Kulturwald-Musikfestival

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Die Landschaft: Das Kulturwald-Festival bietet Feinstes für das Auge und die Ohren. Fotos: Peter Palec

Das Kulturwald-Musikfestival ist ein jährlich stattfindendes Festival um den Wild-Berghof Buchet bei Bernried im Landkreis Deggendorf. Es wurde 2008 von Sänger Thomas E. Bauer und Gastronom Thomas Gstettenbauer ins Leben gerufen. Später kam dann auch der Kulturmanager Josef Liebl hinzu. Bei der Premiere begeisterten die Künstler an vier Tagen über 3.000 Zuhörer. Schirmherr der Konzertreihe ist Landwirtschaftsminister Helmut Brunner.

Inhaltsverzeichnis

Musikalische Leistung

Während in den Adelssitzen des 15. bis 17. Jahrhunderts Illusionsmalereien die Natur imitierten, bringt das Festival die höfische Musik mit dem Original zusammen, mit der „heilen Welt“ des Landlebens - einschließlich eines Jagdhornsignals als Pausenglöckchen. Hinter der vermeintlichen Einförmigkeit der klanglichen Grenzen der Kompositionen und der Besetzung strahlt ein Reichtum an Kunstfertigkeit hervor, der sich dem feinfühligen Hörer offenbart.

Finanzierung

Der Etat des Kulturwald-Festivals 2011 betrug eine Viertelmillion Euro. Zusätzlich finanziert es sich durch die Zuschüsse von etwa hundert Förderern. Die Organisatoren des Festivals leisten ihre Arbeit ehrenamtlich. Der bayerische Wissenschaftsminister Wolfgang Heubisch hat angekündigt, dass das Kulturwald-Festival ab 2012 in den Landeskulturetat aufgenommen wird.

Trennung

Die beiden Initiatoren der erfolgreichen Klassik-Festspiele haben sich 2011 getrennt. Der Gastronom Gstettenbauer zieht sich vollständig aus dem eingetragenen Verein, der Träger der Veranstaltung ist, zurück. Zwischen den beiden einstigen Schulfreunden entwickelte sich ein Konflikt über Organisation und Aufgabenaufteilung. Die Männer hatten wohl nicht mehr die gleichen Vorstellungen zur Durchführung und Planung des Festivals. " Es ist zum Schluss einfach nicht mehr gegangen", sagt Gstettenbauer, der seinen Austritt trotz alle dem bedauert. In die ehrenamtliche Arbeit für den Kulturwald investierte Gstettenbauer rund 40.000 Euro, 5000 Arbeitsstunden und den Beitrag seiner Eltern, denen der Wild-Berghof gehört. Thomas Bauer wird das Projekt mit seiner Partnerin, der Pianistin Uta Hielscher, weiterführen.

Übersicht

Literatur

Weblinks

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