Bad Griesbach im Rottal
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| Bad Griesbach im Rottal
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| Basisdaten
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| Bundesland: | Bayern |
| Regierungsbezirk: | Niederbayern |
| Landkreis: | Passau |
| Höhe: | 453 m |
| Fläche: | 70,18 km² |
| Einwohner: | 8.407 (30. Juni 2011) |
| Postleitzahl: | 94086 |
| Vorwahl: | 08532 |
| Kfz-Kennzeichen: | PA |
| Website: | www.badgriesbach.de |
| Erster Bürgermeister: | Jürgen Fundke (ÜW) |
Bad Griesbach im Rottal (amtlich: Bad Griesbach i.Rottal) ist eine Stadt im niederbayerischen Landkreis Passau und ein bekannter Kurort.
Inhaltsverzeichnis |
Lage
Der Kurort Bad Griesbach liegt in der Region Donau-Wald, 25 km westlich der Dreiflüssestadt Passau im niederbayerischen Bäderdreieck, 20 km südlich von Vilshofen an der Donau, 20 km östlich von Pfarrkirchen und 10 km nördlich von Rotthalmünster. Es existieren folgende Gemarkungen: Bad Griesbach i. Rottal, Buchet, Grieskirchen, Karpfham, Reutern, Sankt Salvator und Weng.
Ortsteile
Die Stadt Bad Griesbach im Rottal hat 105 Ortsteile: Adlmörting, Afham, Aicha, Aicha i.Tal, Amsham, Au, Aunham, Bad Griesbach-Therme, Baumgarten, Birchau, Breitenloh, Brennberg, Brimsmaier, Buchet, Churfürst, Dobl, Eckartsöd, Eden, Edengrub, Edt, Einöden, Endham, Falkenöd, Forsthub, Forsting, Förstl, Freudenöd, Fuchshub, Furtner, Geisberg, Geisberg a.Wald, Bad Griesbach i.Rottal, Grieskirchen, Großthann, Großtrenk, Haag, Hager, Hasenberg, Haslreith, Haunberg, Höll, Hölldobl, Höllthal, Hölzlmaier, Hub b.Griesbach, Hub b.Weng, Hubersberg, Hundshaupten, Hundsmaier, Kager, Karpfham, Katzham, Kemading, Kleintrenk, Köpfstatt, Kremsöd, Kurzholz, Lederbach, Lohmann, Maierhof, Matzenöd, Moos, Neukl, Niedergrün, Niedermühle, Niederreutern, Niederweng, Obergrün, Oberham, Obermühle, Oberndorf, Parzham, Rehwinkl, Reisbach, Reutern, Rottdobl, Rotthof, Sankt Salvator, Sankt Wolfgang, Schildorn, Schwaim, Schratzenberg, Sibler, Singham, Steina, Steinkart, Strenberg, Thal, Thalham, Thanham, Thannreith, Thiersbach, Untermühle, Viertelsbach, Weg, Wegertsöd, Weghof, Weinberg, Weng, Wiesling, Wimm, Wimpeßl, Würm, Zachstorf und Zehentreith.
Geschichte
Burg Griesbach
Unbestätigten Vermutungen nach soll es bereits um 950 eine Burg gegeben haben. Vielleicht wurde die Burg auch von einem Graf Tiemo I. von Vornbach oder seinem Nachfolger erbaut. Es wurden von ihm um 1050 Orte für eine Amtsburg untersucht darunter auch war auch Griesbach. Eine erste urkundliche Erwähnung findet die "Burg Griesbach" um 1076. Neuerliche heimatkundliche Forschungen bezweifeln allerdings die Echtheit dieser Urkunde. Mit einiger Wahrscheinlichkeit verdankt Griesbach seinen Namen dem Rittergeschlecht der Freien von Griesbach, die um 1100 die Burg Lasberg im österreichischen Mühlviertel besaßen und damals auch auf Burg Untergriesbach (damals "Griesbach am Hohen Markt") bei Obernzell (damals "Griesbach an der Zell"), östlich von Passau, als Lehensträger ansässig waren. Um diese Zeit muss man auch den Bau der Burg von Griesbach ansetzen, die in der Folge zum eigentlichen Sitz dieses Geschlechts aufrückte.
Die Burg Griesbach befand sich zu dieser Zeit im Lehensbesitz der Formbacher. 1077 zerstörte Kaiser Heinrich IV. die Burg Griesbach, da sich Graf Eckbert I. von Vornbach im Investiturstreit auf die Seite des Papstes stellte.
