Arme Schulschwestern (Metten)

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Die Armen Schulschwestern auf ihrer Terasse im Schülerinnenwohnheim St. Josef in Metten: Sr. M. Adeltrud (v.l.), Sr. M. Imina, Sr. M. Leonide, Sr. M. Antonilde, Sr. Oberin M. Talida und Sr. M. Erna feierten am 19. September 2009 ihr Jubliäum. Sr. M. Alexandra fehlt auf dem Foto. (Foto: Holler)

Der Orden der Armen Schulschwestern bildet in Metten junge Mädchen aus und betreut sie. Das ist die zentrale Berufung dieser Ordensgemeinschaft. Ob im Waisenhaus, im Kinderheim, in der Hort, im Kindergarten oder im Internat. Die Schwestern sind für die Mädchen zwischen zehn und 20 Jahren rund um die Uhr erreichbar.

Am 19. September 2009 feierten die Schwestern das 100 jährige Bestehen ihres Ordens.

Ordensaufgaben- und gemeinschaft

Im Schülerinnenheim werden täglich 35 Internatsschülerinnen betreut, darunter sind auch zwei Gastschülerinnen aus Tschechien. Die Ordensschwestern geben sich voll und ganz ihrer Aufgabe hin und versuchen mit einem Handy den ganzen Tag, auch Nachts, erreichbar zu sein. Sie vergleichen den Internatsbetrieb mit einer Familie, in der es keinen Sieben-Stunden-Tag gibt und auch kein Gehalt.

Seit 2001 trägt Oberin Talida die Verantwortung für ihre sechs Mitschwestern. Sie ist Ansprechpartnerin für organisatorische Dinge und dabei stets bemüht, auf die verschiedenen Bedürfnisse zu achten sowie die Einheit und den Dialog zu fördern.

Im Gebet und im gemiensamen Gespräch schöpft die Ordensgemeinschaft ihre Kraft. Das aktive Leben mit dem klösterlich kontemplativen Leben zu verbinden, ist eine echte Herausforderung für jede einzelne Schwester.

Ordensalltag

Früh um 6 Uhr morgens beginnt der Tag mit dem Stundengebet (Laudes). Um 6:15 Uhr schließt sich die Frühmesse in der Hauskapelle an. Dreimal pro Woche kommen Benediktinermönche vorbei, um mit den Schwestern die Messe zu feiern. Am gemeinsamen Früshtück können Sr. Erna und Oberin Talida nicht teilnehmen, da bereits um 7:20 Uhr die erste kurze Studierzeit für die Schülerinnen angesetzt ist. Zwei weitere jeweils knapp eineinhalbstündige Studierzeiten finden am Nachmittag statt. Das Mittagessen für die Mädchen ist gleitend. Die Schwestern treffen sich um 12 Uhr zum Mittagstisch in ihrem Speisezimmer. Um 17:45 Uhr findet in der Kapelle die gemeinsame Vesper statt. Das Abendessen wird um 18 Uhr parallel zu den Internatsschülerinnen eingenommen.

Literatur

Weblinks

Homepage des Benediktinerabteis