Haidenhof Nord
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| Basisdaten | |
| Wohnsitze: | 13.847 |
| Hauptwohnsitze: | 11.292 |
| Nebenwohnsitze: | 2.555 |
Haidenhof Nord ist ein Stadtteil von Passau. Er wird im Norden durch die Donau vom Stadtteil Hacklberg, im Westen durch den Hammerbach vom Stadtteil Heining, im Süden durch die Neuburger Straße und Dr.-Hans-Kapfinger-Straße vom Stadtteil Haidenhof Süd und im Osten durch den Schanzl vom Stadtteil Altstadt getrennt. Beginnend vom Ludwigsplatz zieht sich Haidenhof Nord bis einschließlich Auerbach und Kohlbruck. Mit 13.874 gemeldeten Wohnsitzen ist Haidenhof Nord der einwohnerstärkste Stadtteil Passaus.
Inhaltsverzeichnis |
Geschichte
Früher lag zwischen Hofmark St. Nikola und der Grafschaft Neuburg der Haidenhof, ein Waldgütleramt des Hochstifts Passau. Große Teile davon waren bewaldet, es gab nur sehr wenige verstreute Weiler und Anwesen. Zu dem Waldgütleramt gehörten folgende Orte: Apfelkoch, Bastube, Feldsperg, Haidenhof, Kaindlmühle, Jesuitenhof, Kelberg, Kohlbruck, Mollnhof, Vorholz, Oberwindschnur.
Im Bereich Haidenhof lebten zur damaligen Zeit circa 450 Personen. Somit gehörte die Ortschaft Haidenhof zu den größten. Im Jahre 1614 gehörte der Hof Wolf Hayll. Aus „Hayllhof“ wurde später „Haynhof“ und schließlich änderte der Sprachgebrauch das Wort in „Haidenhof“. Hier befanden sich das Wirtsgut und das im Jahre 1685 von Vigil Graf von Thun erbaute Schloss Haidenhof.
Das Gebiet nördlich des Haidenhof zählte schon zum Kurfürstentum Bayern. Im Jahre 1809 (nach der Säkularisation) kamen Gebiete aus diesem Kurfürstentum zur Gemeinde St. Nikola hinzu und man gründete eine neue, ungefähr 1.227 ha große Gemeinde – Haidenhof. 71 Jahre später wurde an der Neuburger Straße eine Volksschule errichtet.
Die Eingemeindung Haidenhofs zur Stadt Passau wurde am 6. August 1899 gefällt. Mit 117:8 Stimmen wurde die Eingliederung beschlossen. Letztere trat aber erst am 1. Januar 1909 in Kraft. Damit wurde Passau mit 21.000 Einwohnern zur zweitgrößten Stadt Niederbayerns nach Landshut.
Bürgermeister
- 1867–1876: Jakob Grubmüller
- 1876–1879: Franz Xaver Steibl
- 1879–1888: Sebastian Schaudik
- 1888–1896: Michael Hindringer
- 1896–1908: Gerog Graml
Sehenswürdigkeiten (Auswahl)
Gliederung
Ortsteile
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Ortsmitte
Die Ortsmitte von Haidenhof liegt an der Neuburger Straße zwischen St. Anton und Kohlbruck. Als Ortsteil wird sie im Norden durch den Schießstattweg, im Osten durch das Schulzentrum, im Süden durch die Neuburger Straße, den Gütlbauerweg und die Karlsbader Straße und im Westen durch die Vogelweiderstraße begrenzt.
Straßen
Galerie
Die Kirche St. Anton |
Die Kirche St. Josef |
Die Kirche St. Peter |
Literatur
- Thomas Seider: Vor 100 Jahren kam Haidenhof zur Stadt. In: Passauer Neue Presse vom 17. September 2009 (S. 27)
Haidenhof Nord: Auerbach – Grünau – Haidenhof Nord (Ortsmitte) – Haitzing – Kohlbruck – Mollnhof – St. Anton – Steffelmühle – Steinbachmühle – Vornholz – Waldesruh
