Hans Karl Moritz

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Hans Karl Moritz (* 11. März 1911 in Passau; † 28. März 1979 ebd.) war ein Passauer Stadtoberbaurat und Stadtheimatpfleger.

Leben und Wirken

Er war ein Sohn des Dr. Eugen Moritz und der Ottilie Notter. Nach dem Abitur am Gymnasium Passau 1930 studierte er Architektur an der Technischen Hochschule München. 1938 machte er das große Staatsexamen in Berlin. 1939 kam er an das Landbauamt Passau und wurde Leiter der Staatl. Dombauhütte, bald danach aber kam er zum Wehrdienst und wurde Oberleutnant in einem Pionierbrückenbatallion.

Von 1948 bis 1952 war er wieder Leiter der Dombauhütte Passau, wurde dann Städtischer Baurat und zugleich (bis 1962) Stadtheimatpfleger. Ihm oblag unter anderem die künstlerische Betreuung des 1952 wiedereröffneten Oberhausmuseums. Dabei hatte er unter anderem großen Anteil an der Wolf-Huber-Ausstellung 1953 und anderen großen Ausstellungen. 1954 baute er die Volksschule Auerbach. Als Experte der Denkmalpflege war er maßgeblich an der Wiederherstellung bzw. Renovierung der St. Nikolakirche, der St. Annakapelle, der Lambergkapelle am Dom St. Stephan, der Barbarakapelle am Domplatz und des Kreuzganges und „Langhaus“ in Niedernburg sowie an der Indstandsetzung der Veste Oberhaus beteiligt. Er war Gründungsmitglied des Rotary-Clubs Passau und ab 1955 Mitglied der Lamplbruderschaft. Von 1952 bis 1962 war er Vorsitzender des Kunstvereins. Er war Verfasser mehrerer Schriften über Passau.

Galerie

Veröffentlichungen

  • Feste Oberhaus, Passau. Schnell & Steiner, München 1954.
  • Passau: Die alte Bischofsstadt an den 3 Flüssen. Schnell & Steiner, München 1955.
  • Oberhausmuseum, Passau. Schnell & Steiner, München/Zürich 1962.
  • Passau: die alte Bischofsstadt an den 3 Flüssen. Schnell & Steiner, München/Zürich 1969, ISBN 3-7954-0517-3.
  • Die Geschichte des Passauer Fremdenverkehrs: 40 Jahre Fremdenverkehrsverein Passau e.V. Verein für Ostbairische Heimatforschung, Passau 1969.
  • Die Inkunabeln des Steindruckes in Passau und der Lithograph Alois Kurz. Verein für Ostbairische Heimatforschung, Passau 1971.

Literatur