Reut
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| Reut
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| Basisdaten
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| Bundesland: | Bayern |
| Regierungsbezirk: | Niederbayern |
| Landkreis: | Rottal-Inn |
| Höhe: | 460 m |
| Fläche: | 30,76 km² |
| Einwohner: | 1.815 (30. Juni 2011) |
| Postleitzahl: | 84367 |
| Vorwahl: | 08572 |
| Kfz-Kennzeichen: | PAN |
| Website: | www.reut.de |
| Erster Bürgermeister: | Otto Haslinger (CSU/Freie Wählergem.) |
Reut ist eine Gemeinde im niederbayerischen Landkreis Rottal-Inn und bildet mit dem Markt Tann die Verwaltungsgemeinschaft Tann.
Inhaltsverzeichnis |
Lage
Die Gemeinde liegt inmitten typisch niederbayerischer Hügellandschaft etwa 9 km nördlich von Simbach am Inn bzw. 10 km von Braunau, 15 km südlich der Kreisstadt Pfarrkirchen, 20 km südöstlich von Eggenfelden sowie 25 km nordöstlich von Burghausen. Die nächst gelegenen Bahnstationen an der Bahnstrecke Mühldorf–Simbach am Inn sind Simbach (10 km entfernt) und Julbach (13 km entfernt).
Das Gemeindegebiet umfasst die Ortsteile Reut, Taubenbach und Noppling.
Geschichte
Die Ortschaft Reut hat Ihren Namen hat sie von den Rodungsbauern des Mittelalters, die bebaubares Ackerland gewannen, indem sie die dichten Wälder "reuteten", d.h. rodeten. Hier gibt es noch heute stattliche Bauernhöfe, die ihr altes Erscheinungsbild bewahrt haben.
In Noppling war das Geschlecht "de Nopelingen" bis ins 16. Jahrhundert hinein ansässig. Vom ehemaligen Schloss ist heute nichts mehr vorhanden. Noppling gehörte bis zur Gebietsreform zur ehemaligen Landgemeinde Randling.
Die heutige Gemeinde entstand im Rahmen der Gebietsreform 1972 aus den Kleingemeinden Taubenbach, Reut und Randling.
Gemeindewappen
Das Gemeindewappen, das seit 1977 geführt wird, sagt einiges über die Geschichte aus. Die Kirche St. Alban im Gemeindeteil Taubenbach ist das eindrucksvollste Bauwerk in der Gesamtgemeinde und war einst auch wegen ihres umfangreichen Grundbesitzes von Bedeutung. Eine weitere bekannte Kirche im Gemeindegebiet ist St. Kastulus in Edermanning. Es war deshalb angebracht, die Attribute des hl. Alban - der Hirtenstab - und des hl. Kastulus - die bewimpelte Lanze - im Gemeindewappen miteinander zu kombinieren. Um die Bedeutung des Gemeindenamens zur Darstellung zu bringen, wurde die Rodungshaue, auch Reute genannt, ebenfalls in das Wappen aufgenommen.
Politik
Bürgermeister
- 1. Bürgermeister ist Otto Haslinger (CSU/Freie Wählergemeinschaft).
- 2. Bürgermeister ist Alois Alfranseder (CSU/Freie Wählergemeinschaft).
- 3. Bürgermeister ist Konrad Prinz (CSU/Freie Wählergemeinschaft).
Gemeinderat
Der Gemeinderat hat 12 Mitglieder (+ 1. Bürgermeister), die alle der Fraktion CSU/Freie Wählergemeinschaft angehören.
Sehenswürdigkeiten
- Die spätgotische, um 1500 erbaute Pfarrkirche St. Stephanus in Reut wurde 1895 erweitert. Sie hat ein spätgotisches Netzrippengewölbe, einen klassizistischen Hochaltar und eine barocke Ausstattung.
- Die Wallfahrtskirche St. Alban in Taubenbach bildet zusammen mit dem Pfarrhof ein spätgotisches Ensemble. Den Hochaltar der Kirche gestalteten die Gebrüder Zürn.
Bildung und Erziehung
- Grundschule Reut
- Kindergarten Taubenbach
Vereine
- Buchbergschützen Reut
- Freiwillige Feuerwehr Reut
- Jagdgenossenschaft Reut
- Kath. Frauenbund Reut-Randling
- Kolpingsfamilie Reut
- KRK Reut-Randling
- SV Reut
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