Domplatz (Passau)

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Der Domplatz mit dem Dom im Hintergrund.
Das Max-Denkmal.

Der Domplatz ist ein Platz in der Altstadt von Passau und zugleich deren höchster Punkt. Von ihm gehen die Luragogasse, der Steinweg, die Zengergasse und die Carlonegasse aus.

Inhaltsverzeichnis

Beschreibung

Der Domplatz ist ein rechteckiger Vorplatz vor dem Dom St. Stephan, der an seiner östlichen Querseite von der Domfassade und der angrenzenden Lambergkapelle abgeschlossen wird und an den drei weiteren Seiten von Wohn- und Herrenhäusern umgeben ist. An der einzigen Autozufahrt zum Domplatz steht das moderne Passauer Landratsamt-Gebäude. Zwei Drittel des Domplatzes werden als Parkfläche genutzt, ein Drittel bleibt frei begehbar. Dort wird jeweils Dienstags und Freitags vormittags ein Gemüsemarkt abgehalten. In der Vorweihnachtszeit dient der gesamte Domplatz als Weihnachtsmarkt.

Mittig auf dem Domvorplatz befindet sich ein Denkmal für König Max Joseph. Am Haus Domplatz 5 ist eine Gedenktafel für Heinrich Abel angebracht. Zahlreiche andere Gedenktafeln erinnern an die einstigen Domherrenhöfe.

Geschichte

Der Domplatz wurde im Jahr 1150 geschaffen. Bis zum Jahr 1824 war er für das Volk nicht zugänglich. Um den Platz gruppieren sich eine Reihe ehemaliger Domherrenhöfe, die in ihrer jetzigen Form im Wesentlichen nach den Stadtbränden von 1662 und 1680 entstanden. Der bedeutendste davon ist das auf der gegenüberliegende Seite des Doms befindliche Lambergpalais.

Was gibt’s am Domplatz?

Die Nutzung der Häuser am Domplatz von Passau.

Veranstaltungen

Einrichtungen

Häuser

Innenstadtentwicklungskonzept 2030 Passau

Am 17. Februar 2009 wird die erste Fassung des Innenstadtentwicklungskonzepts (IEK) 2030 im Stadtentwicklungsausschuss vorgestellt, das als Leitfanden für künftige Entwicklungen in Passau dienen soll. Eine der Visionen dieses Konzeptes ist es den Domvorplatz zu modernisieren und langfristig autofrei zu machen.

Bombendrohung

Der Domplatz in Passau wurde am 17. August 2010 wegen einer Bombendrohung gesperrt. Ein männlicher Anrufer meldete bei der PNP-Telefonzentrale, „dass der Domplatz explodiert um 12 Uhr im Namen Allahs.“ Zufällig im Gebäude der PNP befindliche Polizeibeamte lösten daraufhin Alarm aus, worauf der Platz geräumt wurde. Ein im Dom stattfindendes Orgelkonzert wurde abgebrochen. Da nach dem Verstreichen der Frist keine Bombe gefunden wurde, konnten die Beamten aber bald wieder Entwarnung geben.

Leidtragende waren vor allem die gut 300 Touristen, die sich in Ruhe das Orgelkonzert anhören wollten. Den rund 100 Touristen wurde der Eintrittspreis für das Orgelkonzert zurückerstattet.

Literatur

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