Essenbach

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Essenbach
Das Wappen von Essenbach


Basisdaten
Bundesland: Bayern
Regierungsbezirk: Niederbayern
Landkreis: Landshut
Höhe: 391 m
Fläche: 83,57 km²
Einwohner: 11.207 (30. Juni 2011)
Postleitzahl: 84051
Vorwahl: 08703
Kfz-Kennzeichen: LA
Website: www.essenbach.de
Erster Bürgermeister: Fritz Wittmann (FW)

Essenbach ist ein Markt im niederbayerischen Landkreis Landshut.

Blick auf Essenbach
Die Pfarrkirche Mariä Himmelfahrt

Inhaltsverzeichnis

Lage

Essenbach liegt im Isartal an der Bundesstraße 15 etwa sechs Kilometer nordöstlich von Landshut.

Ortsteile

Ortsteile sind Altheim, Artlkofen, Bruckbach, Duniwang, Essenbach, Gaden, Gaunkofen, Ginglkofen, Hirnkofen, Holzen, Koislhof, Kreut, Lengermühle, Mettenbach, Mirskofen, Oberahrain, Oberholzen, Oberröhrenbach, Oberunsbach, Oberwattenbach, Ohu, Pettenkofen, Sankt Wolfgang, Steinmühle, Unterahrain, Unterröhrenbach, Unterunsbach, Unterwattenbach, Veitsberg, Wattenbacherau, Westen.

Geschichte

Aufgrund von umfangreichen archäologische Funden ist die Siedlungstätigkeit in Essenbach bis zur Jungsteinzeit (etwa 5.700 v. Chr.) nachvollziehbar. Der Ortsteil Altheim ist Namensgeber der Altheimer Kultur, einer Kulturstufe, die etwa 3800 bis 3400 v. Chr. in Süddeutschland verbreitet war. Späteres Fundmaterial reicht vom Grab eines Bajuwaren bis hin zur Bergung eines römischen Ziegelbrennofens mit 55 Tonnen Gewicht. Die bei Ausgrabungen gefundenen römischen Münzen belegen ferner, dass eine alte Römerstraße, die Salzstraße von Regensburg über Salzburg zum Mondsee, durch den Ort führte.

Essenbach wurde 831 erstmals urkundlich erwähnt. Eine Urkunde aus diesem Jahre besagt, dass der Abt zu Mondsee Hitto dem Abtbischof Baturich von St. Emmeran für die Domkirche zu Regensburg seinen Besitz zu Heseinbach (Heseinpack) schenkte.

928 wurde ein Besitztum „ad Ezinpah“ des Edlen Rafolt an den Erzbischof Odalbert von Salzburg verschenkt. Im 11. Jahrhundert sind Beziehungen zu Regensburg durch die Schenkung einer Hube in Essenbach an St. Emmeran nachweisbar. Die Brüder Konrad und Friedrich von Perge stifteten 1263 ein Gotteshaus, indem sie ihre Burg in eine Kirche umbauen ließen.

Zu Beginn des 13. Jahrhunderts wird erstmals von einer Hochstiftisch Regensburgischen Hofmark Essenbach mit einem Amthof berichtet, die durch den Vogt Graf Albert von Moosburg verwaltet wurde. In den folgenden Jahren ist Essenbach von verschiedenen Hofmarksinhabern belegt, u. a. 1299 von Berchtold Aertelchover, worauf heute noch der Ortsname Artlkofen hinweist. Andere Herrscher waren 1323 Wolker der Ramstorfer, Niklas und Heinrich von Essenbach sowie 1375 Wolfher der Ziegelhäuser, sein Haus war das erste Ziegelhaus in der Gegend.

1386 erwarben die Landshuter Herzöge vom Hochstift Regensburg Essenbach. Die Hofmark unterstand bis weit ins 17. Jahrhundert dem Kasten Landshut. Von 1688 bis 1797 waren die Herren von Leyden Inhaber der Hofmark Essenbach.

1825 sind für Essenbach 119 Familien, 2 für Westen und 1 für St. Wolfgang verzeichnet. Im Jahr der Volkszählung 1840 hatte Essenbach 2.837 Einwohner. Das Patrimonialgericht Essenbach wurde 1848 aufgelöst.

Die Gebietsreform führte zur Eingliederung der früher selbstständigen Gemeinden Altheim, Mirskofen (1. April 1971), Oberwattenbach (1. Juli 1972), Mettenbach und Ohu (1. Mai 1978). Im Jahr 1980 zählte die Gemeinde Essenbach 6.879 Einwohner und verzeichnete in den folgenden Jahren einen beträchtlichen Bevölkerungsanstieg. Nachdem Essenbach bereits im Jahre 1979 von der Bayerischen Staatsregierung als Kleinzentrum eingestuft worden war, wurde es bei der Fortschreibung des Landesentwicklungsprogrammes Bayern im Jahr 1994 zum Unterzentrum aufgestuft. Aufgrund der stetigen Fortentwicklung wurde die Gemeinde Essenbach am 19. September 1998 durch das bayerische Staatsministerium des Inneren zum Markt erhoben.

Partnergemeinden sind seit 1997 Savigneux und seit 2005 Savignano.

Gemeindewappen

Das seit 1969 geführte und auch nach der Vergrößerung der Gemeinde in den 1970er Jahren nicht veränderte Wappen zeigt in Schwarz ein durchgehendes goldenes Tatzenkreuz, dem ein senkrecht stehender blauer Pfeil aufgelegt ist. In den oberen Winkeln befindet sich je ein sechsstrahliger goldener Stern.

Tatzenkreuz, Pfeil und Sterne sind dem Wappen der Herren von Leyden entnommen, die von 1688 bis 1797 Inhaber der Hofmark Essenbach waren. Das Gebiet der früheren Gemeinde unterstand größtenteils dieser Hofmark, die als Patrimonialgericht bis 1848 Bestand hatte.

Politik

Bürgermeister

Gemeinderat

Der Marktgemeinderat von Essenbach hat 24 Mitglieder (+ 1. Bürgermeister) und folgende Sitzverteilung:

Sehenswürdigkeiten

Einrichtungen

Bildung und Erziehung

Vereine

Weblinks


Städte und Gemeinden im Landkreis Landshut
Wappen Landkreis Landshut.svg.png

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