Heidi Löhnert

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Heidi Löhnert mit dem Bundesverdienstkreuz. (Foto: Binder)

Heidi Löhnert, eigentlich Heidelore Löhnert, (* unbekannt) ist eine Deggendorfer Verwaltungsangestellte i.R. sowie Stadträtin (CSU).

Leben und Wirken

Den Anfang nahm ihr Engagement 1972 in der Gründung der Sozialen Bürgerinitiative Deggendorf. Daraus gründete sich in den Folgejahren eine Vielzahl von Projekten in Deggendorf, die Heidi Löhnert tatkräftig vorantrieb. Seit 1978 engagiert sie sich zudem als Stadträtin kommunalpolitisch. Von 1986 bis 1990 war sie Ortsvorsitzende der Frauen-Union, von 1990 bis 1993 CSU-Fraktionsvorsitzende. 1980 gründete sie die erste Krebsselbsthilfegruppe in Deggendorf, die sie 23 Jahre lang leitete. 1995 wurde Löhnert Mitglied beim Frauennotruf. Von 2002 bis 2007 baute sie das Pilotprojekt Bürgerarbeit auf. Dazu gehören die Gründungen der Deggendorfer Tafel, eines Kleiderladens für Menschen mit wenig Geld, eines Altenheimbesuchsdienstes und von Umweltpatenschaften. Neuland betrat sie mit ihrer Integrationsarbeit: 2006 wurde sie vom Stadtrat offiziell zur Integrationsbeauftragten bestellt, seit 2007 übt sie dieses Amt im Ruhestand ehrenamtlich aus.

Am 22. November 2012 erhielt Löhnert aus der Hand von Staatssekretär Bernd Sibler das Bundesverdienstkreuz am Bande. So eine Ordensverleihung sei eine sehr gute Gelegenheit für den Staat, „einmal vergelt’s Gott zu sagen“, erklärte Sibler im Festsaal des Damenstifts Osterhofen. Mit der Verleihung wurde Löhnerts jahrzehntelanger ehrenamtlicher und uneigennütziger Einsatz für die Belange ihrer Mitmenschen gewürdigt.

Auszeichnungen

Literatur


Deggendorfer Stadtrat

Moser (OB), Bergs, Eiberweiser, Franzel, Gebauer, Gollwitzer, Haas, Hahn, Hartmann, Hauser, Heigl, Hohenberger, Janka, Kandler, Kindel, Linsmaier, Löhnert, Lorenz, Mages, Meiski, Pammer, Pfestorf, Pronold, Rankl, Renker, Sandweger, Schiller, F. Scholz, M. Scholz, Schraufstetter, Stallinger, Stern, Thoma, Treiber, Treml, Tuchen, Volkmer, Weinbeck, Wellner, Wohlhüter, Zacher