Mehring

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Mehring
Das Wappen von Mehring


Basisdaten
Bundesland: Bayern
Regierungsbezirk: Oberbayern
Landkreis: Altötting
Höhe: 432 m
Fläche: 23,37 km²
Einwohner: 2.258 (30. Juni 2011)
Postleitzahl: 84561
Vorwahl: 08677
Kfz-Kennzeichen:
Website: www.gemeinde-mehring.de
Erster Bürgermeister: Josef Wengbauer (CSU)

Mehring ist eine Gemeinde im oberbayerischen Landkreis Altötting, die sich mit der Gemeinde Emmerting zur Verwaltungsgemeinschaft Emmerting zusammengeschlossen hat.

Inhaltsverzeichnis

Lage

Die Gemeinde Mehring liegt im südlichen Landkreis Altötting, inmitten des sogenannten Chemiedreiecks und gehört zur Voralpen-Region Inn-Salzach. Mit dem PKW erreicht man den Ort, aus Richtung München kommend, auf der B12 über die Ausfahrt Neuötting, Richtung Burghausen (St. 2107 und 2108).

Die Pfarrkirche St. Martin in Mehring

Ortsteile

Ortsteile der Gemeinde sind Badhöring, Brunn, Eschlberg, Gegend, Hintermehring, Hohenwart, Lengthal, Lettenthal, Lindach, Mehring, Niederholz, Öd, Unghausen und Winklhardt.

Geschichte

Mehring wurde erstmals im Jahre 788 als "Moringen" urkundlich erwährt. Es ist eine echter -ing Ort aus der Einwanderungszeit (etwa 6. Jahrhundert nach Christus), doch liegt ihm wohl ein romanischer Personenname (Maurus oder Morus) zugrunde.

Mehring ist auch eine der ältesten Pfarreien im Bistum Passau; die Kirche ist dem Hl. Martin geweiht.

Die Besiedlung des Gemeindegebietes erfolgte von Hintermehring bzw. Mehring aus.

Die Geschichte Mehrings ist weitgehend eine Geschichte der Pfarrei Mehring. Die Pfarrei Mehring, zu der auch Burghausen gehörte, bestand bis 1399, kam dann zur Pfarrei Raitenhaslach und wurde 1401 der Pfarrei Burghausen unterstellt. Erst 1901 wurde Mehring wieder eine eigene Pfarrei.

Die politische Gemeinde Mehring wurde Anfang des vergangenen Jahrhunderts, nach Napoleon, gegründet und bildet nach mancherlei Gebietsabtretungen an Burghausen seit der Gebietsreform 1978 eine Verwaltungsgemeinschaft mit Emmerting.

Gemeindewappen

Seit 1982 führt die Gemeinde ein eigenes Wappen. Bischofsstab und Gans sind Attribute des heiligen Martin und verweisen auf das Patrozinium der Pfarrkirche. Mehring gehört zu den ältesten Pfarreien des Bistums Passau. Eine Martinskirche ist schon Anfang des 9. Jahrhunderts nachweisbar. Der Mohrenkopf mit roter Kopfbedeckung ist redende Figur aus dem Wappen der Mitte des 14. Jahrhunderts ausgestorbenen ortsadligen Familie der Moringer, die wohl schon im 8. Jahrhundert in Mehring ansässig war. Der Mohr redet auch für den Gemeindenamen, der schon 788 als "Moringen" erstmals urkundlich belegt ist. Die Feldtingierung in Rot und Silber erinnert an die engen Beziehungen zur Zisterzienserabtei Raitenhaslach, die den rot-weiß geschachten, so genannten Zisterzienserbalken im Wappen führte und als bedeutendste Grundherrschaft bis in das 18. Jahrhundert eine wichtige Rolle in der Gemeinde spielte.

Politik

Bürgermeister

Gemeinderat

Der Gemeinderat hat 14 Mitglieder (+ 1. Bürgermeister). Die Sitze verteilen sich wie folgt:

Sehenswürdigkeiten

Bildung und Erziehung

Vereine


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Wappen Landkreis Altoetting.png

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