Twinnies

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Astrid Paster (links) und Franziska Pauli. - Foto: privat
Skaten und Musizieren sind ihre Markenzeichen. - Foto: privat

Als Twinnies machen die Freundinnen Astrid Paster aus Grainet und Franziska Pauli aus Jandelsbrunn (beides Landkreis Freyung-Grafenau) seit 2007 gemeinsam Musik. Mit ihrem Hit „Bayernmädels“ hatten die Musik-Talente ihren ersten großen Fernsehauftritt im Musikantenstadl am 7. März 2009.

Inhaltsverzeichnis

Produzent

Entdeckt wurden die Schülerinnen eher zufällig: Als die Mädels für Urlaubsgäste im Hotel Hüttenhof von Astrids Eltern auf ihrer Steirischen spielten, war zufällig der Musikproduzent Martin Neumayer unter den Gästen. Neumayer betreibt gemeinsam mit Christian Seitz eine Agentur. Unter anderem steht bei den Produzenten auch Party-Ikone DJ Ötzi unter Vertrag. Neumayer bot den beiden einen Plattenvertrag an.

"Twinnies"

Zwillinge sind die beiden nicht, aber sie sind die bestern Freundinnen. „Wir sind allerbeste Freundinnen − und unzertrennlich wie Zwillinge!“ Deshalb entschied man sich für den Namen „Twinnies“ (‘twins‘ = engl. Zwillinge), mit dem die beiden in den Startlöchern ihrer Musik-Karriere stehen. Beide spielen Steirische Harmonika, singen und fahren gerne auf ihren Inlineskates. Das Besondere daran: Sie machen diese drei Dinge gleichzeitig.

Instrumente

Kennen gelernt haben sich die Mädchen durch Josef Pauli, den Vater von Franziska. Sie nahmen beide Unterricht bei dem Harmonikalehrer aus Neufang. Seit 2005 spielt Astrid auf der Steirischen. Franzi, die außerdem noch Klavier und Gitarre spielt, greift seit 2001 auf ihrer Harmonika in die Tasten. Gemeinsam musizierten sie oft im Hotel von Astrid's Eltern. Feste Termine und Auftritte hatten die beiden allerdings nie. „Wenn eine von uns Lust bekam, wieder einmal für die Urlauber zu spielen, dann haben wir uns einfach zusammengerufen“, erzählt Franzi.

Rollschuhe - Ihr Markenzeichen

Als die beiden einmal auf den Inlineskates ihre Runden um das Hotel drehten, wurden sie von Urlaubsgästen gebeten, zum Abschied noch ein kleines Ständchen zu geben. „Die Rollschuhe haben wir dazu nicht extra abgenommen, wir schnappten einfach unsere Harmonikas und spielten drauf los“, so Astrid. Den Leuten gefiel‘s, und die Idee mit den Rollschuhen wurde auch bei den nächsten Auftritten übernommen.

Musik und Schule

„Die Schule geht vor“. Astrid besucht die Realschule in Freyung. Franzi geht auf das Johannes-Gutenberg-Gymnasium in Waldkirchen. Viele Auftritte im In- und Ausland, CD-Aufnahmen, Fototermine und Werbetouren mit den Produzenten verlangt der Plattenvertrag von den Schülerinnen. Um Schule und Karriere gleichermaßen zu schultern, opfern die 13-Jährigen (Stand März 2009) den größten Teil ihrer Ferien. Ein halbes Jahr dauerte es, bis die neue CD endlich fertig war. Die Eltern von Astrid und Franzi bemühen sich sehr, dass die Schule nicht leidet. Anfragen von Fernsehaufnahmen werden abgelehnt, wenn dafür Schulstunden ausfallen müssen.

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