Klaus Rose

Aus RegioWiki

Wechseln zu: Navigation, Suche
Dr. Klaus Rose (r.) bei der Verleihung des Goldenen Ehrenzeichens des Int. Kolpingwerks. (Foto: Wildfeuer)

Dr. Klaus Rose (* 7. Dezember 1941 in Augsburg) ist Studienrat a.D. sowie Parlamentarischer Staatssekretär a.D. und früherer Bundestagsabgeordneter. Er war stellvertretender CSU-Bezirksvorsitzender in Niederbayern. Rose ist verheiratet und hat einen Sohn.

Inhaltsverzeichnis

Leben und Wirken

Studium und Lehrtätigkeit

Rose macht 1961 sein Abitur in Passau und leistet anschließend seinen Wehrdienst ab. 1962 beginnt er in München ein Studium der Geschichte und Anglistik sowie der Politik- und Wirtschaftswissenschaften und wird zum Dr. phil. promoviert. Es folgt die Ausbildung für das Höhere Lehramt, in der Folge ist er bis 1974 Studienrat.

Politisches und ehrenamtliches Engagement

Rose ist bereits seit 1961 Mitglied der CSU. Von 1972 bis 1990 ist er Stadtrat in Vilshofen, seit 1972 ist er im Kreistag von Passau. Von Oktober 1974 bis April 1977 ist er Mitglied des Bayerischen Landtages und wird am 24. März 1977 in den Deutschen Bundestag gewählt. Vom 23. Januar 1997 bis zum 26. Oktober 1998 ist er zudem Parlamentarischer Staatssekretär beim Bundesminister der Verteidigung.

Im Vorfeld der Bundestagswahl 2005 verliert Rose das Direktmandat des Wahlkreises Passau an Andreas Scheuer, woraufhin er nicht mehr zur Wahl antritt.

Klaus Rose war Vorsitzender der Ostbayernrunde sowie der Deutsch-Tschechoslowakischen Gesellschaft Bayern und Vizepräsident der Südosteuropa-Gesellschaft sowie der Deutsch-Brasilianischen Gesellschaft. Er ist Mitglied in der Vertreterversammlung der SIGNAL-Unfallversicherung sowie im Kolpingwerk, für das er 40 Jahre lang in führender Funktion Verantwortung auf Diözesanebene übernommen und als Vorsitzender des Kolping-Bildungswerks wichtige Impulse gegeben hat. Er setzte sich zudem für den Neuaufbau des Verbands in Osteuropa nach der Wende im Jahr 1989 ein. 2011 wurde er für dieses Engagement mit dem Goldenen Ehrenzeichen des Internationalen Kolpingwerks ausgezeichnet.

Rose hat, gemeinsam mit einigen Anderen, im Jahr 1976 auch die Deutsch-Tschechoslowakische Gesellschaft in Bayern gegründet, deren Vorsitzender er 1984 bis 1995 war. In Anerkennung dieses Verdienstes wurde er am 19. Oktober 2007 in Regensburg mit dem XII. Kunstpreis zur deutsch-tschechischen Verständigung ausgezeichnet.

Auszeichnungen

Literatur

Weblinks

Meine Werkzeuge
Namensräume
Varianten
Aktionen
Navigation
Wörterbuch
Regionalportale
Werkzeuge