Geiselhöring

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Geiselhöring
Das Wappen von Geiselhöring


Basisdaten
Bundesland: Bayern
Regierungsbezirk: Niederbayern
Landkreis: Straubing-Bogen
Höhe: 356 m
Fläche: 99,96 km²
Einwohner: 6.639 (30. Juni 2011)
Postleitzahl: 94333
Vorwahl: 09423
Kfz-Kennzeichen: SR
Website: www.geiselhoering.de
Erster Bürgermeister: Bernhard Krempl
(Freie Wähler)

Geiselhöring ist eine Stadt im niederbayerischen Landkreis Straubing-Bogen.

Das historische Rathaus

Inhaltsverzeichnis

Lage

Die Stadt bildet den wirtschaftlichen Mittelpunkt des kleinen Labertals, das hier in den Gäuboden, die Kornkammer Bayerns, übergeht.

Die Stadtpfarrkirche St. Peter und Erasmus

Ortsteile

Ortsteile von Geiselhöring sind Antenring, Dettenkofen, Dungerfalter, Englhof, Frauenhofen, Frey, Gaishauben, Gallhofen, Gingkofen, Greißing, Grollhof, Groß, Großaich, Gunting, Haagmühl, Hadersbach, Haindling, Haindlingberg, Hainsbach, Hart, Helmprechting, Hirschling, Illbach, Kaltenbrunn, Kleinaich, Kleinpönning, Kleinwissing, Königswinkl, Kolbach, Kraburg, Langhof, Lohmühle, Malchesing, Obergallhofen, Oberharthausen, Oberholzen, Oberndorf, Pönning, Pullach, Reisberg, Sallach, Schelmenloh, Schieglmühle, Tuffing, Wallkofen, Weidmühle, Weingarten und Wissing

Das Loichingerhaus

Geschichte

Die Kirche St. Jakob

Jungsteinzeitliche Funde aus der Zeit um etwa 5000 v. Chr. weisen auf die lange Siedlungsgeschichte in der Gegend um Geiselhöring hin. Der Geschichtsschreiber Johannes Aventinus führte den Namen der um 500 n. Chr. entstandenen Ortschaft auf eines Gisalos Heer zurück, tatsächlich liegt aber der Personenname Gisilher (bzw. Giselhar, Giselher) zugrunde. Im 12. Jahrhundert wurde es als Gisilheringen bezeichnet, im 13. Jahrhundert als Giselheringen und Geiselhering, 1362 als Geyselhering und 1533 schließlich als Geiselhöring.

Aufgrund seiner günstigen Lage im Durchgangsverkehr erlangte der Ort Bedeutung als Zollstation und Handelsplatz, besonders für den Salzhandel. 1355 wird Geiselhöring erstmals als Markt erwähnt. Die Jahrmärkte und Viehmärkte waren das Zentrum des wirtschaftlichen Geschehens in der Region. Die beiden zu einer Anlage vereinigten Marktplätze Am Lins und Viehmarkt, das 1525 erbaute Rathaus, das imposante Loichingerhaus aus dem 16./17. Jahrhundert, die 1761 bis 1764 erbaute Stadtpfarrkirche St. Petrus und Erasmus und andere Bauwerke sind aus dieser von Wohlstand zeugenden Vergangenheit erhalten geblieben.

Mitte des 19. Jahrhunderts zählte der Ort zehn Brauereien, von denen heute nur noch eine übrig geblieben ist. Schon 1859 erreichte, von München her kommend, die Eisenbahn Geiselhöring. Da sich hier die Strecke nach Straubing-Passau einerseits und Regensburg andererseits gabelte, wurde Geiselhöring für kurze Zeit zur wichtigsten Verkehrsdrehscheibe und zum Knotenpunkt des Bahnverkehrs zwischen Franken und der Oberpfalz im Norden sowie Oberbayern und Österreich im Süden. 1888 konnten 6886 Stück Hornvieh auf dem Geiselhöringer Marktplatz gezählt werden. Der letzte Markt wurde im Jahr 1977 aufgehoben.

Nach dem Zweiten Weltkrieg fanden zahlreiche Flüchtlinge und Vertriebene eine neue Heimat in Geiselhöring. 1952 wurde es zur Stadt erhoben. Die Gebietsreform brachte einen weiteren Zuwachs, als 1978 die ehemaligen Gemeinden Greißing, Hadersbach, Haindling, Hainsbach, Hirschling, Oberharthausen, Pönning, Sallach und Wallkofen nach Geiselhöring eingemeindet wurden. Geiselhöring, der Fläche nach die größte und nach der Einwohnerzahl die drittgrößte Gemeinde des Landkreises, wurde danach als Unterzentrum eingestuft.

Der seit 2003 geplante große Freizeitpark konnte bisher aus finanziellen Gründen nicht verwirklicht werden.

Stadtwappen

Die bayerischen Rauten im Schildhaupt stehen für die wittelsbachischen Landesherren. Bei der Egge handelt sich um ein allgemeines landwirtschaftliches Symbol ohne speziellen Bezug, jedoch passend für den zentralen Ort im Gäuboden. Im ältesten bekannten Siegel von 1514 steht die Egge allein im Halbrundschild, das Schildhaupt mit den Rauten ist erstmals im großen Marktsiegel von 1611 (mit zwei schildhaltenden Engeln) nachweisbar. Die Detailgestaltung der Egge variierte geringfügig, gelegentlich wurde sie golden wiedergegeben. Die heutige Tingierung ist erstmals 1565 belegt. 1952 wurde Geiselhöring zur Stadt erhoben und erhielt die Genehmigung zur Führung der Stadtfahnen mit den Farben Weiß und Rot.

Politik

Bürgermeister

Stadtrat

Der Stadtrat hat 20 Mitglieder (+ 1. Bürgermeister) und folgende Sitzverteilung:

Kultur und Sehenswürdigkeiten

Bildung und Erziehung

Vereine


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Wappen Landkreis Straubing-Bogen.png

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