StadtJugendRing Passau

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Mitglieder des Projektes "Coach am Bord" des Stadtjugendrings Passau. Foto: Wildfeuer
Drei Generationen Stadtjugendring (v.l.): Norbert Siebert (im Vorstand von 1963 bis ‘68), Florian Hertel (Vorstand seit 2003), Maria Höltl (Geschäftsführerin) und Matthias Geyer (Vorstand 1988 bis 2001). Foto: Clemens

Der StadtJugendRing Passau (SJR) ist seit 1948 die Dachorganisation aller Jugendverbände und -treffs in Passau, die Mitglied sind. Derzeit sind das 25 Jugendverbände und 7 Jugendtreffs.

Der StadtJugendRing vertritt seine Mitglieder auf jugendpolitischer und auf überregionler Ebene und berät sie in jeglicher Hinsicht.

Ein weiterer wichtiger Aspekt seiner Arbeit ist die Förderung diverser Maßnahmen der Verbände und Treffs.

Inhaltsverzeichnis

Coach an Bord

Eine positive Bilanz zog der SJR aus dem Projekt „Coach an Bord“, das seit April 2007 Schüler der neunten Klassen der Hauptschule Neustift bei der Suche nach einem Ausbildungsplatz unterstützt. 2007 erhielten sieben von elf betreuten Jugendlichen eine Lehrstelle oder qualifizierten sich weiter. Im Sommer 2008 suchen die Coaches noch für sieben Schüler einen Ausbildungsplatz.

Sozialpädagogin Christine Lohschmidt leitet zusammen mit Karin Meyer das Projekt.

Als Paten unterstützen OB Jürgen Dupper, MdL Gerhard Waschler sowie die Stadträte Sissi Geyer, Karin Kasberger und Peter Pell sowie Heinrich d’Hone „Coach an Bord“. Auch Don Bosco- und IG-Metall-Jugend beteiligen sich daran. Hinter dem Projekt stehen zudem Arbeitsagentur, IHK und Handwerkskammer, Betriebe in Stadt und Landkreis, weitere Stadträte, politische und soziale Organisationen.

3 Tage Zeit für Helden

Die Aktion 3 Tage Zeit für Helden war 2007 der Höhepunkt aller Aktionen des SJR Passau.

60 Jahre StadtjugendRing Passau - ein Rückblick

2008 feiert der StadtjugendRing sechs Jahrzehnte kontinuierliche Verbandsarbeit. Die Gründung geht auf die amerikanische Besatzung zurück. Nach der Auflösung sämtlicher Verbände 1937 durch die Nationalsozialisten wollte man eine Gleichschaltung der Jugend in Zukunft vermeiden und rief den Bayerischen Jugendring mit seinen Stadtverbänden ins Leben. Die Satzung legte fest, dass es sich um eine freie, unparteiische Organisation handelt - das gilt bis heute ohne inhaltliche Änderungen.

Heute mag das demokratische Verständnis in den Jugendverbänden selbstverständlich erscheinen, dem war aber nicht immer so. Am Anfang musste erst einmal die nationalsozialistische Erziehung überwunden werden. Demokratie, freie Diskussionen und Meinungsaustausch - das mussten die Jugendlichen erst lernen. Jetzt bestimmen und organisieren die Mitglieder in ihren Vereinen selbst.

Auch viele Politiker haben in Jugendverbänden angefangen und dort gelernt, Verantwortung zu übernehmen. Ein prominentes Beispiel: OB Jürgen Dupper war bei der Katholischen Studierenden Jugend. Ein Katholik in der SPD? In den 50ern für viele noch undenkbar, in den Jugendverbänden damals aber kein Thema.

Der Stadtjugendring vertritt die Interessen seiner Mitglieder in Politik und Verbandswesen auf kommunaler, aber auch auf Landesebene, und organisiert vereinsübergreifende Projekte. Veranstaltungen und Freizeitaktivitäten sind weitgehend den Verbänden selbst überlassen, dafür steht ein Etat von 40 000 Euro im Jahr zur Verfügung.

In den 70ern waren Frieden und Umweltbewusstsein die beherrschenden Themen, in den 80ern bemühte sich der SJR mit Austauschprogrammen und Fahrten um eine internationale Ausrichtung. Heute sind Vorstand Florian Hertel vor allem zwei Themen wichtig: die Einbindung von Mädchen in den Umgang mit neuen Medien und das Projekt „Coach an Board“, das Jugendlichen nicht nur bei der Jobsuche hilft, sondern sie vielmehr ganzheitlich betreut. Nebenbei läuft immer der normale Betrieb in den Verbänden mit Veranstaltungen, Freizeiten und Gruppenstunden.

Kontakt

SJR Passau bei Map24
Spitalhofstraße 21
94032 Passau

Stadtjugendring Passau
Spitalhofstraße 21
94032 Passau

Telefon: 0851/396-747 oder -748
Fax: 0851/396-749

E-Mail: info@sjr-passau.de
Internet: www.sjr-passau.de

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