marktplatz mit insgesamt neun Anwesen ab. 1838 waren vier Häuser in der heutigen Bahnhofstraße betroffen.

Politik

Bürgermeister

  • Bei der Kommunalwahl 2002 wurde Georg Berger mit großer Mehrheit zum 1.Bürgermeister gewählt. Damalige Gegenkandidaten waren Karl-Heinz Seidl (FW) und Raimund Nadolny (SPD). Herr Berger verstarb am 27. November 2002.
  • Seit dem 16. Februar 2003 ist Christian Mayer (Freie Wähler) 1. Bürgermeister. Er wurde bei der Kommunalwahl am 2. März 2008 für weitere 6 Jahre wiedergewählt. Am 16. März 2014 wurde er mit 59,80 Prozent der Stimmen gegen Ewald Straßer (SPD) im Amt bestätigt.

Marktgemeinderat

Der Marktgemeinderat hat 20 Mitglieder (+ 1. Bürgermeister). Die Sitze verteilen sich aufgrund der Kommunalwahl 2014 wie folgt:

  • FW Hengersberg-Altenufer: 5 Sitze + 1. Bürgermeister (2008: 6)
  • CSU: 6 Sitze (2008: 6)
  • FWG Schwanenkirchen-Waltersdorf: 2 Sitze (2008: 2)
  • SPD: 3 Sitze (2008: 2)
  • FWG Schwarzach-Frohnstetten: 2 Sitze (2008: 2)
  • Hengersberger Bürgerblock: 1 Sitz (2008: 1)
  • Junge Liste: 1 Sitz (2008: 1)

Sehenswürdigkeiten

  • Pfarrkirche St. Michael (Rohrbergkirche), erbaut 1585 bis 1589 im spätgotischen Stil. Der imposante barocke Hochaltar von 1730 bis 1740 besitzt ein von Josef Holzmaier gemaltes Altarblatt von 1841. Die spätbarocke Kreuzigungsgruppe vom Anfang des 18. Jahrhunderts stammt aus der Franziskanerkirche in Kelheim.
  • Wallfahrtskirche Maria Himmelfahrt (Frauenbergkirche), erbaut ab dem 10./11. Jahrhundert, Chor 1262, Langhaus im 18. Jahrhundert barockisiert, Ausstattung neugotisch, mit gotischem Gnadenbild
  • Nebenkirche St. Petrus, Paulus und Bartholomäus in Schwarzach, erbaut 1503 bis 1543. Das spätgotische Bauwerk mit einer Petrusfigur um 1400 war bis 1956 die Pfarrkirche von Hengersberg.
  • Die Kunstsammlung Ostbayern im Spital Hengersberg zeigt Werke von mehr als 50 freischaffend tätigen Künstlern aus dem ostbayerischen Raum in einer Dauerausstellung sowie wechselnde Sonderausstellungen
  • Frühklassizistisches Bürgerhaus von 1795 am Marktplatz 8
  • Der Bahnhof Hengersberg feiert Geburtstag.

Personen

Wirtschaft

  • Die Niederbayerische Montan GmbH wurde im September 1945 auf Wunsch der Amerikaner gegründet und förderte in Schwanenkirchen im Markt Hengersberg bis 1959 Kohle.

Bildung und Erziehung

  • Grundschule Hengersberg
  • Mittelschule Hengersberg
  • Grundschule Schwanenkirchen
  • Kindergarten St. Gotthard Hengersberg
  • Kindergarten Bruder Konrad Schwarzach
  • Kath. Kindergarten St. Gotthard Schwanenkirchen
  • Bücherei Hengersberg
  • Bücherei Schwanenkirchen

Vereine

  • 1849 wurde die Liedertafel gegründet. Sie ging damals aus dem schon beestehenden Männerchor hervor. Die Liedertafel existiert heute nicht mehr.
  • Schreinermeister Karl Preisinger gründete 1902 den Turnverein. Heute heißt er Turn- und Sportverein Hengersberg. In den Anfangsjahren wurde im Hof der Gastwirtschaft Hilz geturnt. 1914 veranstaltete der Turnverein das Gauturnfest. Mit Beginn des Ersten Weltkriegs endete die Vereinstätigkeit. Wiedergegründet wurde er 1920 mit 1. Vorsitzendem Josef-Müller-Salegg, Turnwart Karl Preisinger, Seckelwart Xaver Würf, Schriftwart Jakob Dietl und Zeugwart Josef Hilz sowie 29 Gründungsmitgliedern.
  • Ältester noch bestehender Verein ist die Königlich privilegierte Feuerschützengesellschaft - gegründet 1721, erhielt sie 1868 von König Ludwig II. den Ehrentitel "königlich privilegiert". Ursprünglich sollte der Verein in Kriegszeiten die Bevölkerung des Ortes schützen.
  • Ballfreunde Hengersberg
  • Briefmarkenfreunde Hengersberg
  • Brieftaubenverein Hengersberg
  • Brieftaubenverein Hengersberg II
  • Brieftaubenverein "Helinger Sturmvögel" 0644
  • BRK Bereitschaft Hengersberg
  • BSG-EDSCHA
  • Bund Naturschutz
  • Bürger Initiative Heimat Hengersberg
  • Bürger-Interessengemeinschaft
  • DLRG - Ortsgruppe Hengersberg
  • FFW-Hengersberg
  • Fischereiverein Hengersberg
  • Förderverein DPSG Hengersberg
  • Förderverein Jugendtreff Hengersberg e.V.
  • Gotthard Verein
  • Gourmet Chuchi e.V. Hengersberg
  • Helinger Sänger
  • Imkerverein Hengersberg
  • Internationaler Kulturverein Hengersberg
  • Junge Union Hengersberg
  • Kaninchenzuchtverein
  • Kath.Arbeitnehmer Bewegung
  • Kath.Frauenbund Hengersberg
  • Kleingartenverein Hengersberg
  • Kneippverein Hengersberg
  • Krieger u. Veteranenverein Hengersberg
  • Kunst- und Museumsfreunde
  • MEHR.WERT.MARKT HENGERSBERG E.V.
  • Ministranten der Pfarrei Hengersberg
  • Obst u. Gartenbauverein
  • Orts-Caritasverband-Hengersberg
  • Reservistenkameradschaft Hengersberg
  • Ritterbund "die Puchberger", Hengersberg
  • Schlesische Landsmannschaft
  • Schwimmverein Hengersberg
  • Seniorenclub Hengersberg
  • Ski-Club-Ohetal
  • St.Georgs-Pfadfinder, Stamm Hengersberg
  • Stammtisch Bachler
  • Stammtisch Peterwirt
  • Sudetendeutsche Landsmannschaft
  • Tennis-Club-Hengersberg
  • Theatergruppe Hengersberg
  • Tischtennis-Club Hengersberg
  • Trachtenverein d`Ohetaler
  • VdK-Ortsverband Hengersberg
  • Vogelschutz u. Zuchtverein
  • Waldvereinsektion Hengersberg
  • Wasserwacht Hengersberg

