Franz Xaver Scheuerecker

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Franz Xaver Scheuerecker (Foto: Josef Lang, 2014)

Franz Xaver Scheuerecker (* 11. August 1944) ist ein Passauer Baudirektor im Ruhestand.

Leben und Wirken

Scheuerecker besuchte das Leopoldinum in Passau und studierte danach in München. Berufliche Stationen waren unter anderem in Kassel und München, bis er 1977 nach Passau zurückkehrte und das städtische Hochbauamt übernahm. Als Leitender Baudirektor war er unter anderem für maßgebliche Bauvorhaben verantwortlich gewesen: die Sanierung des Stadttheaters und der Redoute und die Errichtung des Mahnmals für die Opfer des Nationalsozialismus.

Von 1999 bis 2014 war Scheuerecker – als Nachfolger von Hanns Egon Wörlen – Präsident des Kunstvereins Passau, nachdem er schon lange zuvor als Vizepräsident im Verein mitgearbeitet hatte. In seiner Zeit in der Vorstandschaft betreute Scheuerecker 140 Ausstellungen, belebte die Kunstfahrten wieder und etablierte den Wettbewerb „Junge Kunst“ zusammen mit der Sparkasse Passau. Schon Mitte der 1980er Jahre regte er erfolgreich die Herausgabe von Halbjahresprogrammen an, in denen seither nicht nur die Arbeit des Kunstvereins, sondern des künstlerischen Schaffens der gesamten Region dokumentiert werden.

Darüber hinaus engagiert sich Scheuerecker für die Belange des Museums Moderner Kunst Wörlen Passau. Er ist Vorsitzender des Stiftungsvorstandes, der Gesellschafterversammlung und des Aufsichtsrats der Museums GmbH. Dem Vereins der Freunde und Förderer des Museums Moderner Kunst dient er als Beirat.

Auszeichnungen

Literatur

  • Edith Rabenstein: Der Kunstverein hat einen neuen Präsidenten. In: Passauer Neue Presse vom 24. November 2014 (S. 23)
  • Martin Ortmeier (Hg.): Kultureller Ehrenbrief der Stadt Passau für Präsident Franz Xaver Scheuerecker (mit Auszügen aus der Laudatio des Oberbürgermeisters Jürgen Dupper). In: Passauer Kunst Blätter, H. 50, Nr. 2/2012, S. 24–26
  • Martin Ortmeier: Franz Xaver Scheuerecker. 1999–2014 Präsident des Kunstvereins Passau e. V.. In: Passauer Kunst Blätter, H. 55, Nr. 1/2015, S. 1–3

Weblinks