Eching

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Eching
Das Wappen von Eching


Basisdaten
Bundesland: Bayern
Regierungsbezirk: Niederbayern
Landkreis: Landshut
Höhe: 405 m
Fläche: 30,1 km²
Einwohner: 3.752 (30. Juni 2013)
Postleitzahl: 84174
Vorwahl: 08709
Kfz-Kennzeichen: LA
Website: www.eching-ndb.de
Erster Bürgermeister: Andreas Held (Freie Wählergemeinschaft)

Eching ist eine Gemeinde im niederbayerischen Landkreis Landshut.

Lage

Eching liegt an der Isar und der Bundesstraße 11 im südwestlichen Teil des Landkreises Landshut an der Grenze zu Oberbayern.

Ortsteile

Ortsteile der Gemeinde sind Berghofen, Blaimberg, Eching, Grub, Haag, Haselfurth, Haunwang, Heinzelwinkl, Hofham, Hüttenfurth, Kronwinkl, Mühlstetten, Neuhof, Schapolterau, Schirmreuth, Schwaiba, Schwaiblreuth, Steinzell, Thal, Viecht, Weixerau, Windten und Zacherlmühle. Das Rathaus der Gemeinde befindet sich in Viecht.

Die Pfarrkirche St. Johann Baptist in Eching
Das Rathaus der Gemeinde Eching im Ortsteil Viecht

Geschichte

Laut einer urkundlichen Erwähnung aus dem Jahre 748 bestand in der Urpfarrei Eching eine Taufstelle an der Isar. An dieser Stelle soll eine hölzerne Taufkapelle errichtet worden sein, die später durch eine gotische Pfarrkirche ersetzt wurde. Dem Ortsnamen liegt der Personenname Echo zugrunde, der durch das Zugehörigkeistssuffix -ing abgeleitet ist.

Das Gebiet der 1204 gegründeten Stadt Landshut gehörte jahrhundertelang zum Pfarrsprengel Eching. Die ursprünglich gotische Pfarrkirche fiel 1702 einem Isarhochwasser zu Opfer. Von 1709 bis 1711 entstand die heutige Barockkirche, der im Jahre 1891 die Grabkapelle der gräflichen Familie von Preysing-Lichtenegg-Moos angegliedert wurde.

Eching gehörte zum Rentamt Landshut und zum Landgericht Erding des Kurfürstentums Bayern und war im Königreich Bayern Teil des Patrimonialgerichtes und des Steuerdistriktes Altfraunhofen.

Die jetzige Gemeinde Eching wurde durch die Zusammenlegung der früheren Gemeinden Berghofen, Eching, Haunwang, Kronwinkl und Viecht am 1. Oktober 1970 gebildet. Mit etwas über 50 Einwohnern gehört der Ortsteil Eching zu den kleineren Gemeindeteilen. Die größten Ortschaften der Gemeinde sind Viecht und Weixerau mit über 1100 bzw. um 1000 Einwohnern.

Im Wettbewerb "Unser Dorf soll schöner werden" wurde die Ortschaft Berghofen 1984 Kreissieger und Silbermedailliengewinner im Bezirkswettbewerb, die Ortschaft Kronwinkl 1996 Kreissieger und beim Bezirkswettbewerb Bronzemedailliengewinner.

Gemeindewappen

Das seit 1975 geführte Wappen ist gespalten von Rot und Silber. Vorne zeigt es eine silberne Zinnenmauer mit zwei Zinnen, hinten eine bewurzelte grüne Fichte.

Die Zusammensetzung des Gemeindewappens erinnert an die Bildung der heutigen Gemeinde Eching aus den bis 1970 selbstständigen Gemeinden Berghofen, Eching, Haunwang, Kronwinkl und Viecht. Die Mauer mit den zwei Zinnen im vorderen Feld ist vom Familienwappen der Grafen von Preysing hergeleitet, die ihren Hauptsitz in Kronwinkl hatten. Die Fichte im hinteren Feld ist redendes Symbol für den Gemeindeteil Viecht, ursprünglich eine Siedlung an einem Fichtenwald.

Politik

Bürgermeister

  • Erster Bürgermeister ist Andreas Held (FWG). Er wurde 2014 als alleiniger Kandidat mit 84,24 Prozent der abgegebenen Stimmen im Amt bestätigt.

Gemeinderat

Der Gemeinderat von Eching hat 16 Mitglieder (+ 1. Bürgermeister) und aufgrund der Kommunalwahl 2014 folgende Sitzverteilung:

  • CSU: 6 Sitze (2008: 6)
  • SPD: 2 Sitze (2008: 1)
  • FWG: 8 Sitze + 1. Bürgermeister (2008: 9)

Sehenswürdigkeiten

  • Pfarrkirche St. Johann Baptist. Seit dem 9. Jahrhundert steht in Eching am Isarufer eine Kirche. Am 3. Juni 1702 stürzte infolge von Abspülungen der Turm mit einem Teil des gotischen Kirchenschiffes ein. Das jetzige Barockbauwerk entstand 1710 bis 1711 durch den Landshuter Stadtbaumeister Wolfgang Echam und den ebenfalls aus Landshut stammendem Hofzimmermeister Wolf Egkhart. Die Ausstattung ist einheitlich barock mit einem Stuckmarmorhochaltar. Das Altarblatt von 1708 zeigt Maria mit Kind und Johannes. In der Kirche befinden sich Grabmale des 16. Jahrhunderts.
  • Vogelfreistätte Mittlere Isarstauseen. Das 1982 errichtete Naturschutzgebiet „Vogelfreistätte Mittlere Isarstauseen“, das den Echinger Stausee umfasst, zählt zu den wertvollsten Wasservogelschutzgebieten Bayerns und ist Bestandteil des Europäischen Schutzgebietsnetzes NATURA 2000.
  • Schloss Kronwinkl. Am Isarhochufer liegt die Stammburg derer von Preysing. Der Bergfried stammt aus dem 12./13. Jahrhundert, die Wohnbauten entstanden im 16./17. Jahrhundert an der gotischen Ringmauer.

Bildung und Erziehung

  • Volksschule Kronwinkl-Ast
  • Kinderkrippe Zwergenschloss
  • Kindergarten St. Hedwig
  • Hort an der Schule im Untergeschoss der Volksschule Kronwinkl
  • Pfarrbücherei im Pfarramt Eching

Vereine

  • Freiwillige Feuerwehr Eching
  • CSU Ortsverband Eching
  • Frauenunion Eching
  • SPD Ortsverein Eching
  • Gewerbeverband Eching-Tiefenbach-Buch a. Erlbach
  • Katholische Landjugend Eching
  • Katholischer Frauenbund Eching
  • Krieger- und Soldatenkameradschaft Eching
  • Naturfreunde Eching
  • VdK Ortsverband Eching

Weblinks


Städte und Gemeinden im Landkreis Landshut
Wappen Landkreis Landshut.svg.png

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