Haselbach (Landkreis Straubing-Bogen)

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Haselbach
Das Wappen von Haselbach


Basisdaten
Bundesland: Bayern
Regierungsbezirk: Niederbayern
Landkreis: Straubing-Bogen
Höhe: 428 m
Fläche: 18,45 km²
Einwohner: 1.666 (30. Juni 2011)
Postleitzahl: 94354
Vorwahl: 09961
Kfz-Kennzeichen: SR
Website: www.haselbach-gemeinde.de
Erster Bürgermeister: Johann Sykora (CSU)

Haselbach ist eine Gemeinde im niederbayerischen Landkreis Straubing-Bogen und Mitglied der Verwaltungsgemeinschaft Mitterfels.

Inhaltsverzeichnis

Geographie

Haselbach liegt an der Menach im hügeligen Vorderen Bayrischen Wald.

Ortsteile

Zur Gemeinde gehören 50 Orte: Auried, Bayerischbühl, Bruckhof, Buchhof, Bumhofen, Dammersdorf, Dietersdorf, Dürrmaul, Edt, Einstück, Exlarn, Felling, Frommried, Gonnersdorf, Großaich, Haidbühl, Hamberg, Haselbach, Höfling, Hofstetten, Höllberg, Höllgrub, Höllhaus, Kapflhof, Kleineich, Leimbühl, Meisenthal, Oberwiesing, Pfarrholz, Reiben, Reihnbachholz, Rogendorf, Rosenhof, Rosenholz, Roßhaupten, Rothhäusl, Schindlfurth, Schmelling, Schwarzendachsberg, Schwarzenstein, Steckenhof, Thurasdorf, Tiefenbach, Unterholzen, Unterwiesing, Uttendorf, Weißendachsberg, Wenamühl, Zachersdorf und Ziermühl.

Geschichte

Die Pfarrkirche St. Jakobus, rechts davon die Totentanzkapelle

Der Ortsname ist um etwa 1100 in den Traditionen des Klosters Oberalteich als Hasalbach bezeugt. Im Jahre 1125 verlieh Graf Albert IV. von Bogen dem Kloster das Patronatsrecht über Haselpach, woraus um etwa 1150 Haselbach wurde.

Haselbach gehörte zum Landgericht Mitterfels und wurde zu Beginn des 19. Jahrhunderts eine selbstständige Gemeinde. 1892 erfolgte der Bau des alten Schulhauses, das bis zum Bau der neuen Schule 1966 benutzt wurde. Am 5. Dezember 1896 kam die Eisenbahn nach Haselbach. Bis 1987 war Haselbach eine Station der Nebenbahn Straubing–Miltach. Heute verläuft auf der ehemaligen Bahntrasse der Donau-Regen-Radweg.

Die Gebietsreform ergab 1970/1971 die Eingliederung der Gemeinde Dachsberg und die Zusammenlegung der örtlichen Schule mit der Schule Mitterfels zu einem Schulverband. 1974 erfolgte die Einweihung des neuen Friedhofs am nördlichen Ortsausgang. 1992 bis 1995 wurde das Ortszentrum saniert und neugestaltet.

Gemeindewappen

Seit 1957 führt die Gemeinde ihr heutiges Wappen. Dieses nimmt Bezug auf die Friedhofskapelle mit ihren kunsthistorisch bedeutenden Totentanzbildern. Die Kapelle wurde in heraldisch vereinfachter Form in das Wappen aufgenommen. Abtstab und Schlüssel (Schlüssel des heiligen Petrus) sind vom Wappen des Benediktinerklosters Oberalteich übernommen, dem das Patronatsrecht in Haselbach zustand. Die Tingierung in Silber und Blau erinnert an die Farben des Rautenwappens der Grafen von Bogen.

Politik

Bürgermeister

Gemeinderat

Dem Gemeinderat gehören 12 Mitglieder (+ 1. Bürgermeister) mit folgender Sitzverteilung an:

Sehenswürdigkeiten

Bildung und Erziehung

Vereine


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Wappen Landkreis Straubing-Bogen.png

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