Erwin Huber
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Erwin Huber (* 26. Juli 1946 in Reisbach im Landkreis Dingolfing-Landau) ist ein bayerischer Politiker und war Parteivorsitzender der CSU und Bayerischer Staatsminister der Finanzen. Er lebt in Reisbach.
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Lebenslauf
Nachdem Huber die Volksschule und Realschule in Dingolfing besuchte und 1963 seine mittlere Reife absolvierte, machte er zunächst eine Ausbildung im gehobenen Dienst bei der Bayerischen Finanzverwaltung. In den Finanzämtern Dingolfing, Landshut und München war er danach tätig und schloss mit der Inspektorenprüfung ab. Von 1969 bis 1973 besuchte er das Abendgymnasium in München und holte so auf dem zweiten Bildungsweg das Abitur nach. Danach absolvierte Huber ein Studium der Volkswirtschaftslehre an der Universität München, welches er 1978 als Diplom-Volkswirt mit einer Arbeit aus der Finanzwirtschaft abschloss. Erwin Huber ist Ehrenmitglied der K.D.St.V. Oeno-Danubia im CV zu Passau.
Landtagswahl 2008
Ebenso wie die CSU auf Landesebene haben auch die Direktkandidaten der Christsozialen im PNP-Verbreitungsgebiet gewaltig an Zustimmung verloren. Allen voran ist hier Parteichef Erwin Huber zu nennen, der im Stimmkreis 202 Dingolfing-Landau für die CSU ins Erststimmen-Rennen ging. Holte Huber 2003 noch über zwei Drittel (67,8 Prozent) aller Stimmen, so sank er 2008 in seiner Heimat dramatisch ab. Huber kam nur noch auf 47 Prozent. Wegen des hinter den Erwartungen zurückbleibenden Wahlergebnisses für die CSU bei der Landtagswahl 2008 (43,4 %) erklärte Erwin Huber seinen Rücktritt als Parteivorsitzender zu einem Sonderparteitag der CSU am 25. Oktober 2008. Zu seinem Nachfolger wurde durch den Parteitag Horst Seehofer gewählt. Außerdem erklärte er, in der neuen Staatsregierung nicht mehr als Finazminister zur Verfügung zu stehen.
Politischer Werdegang
- 1967 - 1983: Kreis- und Bezirksvorsitzender der JU
- seit 1972: Mitglied Kreistag von Dingolfing-Landau
- seit 1978: Mitglied des Bayerischen Landtags
- 1986 - 1987: Vorsitzender Ausschuss für Landesentwicklung und Umweltfragen
- 1987 - 1988: stellvertretender Generalsekretär der CSU
- seit 1988 Mitglied im Parteivorstand und Präsidium der CSU
- 1988 - 1994: Generalsekretär der CSU
- 1989 - 1993: Kreisvorsitzender der CSU
- 1993 - 2008: Bezirksvorsitzender der CSU Niederbayern
- 1994 - 1995: Staatsminister und Leiter der Bayerischen Staatskanzlei und für Europafragen
- 1995 - 1998: Bayerischer Staatsminister der Finanzen
- 1998 - 2005: Staatsminister als Leiter der Bayerischen Staatskanzlei
- 2002 - 28. November 2005: zusätzlich Staatsminister für Bundesangelegenheiten und Verwaltungsreform
- 28. November 2005 - 16. Oktober 2007: Staatsminister für Wirtschaft, Infrastruktur, Verkehr und Technologie
- seit 16. Oktober 2007: Staatsminister der Finanzen
- seit Oktober 2007: Parteivorsitzender der CSU
- Oktober 2008: Rücktritt als Parteivorsitzender der CSU und als Bayerischer Staatsminister der Finanzen
Weblinks
Mitglieder des Deutschen Bundestags (MdB)
Gerhard Drexler,
Dr. Thomas Gambke,
Dr. Wolfgang Götzer,
Ernst Hinsken,
Bartholomäus Kalb,
Dr. Andreas Scheuer,
Stephan Mayer,
Kornelia Möller,
Florian Pronold,
Max Straubinger
Mitglieder des Bayerischen Landtags (MdL)
Hubert Aiwanger,
Helmut Brunner,
Dr. Andreas Fischer,
Gertraud Goderbauer,
Dietrich von Gumppenberg,
Eike Hallitzky, Erwin Huber,
Konrad Kobler,
Alexander Muthmann,
Martin Neumeyer,
Reinhold Perlak,
Bernhard Roos,
Reserl Sem,
Bernd Sibler,
Walter Taubeneder,
Johanna Werner-Muggendorfer,
Jutta Widmann,
Josef Zellmeier
