Steinzenbach

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Der Steinzenbach ist ein Bach in Regen.

Inhaltsverzeichnis

Über den Steinzenbach

Der rund einen Kilometer lange Bach hat seine Quelle unterhalb des Thurnhofs. Sein Einzugsgebiet, aus dem er gespeist wird, ist 1,22 Quadratkilometer groß. Und bei einem hundertjährigen Regenereignis bringt der kleine Bach bis zu 5000 Liter Wasser pro Sekunde mit.

Hochwasser

Da der Steinzenbach den einstündigen Platzregen nicht mehr aufnehmen konnte, wälzte sich am 26. Mai 2009 eine Dreckflut durch das Heilig-Geist-Viertel und überschwemmte Keller, Häuser, Garagen und riss Autos mit sich. Der Gesamtschaden lag über einer Million Euro.

Der Einlass in die Verrohrung war durch mitgerissenes Grüngut und Erdreich blockiert, das Wasser suchte sich einen anderen Weg.

Die Wassermassen haben dem Bachbett kräftig zugesetzt. Bis auf die Sohle ist es ausgeschwemmt, die Ufer sind ausgewaschen, kubikmeterweise hat die Flut das Erdreich mitgerissen.

Lösungsvorschläge

Wie das künftig verhindert werden kann diskutierte man in der Bauausschuss-Sitzung des Stadtrats. Würde man alle vorgeschlagenen Maßnahmen verwirklichen, käme eine Summe von rund einer Million Euro zusammen.

Eine der wichtigsten Maßnahme ist laut Moser ein neues Kanalrohr zwischen dem Einlauf des Steinzenbachs im Degenbergweg und dem Regenfluss. Dazu schlug er vor, auch den Einlaufbereich des Bachs in den Kanal zu optimieren. Es soll größer werden, es soll einen automatischen Rechenräumer erhalten, der Verunreinigungen entfernt. Wegen eines vor einigen Jahren genehmigten Anbaus ist die Zufahrt zu dem Einlaufbecken nicht mehr möglich, auch sie müsste neu gebaut werden. Gesamtkosten wären für Kanalbau und Erneuerung Einlaufbecken rund 625 000 Euro.

Moser schlug aber vor, das Hochwasser schon weiter oben abzufangen. Dazu müssten die Ausspülungen befestigt werden, damit nicht weiter Erdreich mitgerissen wird, ein Rückhaltebecken im Bereich zwischen Bundesstraße und Bahndamm wäre möglich, Sohlschwellen im Bachbett könnten die Fließgeschwindigkeit reduzieren, im Quellgebiet müsste die Bachsohle gesichert werden. All diese Maßnahmen summieren sich mit dem neuen Kanal auf knapp eine Million Euro.

Ein Problem für den Bach sind bei starken Regenfällen auch die Maisfelder im Quellgebiet. Von ihnen reißt ein Starkregen viel Erdreich in den Bach. Möglicherweise gibt es hier bald eine Lösung. Die Landwirtschaftsverwaltung erstellt gegenwärtig ein Erosisionskataster, in dem auch festgestellt wird, auf welchen Flächen künftig kein Mais mehr angebaut werden darf.

Auf einen Beschluss oder eine Empfehlung wollte sich der Bauausschuss zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht einigen.

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