Innernzell

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Innernzell
Das Wappen von Innernzell


Basisdaten
Bundesland: Bayern
Regierungsbezirk: Niederbayern
Landkreis: Freyung-Grafenau
Höhe: 636 m
Fläche: 22,13 km²
Einwohner: 1.621 (30. Juni 2011)
Postleitzahl: 94548
Vorwahl: 08554
Kfz-Kennzeichen: FRG
Website: www.innernzell.de
Erster Bürgermeister: Josef Kern (CSU)

Innernzell ist eine Gemeinde im niederbayerischen Landkreis Freyung-Grafenau. Sie hat sich mit dem Markt Schönberg und den Gemeinde Eppenschlag und Schöfweg zur Verwaltungsgemeinschaft Schönberg zusammengeschlossen.

Inhaltsverzeichnis

Lage

Die Gemeinde liegt in der Region Sonnenwald im Bayerischen Wald am Fuße des Aschensteins und in unmittelbarer Nähe des Brotjacklriegels (1016 m). Innernzell befindet sich an der B 533 rund 14 km westlich von Grafenau, 23 km von der Bundesautobahn 3 (Ausfahrt Hengersberg) und 28 km von Deggendorf entfernt.

Die Gemeinde umfasst die Ortsteile Innernzell, Asberg, Asbergmühle, Bärndorf, Bärnreuth, Gaiging, Gmünd, Hilgenreith, Holzmühle, Lungdorf, Manglham, Oberöd, Ohhof, Ort, Schlag, Schlagmühle, Tumiching, Unteröd und Vocking.

Blick auf Innernzell
Die Pfarrkirche St. Nikolaus

Geschichte

Im Urbar des Klosters Osterhofen wird Cell 1353 erwähnt. Im Jahr 1395 besaßen die Edlen von Hals in Czell drei Güter als Lehen des Bischofs von Passau. 1471 wurde die Filiale zum Vikariat der Pfarrei Aicha vorm Wald erhoben. Auf der ältesten bayerischen Landkarte des Johannes Aventinus ist der Ort 1523 als Iñera Zell eingetragen. 1578 brannte das gesamte Dorf einschließlich der Kirche ab.

In einer Beschreibung der Landgüter im Landgericht Bärnstein 1597 werden zwölf Güter der Hofmark als zum Kloster Osterhofen gehörig erwähnt, während allein die Tafern dem Landgericht Bärnstein gehörte. Um 1600 wurde eine weitläufige Pfarrei eingerichtet, die unter anderem auch Schöfweg betreute. Im Österreichischen Erbfolgekrieg plünderten 1742 ungarische Husaren das Dorf.

Innernzell gehörte im Kurfürstentum Bayern zum Rentamt Straubing und nach der Auflösung von Kloster Osterhofen zum Damenstift St. Anna (München). Das Damenstift hatte Ende des 18. Jahrhunderts sowohl die Besitzungen des Klosters Osterhofen (Grundherren in Innernzell) als auch die Dachsberger Hofmark Ranfels (Vogtei) erworben. Ein von Kurfürst Karl Theodor zugesichertes Herrschaftsgericht wurde 1802 widerrufen. 1818 entstand die heutige politische Gemeinde. 1842 wurde im klassizistischen Stil eine neue Kirche erbaut.

Wappen

Das Wappen wird seit 1984 geführt. Die Schrägteilung von Silber und Blau ist vom alten Wappen der Grafen von Hals abgeleitet, die im 14. Jahrhundert als Inhaber von Innernzell nachweisbar sind. Der Bischofsstab erinnert sowohl an die Lehensherrschaft des Bischofs von Passau als auch als Abtsstab an das Kloster Osterhofen als bedeutendsten Grundherrn im Gemeindegebiet; Innernzell war Sitz eines Osterhofener Klosteramts. Gleichzeitig symbolisieren der Bischofsstab und die drei goldenen Kugeln als Attribute des heiligen Nikolaus das Patrozinium der Pfarrkirche von Innernzell. Die Farben Silber und Rot verweisen auf das Fürstbistum Passau, die Farben Silber und Blau auf die Landesherrschaft der wittelsbachischen Herzöge bzw. Kurfürsten im Landgericht Bärnstein, zu dem das Gemeindegebiet gehörte.

Politik

Bürgermeister

Gemeinderat

Der Gemeinderat hat 12 Mitglieder (+ 1. Bürgermeister) und folgende Sitzverteilung:

Sehenswürdigkeiten

Bildung und Erziehung

Vereine

Weblinks

Städte und Gemeinden im Landkreis Freyung-Grafenau
Wappen Landkreis Freyung-Grafenau.png

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