Kleiner Exerzierplatz (Passau)

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Pausierender Bus auf dem Parkplatz am Exerzierplatz in den frühen 1990er Jahren

Der Kleine Exerzierplatz (oder kurz „Ex“) war ein Platz im Zentrum von Passau. Er wurde im Rahmen des Projekts „Neue Mitte“ zur Gänze umgestaltet: Der Teil vor dem jetzigen Kino und dem Stadtturm ist im Zuge des Projekts von Kleiner Exerzierplatz in Nibelungenplatz umbenannt worden, und auf dem restlichen Teil sind großteils der neue Klostergarten und andere Gebäude der Neuen Mitte entstanden.

Um einen Großteil des Platzes herum führt die Ringstraße, deren offizieller Straßenname bis heute Kleiner Exerzierplatz lautet. Unter den Platz durch führt der Passauer Tunnel.

Kurze Geschichte

Der Platz war einst der große barocke Garten des Klosters St. Nikola. Mit der Säkularisation, der das Kloster zum Opfer fiel, zogen dort Soldaten ein und der Garten wurde eingeebnet. So entstand 1815 ein kleiner Exerzierplatz. Nach der Machtergreifung durch die Nationalsozialisten wurde am östlichen Rand des Exerzierplatzes die Nibelungenhalle errichtet, die dort bis zu ihrem Abriss im Jahre 2004 stand.

Am 26. Januar 1959 ging der Platz im Zuge eines Tauschhandels in das Eigentum der Stadt Passau über: als Gegenleistung stellte die Stadt dem Freistaat drei Häuser an der Innstraße zur Verfügung. Diese wurden in der Folge abgerissen und an ihrer Stelle das neue Finanzamt Passau erbaut.

Bis zur Fertigstellung des Omnibusbahnhofes war der Exerzierplatz auch die zentrale Bushaltestelle in Passau.

Der Platz wurde von der Stadt lange Zeit auch für Feste sowie für die Mai- und Herbstdult genutzt.

Was gibt’s am Kleinen Exerzierplatz?

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