Erhaltung und Präsentation der Niedernburger Fresken

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Die Niedernburger Fresken. (Foto: Jäger)

Erhaltung und Präsentation der Niedernburger Fresken ist ein Passauer Verein, der sich erstens den Schutz dieses kunstgeschichtlichen Kleinods aus dem 12. Jahrhundert zur Aufgabe gemacht hat und sie zweitens auch der Öffentlichkeit jederzeit zugänglich machen will.

Geschichte

Der Verein wurde am 12. Dezember 2008 gegründet. Unter den Gründungsmitgliedern sind die Stadträte Dr. Gerhard Waschler und Matthias Koopmann. Mit einer speziellen Baumaßnahme will er die wertvollen Fresken in der Vorhalle der ehemaligen Marienkirche sichern. Eine Außenwand aus Glas und Stahl soll ermöglichen, dass die Fresken besichtigt werden können.

Am 19. September 2009, dem Tag des offenen Denkmals, ließen dreißig Künstler ihre eigenen Werke versteigern. Der Erlös kam zur Gänze den bedrohten Fresken zugute.

Im August 2012 folgte der Durchbruch durch die Niedernburg-Mauer, bei dem sich die Architekten entscheiden mussten zwischen einem romanischen Portal und gleich zwei Barockportalen, die in dieses hineingebaut worden waren. Die Öffnung markierte den Beginn der Bauarbeiten für ein Projekt, das mit Hilfe privater Sponsoren die 800 Jahre alten Fresken der ehemaligen Marienkirche an der Ostseite des Klosters Niedernburg wieder zugänglich machen soll. 200.000 Euro hatte der Förderverein bis zu diesem Zeitpunkt eingesammelt, allein 50.000 Euro kamen vom Rotary Club Passau.

Der Zugang zu den Fresken wurde 2012 fertig gestellt. Zum Schutz der Fresken wurden 2014 Lichtgitter angebracht.

Präsentation durch Schülerinnen 2014

Im Rahmen der P-Seminare des Abiturjahrgangs stellten sich 50 Schülerinnen des Gisela-Gymnasiumns Niedernburg der Aufgabe, den Inhalt, die Darstellung und die Bedeutung der Niedernburger Fresken zu erläutern. So wurden rund 150 geladene Gäste am 8. Oktober 2014 für eine Vorstellung in die Schulaula eingeladen. Ein eigens komponiertes, gregorianisches Musikstück eröffenete die Veranstaltung, gefolgt von einer Präsentation mit den wichtigsten Ereignissen zur Fresken- und Klostergeschichte. Schließlich präsentierte eine Gruppe des Kunstseminars ein Modell der ehemaligen Marienkirche sowie ein Einzelteil der Fresken als Eigenimitation.

Zur Präsentation verfassten die Schülerinnen auch ein begleitendes Buch zu den Freskeninhalten. Es erläutert auf rund 20 Seiten die bildliche Darstellung und den zeithistorischen Hintergrund. Zudem wurde mit professioneller Hilfe ein Audioguide erstellt, auf dem, die Freskenszenen einerseits in zeitgemäß gesprochenen Nachrichten umgesetzt wurden, andererseits als unterhaltsame Rundfunkreportage zu hören sind.

Vorstand

  • Vorsitzende: Dr. Helena Ketter
  • stv. Vorsitzender: Matthias Koopmann
  • Schriftführerin: Schwester Regina Müller
  • Schatzmeisterin: Schwester Sidonia Eberl
  • Revisor: Dr. Josef Meier

Kontakt

noch zu ergänzen

Siehe auch

Literatur