Ruderting

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Ruderting
Das Wappen von Ruderting


Basisdaten
Bundesland: Bayern
Regierungsbezirk: Niederbayern
Landkreis: Passau
Höhe: 450 m
Fläche: 12,96 km²
Einwohner: 3.036 (30. Juni 2011)
Postleitzahl: 94161
Vorwahl: 08509
Kfz-Kennzeichen: PA
Website: www.ruderting.de
Erster Bürgermeister: Josef Schätzl (CSU)

Ruderting ist eine Gemeinde im niederbayerischen Landkreis Passau. Partnergemeinden von Ruderting sind die Orte Ilz in der Steiermark und Stachy in Tschechien.

Die Pfarrkirche St. Joseph in Ruderting

Inhaltsverzeichnis

Lage

Ruderting liegt 11 km nördlich von Passau an der B 85 im südlichen Bayerischen Wald westlich der Ilz. Ortsteile der Gemeinde sind Attenberg, Böheimmühle, Ebental, Fillasöd, Fischhaus, Gastorf, Hatzesberg, Petzersberg, Reisach, Reiserberg, Reithof, Rockerfing, Ruderting, Rußmühle, Sittenberg, Tauschberg, Trasham, Trautenberg, Weikersdorf, Wullersdorf und Zwischenberg. Die Gemeinde Ruderting dehnt sich auf der Hochfläche zwischen den Tälern von Ilz und Haselbach und einem Ausschnitt der Westhälfte des Ilz-Erlau-Hochlandes aus und ist mit 12,96 km2 die flächenkleinste Gemeinde im Landkreis Passau. Taleinschnitte und Teilrücken werden mit 320 m üNN an der Ilz, in der Dorfmitte mit 438 m üNN, auf dem Sittenberg mit 480 m üNN und mit 435 m üNN in der Mitte Trashams-gemessen. Im Osten grenzt die Gemeinde Ruderting an die Ilz und trifft am anderen Ilzufer auf den Markt Hutthurm. Im Westen stößt Ruderting unmittelbar an die Dörfer Haselbach und Tiefenbach und pflegt Nachbarschaft zu Aicha vorm Wald und Eging. Nördlich von Ruderting kommt die Gemeinde Neukirchen vorm Wald (deren Pfarrsprengel auch Rudertings Gemeindebürger aus Trasham und einige aus Sittenberg einbindet), danach folgen der Markt Tittling und die Gemeinde Fürstenstein. Als „Passauer Oberland“ trifft sich Ruderting innerhalb der Gemeinschaft der Integrierten Ländlichen Entwicklung ILE und arbeitet projektorientiert.

Ruderting hat den Gemeinde-Schlüssel 09275144 und gehört seit September 1972 zur Region 12, welche im Norden bis Sankt Oswald-Riedlhütte reicht.


Geschichte

Fundstücke zeigen, dass Gebietsteile der heutigen Gemeinde Ruderting um 3000 v. Chr. von der „Chamer Gruppe“ besiedelt waren. Weitere Funde verweisen auf einen möglichen Aufenthalt der Kelten und werden auf den Zeitraum von 600 bis 100 v. Chr. datiert. Im Indizienverfahren wurde die Namensableitung des Dorfes „Rudert“-ing erfolgreich durchgeführt. Das Ergebnis zeigt den Edelmann „Rudbert oder Rudpert von Hals“ als Namensgeber und Initiator der Ansiedlung Rud(b)ert-ing. Rudberts Lebenszeit um das Jahr 1100 gilt damit nach der plausiblen Rechtfertigung als Gründungsjahr des heutigen Ortsteils Ruderting. Dieser wurde nach Dokumentenlage erstmals 1311 urkundlich erwähnt. Von einigen heutigen Ortsteilen war bereits 1280 die Rede. Als 1808 die Gemeinde unter König Max I. Joseph von Baiern gegründet wurde, entschied sich die Behörde für „Ruderting“ als Gemeindenamen. Man fasste 23 Ortsteile in einer Mark zusammen und nahm die 5 Ortsteile aus dem Herrschaftsgebiet des Fürstbischöflichen Hochstifts Passau dazu. Denn diese waren bei der sog. „Säkularisation“ im Jahr 1803 als kirchliche Güter enteignet und dem Staat zugeschlagen worden. Das waren die heutigen Ortsteile Fischhaus, Gastorf, Reisach, Reiserberg und Reithof. Erinnerung an deren Zugehörigkeit zum Passauer Bischofsgebiet zeigt der halbe Wolfsrumpf im Rudertinger Wappen. Die anderen 18 Ortsteile waren schon vorher im damaligen Kurfürstentum Baiern: Attenberg, Böheimmühle, During, Ebental, Fillasöd, Hatzesberg, Irlmühle, Petzersberg, Rockerfing, Ruderting, Rußmühle, Sittenberg, Tauschberg, Trasham, Trautenberg, Weikersdorf, Wullersdorf und Zwischenberg. Die Gemeindegrenzen haben sich bis auf den heutigen Tag nicht verändert und umfassen 12,96 km² Gemeindegebiet.

Wappen

Die blaue Lilie erinnert an die Grafen Fugger, deren Hilgartsberger Linie von 1621 bis in das 19. Jahrhundert die zur Gemeinde gehörige ehemalige Hofmark Schöllnstein innehatte, gleichzeitig steht sie aber auch für den hl. Joseph, den Kirchenpatron von Ruderting und für die im Gemeindegebiet vorkommende seltene Sibirische Schwertlilie (Iris sibirica).

Der Wolfsrumpf nimmt Bezug auf den Umstand, daß ein Teil des heutigen Gemeindegebiets einst zum Hochstift Passau gehörte, die beiden Feldfarben Silber und Blau weisen darauf hin, daß der größere Teil des Gemeindegebiets schon immer zu Bayern gehörte.

Der Wellenbalken wurde als Symbol für die im Gemeindegebiet verlaufende Ilz gewählt.

Politik

Bürgermeister

Gemeinderat

Der Gemeinderat (16 Sitze + 1. Bürgermeister) setzt sich wie folgt zusammen:

Projekte

Kultur & Tourismus

Sehenswürdigkeiten

Gasthäuser & Hotels

Telefon: 08509/12 24
Mittwoch Ruhetag

Telefon: 08509/12 16
Montag Ruhetag

Telefon: 08509/18 24
Donnerstag Ruhetag

Telefon: 08509/900 40
Mittwoch Ruhetag

Telefon: 08509/93 46 98
Montag Ruhetag

Telefon: 08509/12 51
Samstag Ruhetag

Telefon: 08509/33 36
Montag Ruhetag

Telefon: 08509/93 65 61

Vereine

Wirtschaft

Bildung und Erziehung

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Weblinks

Literatur

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Wappen Landkreis Passau.png

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