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Mariaposching

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Mariaposching
Das Wappen von Mariaposching


Basisdaten
Bundesland: Bayern
Regierungsbezirk: Niederbayern
Landkreis: Straubing-Bogen
Höhe: 316 m
Fläche: 19,61 km²
Einwohner: 1.429 (30. Juni 2011)
Postleitzahl: 94553
Vorwahl: 09906
Kfz-Kennzeichen: SR
Website: www.Mariaposching.de
Erster Bürgermeister: Johann Tremmel (CSU/UCW)

Mariaposching ist eine Gemeinde im niederbayerischen Landkreis Straubing-Bogen und Mitglied der Verwaltungsgemeinschaft Schwarzach.

Blick auf Mariaposching, im Hintergrund der Bayerische Wald
Die Pfarrkirche Mariae Geburt

Inhaltsverzeichnis

Lage

Mariaposching liegt in der Region Donau-Wald im Gäuboden am Nordufer der Donau gegenüber von Stephansposching. Die beiden Orte stehen durch eine Donaufähre in Verbindung. Ortsteile sind Breitenhausen, Breitenrain, Bruch, Burgstall, Draht, Eng, Fahrndorf, Haberswöhr, Höhenrain, Hundldorf, Kohlstadt, Loham, Mariaposching, Moos, Sommersdorf, Steinrain, Tradt.

Geschichte

Die Hügelgräber von Mariaposching-Fahrndorf, welche der Straubinger Kultur zugerechnet werden, verweisen auf eine Besiedlung der Gegend um Mariaposching bereits zur frühen Bronzezeit. Etwa um 790 wird im Urbar von Kloster Niederaltaich erstmals Pasuhhinga erwähnt, abgeleitet von dem Personennamen „Basuhho“. Seit dem 14. Jahrhundert Posching genannt, wurde der Ort im späten Mittelalter vom Pfarrdorf Stephansposching durch den Hinweis auf das Marienpatrozinium unterschieden. Aus Mariae Posching und Mariaeposching wurde 1779 Mariaposching.

Mariaposching war ein von Herzog Odilo dem Kloster Niederaltaich geschenktes Herzogsgut. Noch im 18. Jahrhundert waren mehrere Klostergüter in Mariaposching vorhanden. 1209 wird der erste Pfarrer erwähnt. Die Pfarrei Mariaposching wurde bis zur Säkularisation vom Kloster verliehen. Das Amt Mariaposching, später Hofmark Loham, gehörte zum Landgericht Mitterfels. 1673 erwarben die Freiherren von Schrenck zu Notzing die Hofmark Loham, 1729 fiel sie an die verwandten Freiherrren und später Grafen von Armansperg.

Mariaposching kam 1803 mit anderen Orten zum neu organisierten Landgericht Deggendorf. 1809 wurde der Steuerdistrikt Mariaposching gebildet. Im Ruralgemeideverzeichnis von 1818 ist Mariaposching erstmals als Gemeinde mit sieben Dörfern, zwei Weilern, fünf Einöden und 133 Familien aufgeführt. Sie entstand aus dem größten Teil des gleichnamigen Steuerdistriktes. 1826 wurden die neuen Ansiedlungen Bruch und Haberswöhr von Niederwinkling nach Mariaposching eingemeindet. 1838 kam Mariaposching an das neu gebildete Landgericht 1. Klasse mit Sitz in Bogen.

Vom 1. bis 4. Juli 1977 beging die Freiwillige Feuerwehr Mariaposching ihr 100-jähriges Gründungsfest mit Fahnenweihe. Die Gemeinde Mariaposching wies 1992 in Loham ein 6,65 ha großes Gewerbegebiet aus. Am 17. September 1995 konnte eine neue Orgel in der Pfarrkirche Mariaposching eingeweiht werden.

Gemeindewappen

Das seit 1980 geführte Wappen zeigt in Blau über silbernem Dreiberg einen sechsstrahligen silbernen Stern und einen erhöhten silbernen Schrägbalken, belegt mit einem schwarzen Pfeil.

Der Dreiberg ist dem Wappen von Kloster Niederaltaich entnommen, welches das ganze Mittelalter hindurch mit Mariaposching verbunden blieb. Der sechsstrahlige Stern ist ein Mariensymbol und hebt das lokale Kirchenpatrozinium hervor. An die Hofmarksherrschaft im Gemeindeteil Loham erinnert stellvertretend das Wappen der adeligen Familie Schrenk-Notzing: ein schwarzer Pfeil auf silbernem Schrägbalken.

Die Tingierung Silber-Blau verweist darauf, dass bis zu Beginn des 19. Jahrhundert der Landesherr zugleich auch der größte Grundherr im Ort war.

Politik

Bürgermeister

Gemeinderat

Der Gemeinderat von Mariaposching hat zwölf Mitglieder (+ 1. Bürgermeister) mit folgender Sitzverteilung:

Sehenswürdigkeiten

Bildung und Erziehung

Vereine

Literatur

Weblinks


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Wappen Landkreis Straubing-Bogen.png

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