1000 Jahre Markterhebung

Hengersberger Gedenkmünze

Josef Schmid für die Raiffeisenbank Hengersberg-Schöllnach (r.) und Michael Oswald von der Sparkasse Hengersberg (l.) übergaben die Münzen an Bürgermeister Christian Mayer. (Foto: Roland Binder)

Das Bild im Amtszimmer von Bürgermeister Christian Mayer ist unübersehbar. Es zeigt König Heinrich II. mit Königin Kunigunde bei der Übergabe der Urkunde für das Markt- und Zollrecht Hengersbergs am 7. Juni 1009. Ein ganzes Jahr über feiert Hengersberg 2009 "1000 Jahre Markt". Dazu ließ der Markt auch eine Gedenkmünze prägen.

Aus 999-er Feinsilber wurde in einer Auflage von 1000 Stück eine Münze geprägt, die auf der Vorderseite das Rathaus von Hengersberg in den Jahren 1534 bis 1827 und auf der Rückseite das Hengersberger Wappen zeigt. Der Grundriss des ehemaligen Rathauses, das mitten auf dem Marktplatz stand, wurde bei der Sanierung des Platzes vor einigen Jahren dargestellt. Die Gedenkmünze in Silber kostet 29,90 Euro. Die Münze zu gibt es auch in 999,9-er Feingold. Davon werden höchstens hundert Stück geprägt. Die Gedenkmünzen sind in den Sparkassen und in den Raiffeisenbanken in Hengersberg erhältlich.

Weitere Veranstaltungen

Mit „Kunst im Schaufenster“ wurden die Feiern zu 1000 Jahre Markt Hengersberg am 16. März eröffnet. Zum Jahrestag der Markterhebung am 7. Juni fand in Hengersberg das Volksfest statt. Die Raiffeisenbank Hengersberg-Schöllnach führte an einem Volksfesttag im Festzelt die Gewinnsparauslosung durch, der Markt bietet einen Comedy-Abend mit Heißmann und Rassau.

Am 18. und 19. Juli fand ein großer Mittelalter-Markt auf dem Marktplatz in Hengersberg statt. Im Herbst schließlich findet noch ein Vortrag über 1000 Jahre Markt Hengersberg statt, den Dr. Richard Loibl vom Haus der Bayerischen Geschichte, ein Sohn des Marktes, halten wird.

„Wir versuchen noch“, so Bürgermeister Christian Mayer, „im Rahmen der Feste und Feiern den bayerischen Ministerpräsidenten nach Hengersberg zu bekommen.“ Vor Jahren hat Mayer vom damaligen Regierungschef Edmund Stoiber die Zusage erhalten. „Ob sich der Nachfolger an diese Zusage noch gebunden fühlt, wird man sehen“, so Bürgermeister Mayer.

Faschingshochzeit 1904

Im Fasching 1904 feierten die Hengersberger eine stilvolle Bauernhochzeit. Die Teilnehmer kleideten sich in schöne alte Trachten des Marktes, der Waldgegend und des Gäubodens. Eine Riesengaudi war die Hinrichtung der Raubritter Wernhard und Albert von Moos. Georg Loibl schreibt, dass der Marktplatz selten so viele Menschen gesehen habe wie am Faschingsdienstag 1951. Der Richter (Alfred Fuchs) verkündete das Todesurteil. Danach wurde dem Delinquenten die Henkersmahlzeit gereicht. Ehe man sich versah, flüchtete der Bösewicht in den Hinterhof des Kaufhauses Bauer. Nach der erneuten Gefangennahme schleppten die Büttel eine Holzpuppe auf den Richtplatz zur Hinrichtung, die vom Scharfrichter (Hans Edmeier) vollzogen wurde. Um den grausigen Anblick zu steigern, hatte man im Hals der Puppe eine mit Rinderblut gefüllte Saubladern versteckt.

Literatur

Weblinks


Städte und Gemeinden im Landkreis Deggendorf
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