Breitenberg
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| Breitenberg
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| Basisdaten
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| Bundesland: | Bayern |
| Regierungsbezirk: | Niederbayern |
| Landkreis: | Passau |
| Höhe: | 695 m |
| Fläche: | 29,87 km² |
| Einwohner: | 2.169 (30. Juni 2011) |
| Postleitzahl: | 94139 |
| Vorwahl: | 08584 |
| Kfz-Kennzeichen: | PA |
| Website: | www.breitenberg.de |
| Erster Bürgermeister: | Helmut Rührl (CSU) |
Breitenberg ist eine Gemeinde im niederbayerischen Landkreis Passau.
Inhaltsverzeichnis |
Lage
Breitenberg ist die östlichste Gemeinde Bayerns und liegt im Dreiländereck Deutschland, Österreich und Tschechien am Fuße des Dreisesselberges (1312 m) im Unteren Bayerischen Wald.
Ortsteile
Ortsteile der Gemeinde sind Breitenberg, Burgstallberg, Gegenbach, Gollnerberg, Gollnerhäuser, Hangerleiten, Hirschenberg, Jägerbild, Jägersteig, Kohlstatt, Neumühle, Obernstein, Rastbüchl, Schönberg, Sonningersteig, Spiesbrunn, Tiefleiten und Ungarsteig.
Geschichte
Im 16. Jhdt. siedelten sich zunehmend mehr Menschen an den zwei bedeutenden Handelswegen Ungarsteig und Klafferstraße an. Der Passauer Fürstbischof Raymund Ferdinand Graf von Rabatta gründete 1719 die Pfarrei Breitenberg und aufgrund der steigenden Zahl der Siedler wurde 1727 eine Pfarrkirche errichtet. Holzarbeit, Flachsanbau, Weberei sowie eine schlecht laufende Landwirtschaft waren die einzigen wirtschaftlichen Standbeine im damaligen Breitenberg. Immer mehr Geschäftsleute ließen sich in Breitenberg nieder, was Breitenberg bald zu einem Zentrum der Neuen Welt vor dem Dreisessel werden ließ. Mit der Säkularisation um 1803 wurde Breitenberg dem Königreich Bayern zugehörig. 1972 schlossen sich im Rahmen der Gebietsreform die Orte Gollnerberg, Schönberg und Gegenbach an die Gemeinde Breitenberg an.
Gemeindewappen
Das Gemeindewappen wird seit 1975 geführt. Der goldene Schrägbalken in Blau entspricht dem Wappen des Passauer Fürstbischofs Wenzeslaus Graf von Thun, auf dessen Initiative hin das Gebiet der Gemeinde Breitenberg im 17. Jahrhundert planmäßig besiedelt wurde. Noch bis in die erste Hälfte des 19. Jahrhunderts war für Breitenberg der Ortsname Wenzelsreut gebräuchlich. Auf die relativ späte Besiedlung geht auch die volkstümliche Bezeichnung des Gemeindegebiets als "neue Welt" zurück. Die Adlerflügel stammen aus dem Wappen von Bischof Raymund Graf von Rabatta, der mit der Gründung der eigenständigen Pfarrei Breitenberg den Landesausbau zu einem gewissen Abschluss brachte.
Politik
Bürgermeister
- 1. Bürgermeister der Gemeinde Breitenberg ist seit der Kommunalwahl 2008 der CSU-Kandidat Helmut Rührl. 89,25 % der Stimmen konnte er bei einer Wahlbeteiligung von insgesamt 57,34 % für sich gewinnen.
- 2. Bürgermeister ist Günter Lorenz (CSU)
- 3. Bürgermeisterin ist Anna Hernitscheck (CPW)
Gemeinderat
Der Gemeinderat (14 Sitze + 1. Bürgermeister) setzt sich wie folgt zusammen:
- CSU (7 Sitze + 1. Bürgermeister): Helmut Ramesberger, Günter Lorenz, Bernhard Lehner, Reinhard Hofmann, Christian Windorfer, Josef Wintersberger, Johann Laus jun.
- CPW (4 Sitze): Anna Hernitscheck, Albert Höpfl, Adolf Barth, Georg Stockinger
- ödp/PU (3 Sitze): Michael Krinninger, Karin Altendorfer, Gerhard Schopper
Sehenswürdigkeiten
- Traditionell im September findet das Drescherfest im Webereimuseum Breitenberg statt.
- Die ehemalige Hammerschmiede Breitenberg ist eine Art Museum.
- Die Pfarrkirche St. Raymund wurde von 1720 bis 1727 erbaut und 1832 bis 1834 erweitert.
Bildung und Erziehung
- Volksschule Breitenberg (Grund- und Hauptschule)
- Kindergarten St. Raymund
Vereine
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Wintersport
Als Treffpunkt des Nordischen Skisports nimmt Breitenberg eine wichtige Funktion innerhalb des Wintersports ein. Die Baptist-Kitzlinger-Schanze soll nun saniert werden, um die großen Skisprung-Wettbewerbe weiterhin nach Rastbüchl/Breitenberg holen zu können.
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