Haidmühle

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Haidmühle
Das Wappen von Haidmühle


Basisdaten
Bundesland: Bayern
Regierungsbezirk: Niederbayern
Landkreis: Freyung-Grafenau
Höhe: 831 m
Fläche: 21,03 km²
Einwohner: 1.404 (30. Juni 2011)
Postleitzahl: 94145
Vorwahl: 08556
Kfz-Kennzeichen: FRG
Website: www.gde-haidmuehle.de
Erster Bürgermeister: Fritz Gibis (CSU-FWG)

Haidmühle ist eine Gemeinde im niederbayerischen Landkreis Freyung-Grafenau.

Inhaltsverzeichnis

Lage

Haidmühle mit den Orten Bischofsreut und Frauenberg liegt im Unteren Bayerischen Wald im Dreiländereck Bayern-Böhmen-Österreich und im Tal der Kalten Moldau zwischen dem 1167 m hohen Haidel (Aussichtsturm) und dem Dreisesselberg (1312 m) unmittelbar an der Grenze zur Tschechischen Republik.

Die Pfarrkirche St. Maximilian
Das Rathaus

Ortsteile

Ortsteile der Gemeinde sind Auersbergsreut, Bischofsreut, Frauenberg, Haberau, Haidmühle, Langreut, Leopoldsreut, Ludwigsreut, Marchhäuser, Raumreut, Schnellenzipf, Schwarzenthal und Theresienreut.

Geschichte

Haidmühle

Der Ort wurde 1770 gegründet somit eine der jüngsten Siedlungen im Landkreis Freyung-Grafenau und ist durch die Errichtung einer Mühle entstanden. Jedoch schon seit dem 15. Jahrhundert führte ein Weg, der sogenannte Haidweg von Fürholz her zur "großen Haid" und weiter durch das Tal der Kalten Moldau nach Wallern und Krumau in Böhmen. Durch den Bau eines Eisenhammerwerkes 1840 und der Bahnlinie Waldkirchen Frauenberg - Haidmühle - Prachatiz (CZ) 1910 erlebte der Ort einen großen Aufschwung. Um 1912 begann der Tourismus, wodurch Haidmühle einer der ältesten Tourismusorte im Unteren Bayerischen Wald wurde.

Bischofsreut

Fürstbischof und Kardinal Johann Philipp Graf von Lamberg gründete 1705 den Ort Bischofsreut zur Sicherung der Grenze mit 14 Häusern, entstanden längs des Goldenen Steiges, einer mittelalterlichen Handelsstraße von Passau nach Böhmen und ursprünglich zur Gemeinde Leopoldsreut, benannt nach dem Gründer Fürstbischof Leopold Erzherzog von Österreich im Jahre 1618, gehörig. In Leopoldsreut, bekannt geworden als "ausgestorbenes Dorf" des Bayerischen Waldes, wird gerne noch auf dem Weg zu diesem Aussichtsturm die Kirche besucht. Durch den Bau einer Spiegelglasfabrik von Baron von Stachelhausen wurde 1820 die Streusiedlung Schwarzenthal gegründet.

Frauenberg

Die Streusiedlung dicht am Dreisessel ist 1724 entstanden und gehörte bis 1765 zur österreichischen Herrschaft Rannariedl und wurde dann vom Passauer Fürstbischof Leopold Ernst Graf von Firmian zurückgekauft. Ein Gedenkstein verweist auf die Wasserscheide, wo sich die Quellflüsse trennen in Richtung Elbe - Nordsee und Donau - Schwarzes Meer.

Bis 1951 war auch der Name der gesamten Gemeinde „Frauenberg“. Erst mit Entschließung vom 27. April 1951 wurde der Gemeindename in „Haidmühle“ geändert.

Gemeindewappen

Das halbe Mühlrad im oberen Teil des Wappens deutet an, dass die Ortsgründung mit der Errichtung einer Mühle, der sogenannten Firmiansmühle begann. Den Grenzbach Kalte Moldau zeigt der silberne Wellenstreifen an. Die gekreuzten Hämmer stehen für ein Eisenhammerwerk, das die Entwicklung des Gebietes mit prägte.

Politik

Bürgermeister

Gemeinderat

Der Gemeinderat hat 12 MItglieder (+ 1. Bürgermeister) und folgende Sitzverteilung:

Tourismus

Kultur

Bildung und Erziehung

Vereine

  • Malteser Hilfsdienst
  • Männerchor Haidmühle
  • SC-Haidmühle e.V.
  • Schützenverein Hochwald
  • Seniorenclub Haidmühle
  • Siedlerbund Haidmühle
  • VDK Ortsverband Haidmühle

Bekannte Persönlichkeiten


Städte und Gemeinden im Landkreis Freyung-Grafenau
Wappen Landkreis Freyung-Grafenau.png

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