Donau Passage

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Der westliche Eingang zur Donau Passage.
Schreit schon seit Jahren nach Auffrischung und neuem Blut: Die seit 1988 bestehende Donau-Passage verlor nicht zuletzt wegen der wachsenden Konkurrenz in der Nachbarschaft zusehends Ladenmieter. 2016 will der neue Eigentümer „Haas Vermögensverwaltung GmbH“ mit einem neuen Konzept den Komplex mit seinen rund 40 000 Quadratmetern Nutzfläche modern und zukunftstauglich machen.(Foto: Jäger).


Die Donau Passage ist ein klassisches Einkaufszentrum nahe des Passauer Hauptbahnhofs. Es wurde 1988 eröffnet, erstreckt sich über zwei Etagen und hat ein eigenes Parkhaus. Die Donau Passage ist das mittlerweile älteste Shopping-Center der Stadt.

Über die Donau Passage

Daten & Fakten

Die Donau Passage wurde von den Architekten Egon Krassler und Rudolf Peiter erbaut und war zu ihrer Eröffnung im Jahr 1988 das wohl größte und schönste Einkaufscenter Südostbayerns; ein bestauntes Renommierobjekt der aufstrebenden Europastadt Passau. Die Planungs- und Baukosten betrugen damals rund 45 Millionen Euro. Im Jahr 2006 hat der britische Weltkonzern Dawnay Group die Passage vom ursprünglichen Eigentümer Allianz Immobilien GmbH erworben.

Die Passage hat eine Einzelhandelsfläche von ca. 17.000 m². Center-Managerin ist derzeit Gerlinde Schneidhuber.

Im Mai 2008 feierte man 20 Jahre Donau Passage: der Geburtstagskuchen war ein guter Quadratmeter Linzer Torte, gebacken von Konditormeister Walter Simon.

Center-Manager war Heinz Frint.

Entwicklungen

Zum 30. Juni 2008 beendete das Hotel Holiday Inn den Managementvertrag mit der Donau Passage. Als Nachfolger ist die spanische Hotelgruppe IBB-Hotels eingezogen.

Insolvenz

Seit Ende 2008 stehen 80 Prozent der Räume in der Donaupassage leer. Neben Krisen-Argumenten hielten zuletzt auch einige Turbulenzen und die Insolvenz der Eigentümergesellschaft, einer Passauer Tochter der Düsseldorfer Treveria Holding, im Sommer 2010 potenzielle Mieter von Unterschriften ab.

Aufschwung

2011

Der Discounter Norma wird rund 1100 Quadratmeter anmieten. „Jetzt deutet einiges darauf hin, dass es deutlich besser wird“, sagt Schneidhuber auch mit Blick auf andere Interessenten, mit denen man noch in Verhandlungen ist. Neben Norma sollen in der Passage zeitgleich derzeit stillgelegte Filialen einer Metzgerei und einer Bäckerei wiedereröffnen.

Roland D. Eppens, Geschäftsführer der CR Investment Management GmbH Frankfurt und Eigentümervertreter, brachte in Kooperation mit dem Düsseldorfer Insolvenzverwalter und mit Hilfe der Passauer Centermanagerin zuletzt viel Linie und Engagement in neue Verhandlungen. Es sollen weitere gewünschte Mietobjekte folgen: zum Beispiel eine Apotheke, Post-Filiale, Blumenladen, Pizza- und/oder Döner-Imbiss und vielleicht ein Friseur. Sie alle sollen die über all die Jahre verbliebenen sieben alteingesessenen Geschäfte wieder anreichern.

Ein anderes, eher aus der Not geborenes Projekt hat sich bereits zuletzt gut entwickelt und könnte nun weiter florieren. „Unser Parkhaus läuft wieder gut“, bilanziert Gerlinde Schneidhuber. Im März vergangenen Jahres hatten sich die Stadtwerke Passau aus wirtschaftlichen Gründen aus dem Betrieb zurückgezogen und ein Münchner Anbieter die rund 570 Stellplätze in der einst 45 Millionen Euro teuren Immobilie (neben Läden auch Hotel, Arztpraxen und Dienstleistungsbüros) übernommen. Seit August lockt das Parkhaus mit günstigen Tagespauschalen. Und demnächst wird sich dort wohl auch die bepackte Lebensmittel-Kundschaft über kurze Wege zum Auto freuen.

2013

Mit einem Aufschwung ist auch im Jahr 2013 zu rechnen. Zuletzt standen gut 90 Prozent des einstigen Vorzeige-Centers leer. Jetzt aber sind die ersten drei Mietverträge unterschrieben: Im März wir ein modernes Outletgeschäft des jungen Münchner Unternehmens "Orange GmbH" entstehen, wo auf ca. 1200 m² aktuelle und günstige Outletwaren der bekanntesten Sportartikel-Hersteller sowie vorwiegend junge Mode in hochwertigem Ambiente angeboten wird. Außerdem eröffnen im selben Monat im Erdgeschoss das frühere zentrale Café unter neuer Führung und im Obergeschoss der frühere Pizza- und Pasta-Kiosk mit eher bayerischer Küche.

Laut Center-Managerin Gerlinde Schneidhuber soll bis spätestens Mai auch ein Textil-Geschäft au ca. 250 Quadratmetern einziehen. Im Untergeschoss befindet sich derzeit zudem ein Gebrauchtmöbel-Markt zur Zwischenmiete, von dem sich Frau Schneidhuber einen weiteren Verbleib in der Donau-Passage erhofft.

Somit wäre - wenn die fixen und avisierten Mieter einziehen - wieder mehr als die Hälfte der Fläche, die Gerlinde Schneidhuber verantwortet, vermietet. Nachdem nun die ersten Neuvermietungen bekannt geworden sind, wird das Einkaufs-Center wohl auch für andere Interessenten wieder attraktiver.

Zum 1. Oktober 2015 wurde auch die seit 27 Jahren bestehende Filiale der Confiserie Simon in der Donau Passage geschlossen.

2016

Die geplante Übernahme des Bahnhof-Komplexes durch die Haas Vermögensverwaltung GmbH, einem Immobilienunternehmen aus Neuhaus am Inn, welches durch den Geschäftsführer Johann Christian Haas vertreten wird, soll eine Sanierung der zweistöckigen Passage beinhalten. Spekulationen ergaben Kosten von über sechs Millionen Euro.

Nach Aussagen des Investors besteht die Möglichkeit, dass Geschäfte in den Bereichen Baumarkt und Mode in den neuen Räumen vertreten sein sollen. Dabei soll auf die passende Auswahl der Mieter geachtet werden, um ein integrales, nachhaltiges Gesamtkonzept zu verwirklichen, welches einen erneuten finanziellen Zusammenbruch des Komplexes verhindern soll.

Öffnungszeiten

  • Montag bis Freitag: 09:00 bis 19:00 Uhr
  • Samstag: 09:00 bis 18:00 Uhr
  • 4 Adventsamstage: 09:00 bis 19:00 Uhr

Das Parkhaus Donaupassage hat 24 Stunden täglich geöffnet.

Galerie

Kontakt

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Bahnhofstraße 24
94032 Passau

Telefon: +49 851 95558-0
Telefax: +49 851 95558-88

E-Mail: info@donau-passage.de

Haltestelle Nächste Bushaltestelle: Passau, Hauptbahnhof

Literatur