Die Lage der Festung war nicht nur strategisch gut gewählt, sondern auch verkehrstechnisch an die überregionalen Handelswege angebunden, führte doch schon in früherer Zeit ein Teilstück einer uralten Salzstraße vom Innhafen Urfahr bei Malching über Rotthalmünster auf den Griesbacher Höhenrücken und von dort weiter zu den Donauübergängen bei Sandbach und Vilshofen. Reste der alten Hochstraße sind noch erkennbar. Im 8./9. Jahrhundert ist bereits eine starke herzoglich/königliche Aktivität festzustellen, im 12. und 13. Jahrhundert sind zahlreiche Adelsgeschlechter als Herrschaftsträger und Territorialherren nachweisbar. Dazu kamen die geistlichen Herrschaftsträger, neben dem Hochstift Passau und dem in unserem Raum stark begüterten Kloster Mondsee bei Salzburg sind die Neugründungen von Kloster Vornbach (um 1050), Asbach (1122), Fürstenzell (1274) und St. Salvator (1288/89) als bedeutende kirchliche und damit auch wirtschaftliche Zentren zu nennen. Burg und Ort Griesbach waren eingebunden in ein Geflecht von politischen und damit auch wirtschaftlichen Beziehungen. So wird auch das Interesse der Wittelsbacher Herzöge an der Herrschaft Griesbach als neue Machtbasis im östlichen Teil ihres Landes verständlich.
Die Grafen von Andechs-Dießen erbten 1158 die Burg Griesbach von den ausgestorbenen Vornbachern. Sie erwiesen sich jedoch als schwache Herren und konnten sich gegenüber den Lehensträgern von Griesbach-Waxenberg nicht durchsetzen.
Heinrich von Griesbach und Waxenberg fiel bei der Belagerung der Burg Waxenberg 1220/1221 durch das Hochstift Passau kinderlos. Das Geschlecht der Freien von Griesbach erlosch. 1230 wurde der Spanheimer Rapoto II. Graf von Ortenburg und Kraiburg Burgherr von Griesbach. 1248 ging die Burg Griesbach in den Besitz der Wittelsbacher über.
Entwicklung zum Markt und Amtssitz
Herzog Heinrich von Niederbaiern erhielt um 1260 Burg und Herrschaft über Griesbach. Der Ort hatte sich mittlerweile zu einem stattlichen Marktflecken entwickelt und besaß das Marktrecht.
1262 erschien ein erster herzoglicher Richter. 1277 wurde das Rittertum durch das herzögliche Beamtentum abgelöst. Herzog Heinrich I. von Landshut errichtete auf der Burg ein herzögliches Pfleggericht. Griesbach wurde damit für die nächsten 700 Jahre Behördensitz und damit ein wichtiges Zentrum. Dieser Umstand begünstigte die Ansiedlung von Handels-, Gewerbe und Handwerksbetrieben.
Der erste "Hohe Rat" von Griesbach wird 1578 aufgestellt. Er besteht aus dem Kammerer (vergleichsweise heute der Bürgermeister) und einem Ausschuss von etwa zehn bis 14 Personen: Amtspersonen, Viertelmännern, der Brotsatz (Schätzer, Kontrolleure), der Fleischsatz und der Wein- und Biersatz. In dieser Zeit entsteht auch das Wappen. Um 1613 eröffnet die erste Schule.
Kriege
Der niederbayerische Erbfolgekrieg von 1504 brachte ein seit den Ungarneinfällen im 8. Jahrhundert nicht mehr gekanntes Kriegsgeschehen in unsere Region, mit einem zerstörerischen Wüten, das als "großer Kehrab über Niederbayern" in die Geschichte eingegangen ist. Im bayerischen Bruderkrieg um das Herzogtum Niederbayern erwiesen sich oberbayerische wie pfälzische Heere gleichwertig in ihrer Zerstörungswut. In diesem Krieg hatte auch Griesbach gewaltig zu leiden. Die Ortschaft wurde von den pfälzischen Truppen 1504 völlig zerstört. Die Burg selbst scheint aber damals nicht eingenommen worden zu sein. Der Markt Griesbach entstand nach 1504 jedenfalls neu - schöner und größer als sie vorher je gewesen ist.
Im Dreißigjährigen Krieg von 1618 bis 1648 wütete die Soldateska der verschiedenen Mächte und politischen Interessensgruppen im Deutschen Reich. Mit dem Auftauchen der Schweden 1632 erreichte der Schrecken des Krieges auch in unserer Region einen neuen Höhepunkt. Zwar scheint es, als sei der Markt Griesbach und auch die Burg von größeren Zerstörungen verschont geblieben, doch muss das Leiden der Bevölkerung unbeschreiblich gewesen sein.
Im Spanischen Erbfolgekrieg von 1701 bis 1714 kam es nach der verlorenen Schlacht von Höchstätt 1704 und der Flucht Kurfürst Max-Emanuels nach Brüssel zu einer Besetzung Bayerns durch die Österreicher. Unsere Gegend musste am 8. Januar 1706 in der Bauernschlacht bei Aidenbach eine noch größere Katastrophe erleben: In den Pflegegerichten Reichenberg (Pfarrkirchen) und Griesbach kamen 3600 Bauern nicht mehr nach Hause.
Schon 1740 prallten die unterschiedlichen politischen Interessen Bayerns und Österreichs im sog. Österreichischen Erbfolgekrieg erneut aufeinander. Drei Jahre lang wütete ein erbitterter Krieg. Am 7. April 1743 fiel in Griesbach die Burg nach einem heftigen Gefecht in die Hände der Belagerer. Es waren ungarische Panduren, deren grausame Kriegsführung berüchtigt war. 600 Mann wurden in Gefangenschaft geführt. Belagerung und Beschießung der Burg hatten so starke Schäden verursacht, dass eine grundlegende Wiederherstellung nötig wurde.
Griesbach kommt zu Österreich
Nach dem Aussterben der altbayerischen wittelsbachischen Linie mit Kurfürst Max III. Josef 1777 erbte der Pfälzer Karl Theodor das Kurfürstentum Bayern. Der Kaiser des Reiches, der Habsburger Josef II., war damit aber nicht einverstanden. Als Kompromiss einigten sich die beiden auf einen Gebietsaustausch und Karl Theodor trat 1778 einen Teil Niederbayerns und der Oberpfalz an Österreich ab, dazu gehörte auch Griesbach. Diese Gebiete wurden sofort von Österreich militärisch besetzt. Auch Griesbach wurde somit kurzfristig österreichisch. Nach der Intervention König Friedrichs II. von Preußen musste Josef II. seinen Appetit auf Bayern zügeln und gab im Frieden von Teschen 1779 die besetzten Gebiete weitgehend wieder zurück. Trotzdem bekam er ein "Zuckerl": Das gesamte altbayerische Innviertel mit den Städten Braunau und Schärding, den Märkten Ried, Mattighofen und Mauerkirchen fiel an Österreich – mit einschneidenden Folgen für das Rottal und den Markt Griesbach. Das wirtschaftlich wichtige Innviertel fiel als Hinterland und Absatzmarkt weg, mit entsprechenden Einbußen für Handel und Handwerk.
Reformen in Bayern
Mit dem Regierungsantritt von Kurfürst Max IV Josef wehte ein neuer Wind in Bayern. Unter der Leitung seines Ministers Graf Montgelas kam es zu grundlegenden Reformen in der Staatsverwaltung und der politisch-sozialen Struktur des Landes. Schon 1799 wurden die Pflegegerichte aufgelöst und 1802 in Landgerichte umbenannt. Im Zuge der Umstrukturierung hatte das Landgericht Griesbach erheblichen Gebietszuwachs zu verzeichnen. 1861 bis 1862 wurde aus dem Landgericht schließlich das Bezirksamt für die Verwaltung, der Ort der Rechtspflege hieß weiterhin Landgericht, ab 1879 Amtsgericht. Aus dem Kastenamt wurde das Rentamt, darauf nach dem ersten Weltkrieg das Finanzamt. Seit 1938 tragen die Bezirksämter den Namen Landratsamt mit einem in Bayern vom Volk gewählten Landrat.
Neuzeit
Das Gemeinwesen hatte sich stattlich entwickelt. Nicht weniger als 47 verschiedene Gewerbe wurden 1808 im Ort ausgeübt. 1804 zählte der Markt 749 Einwohner, darunter 82 Gewerbetreibende. Die Kriegslasten hinterließen jedenfalls ihre Spuren: 1831 war die Einwohnerzahl auf 692 abgesunken. Doch dann ging es rapide aufwärts. Innerhalb von zwei Jahrzehnen stieg die Bevölkerung des Marktes Griesbach auf das 1.100 Einwohner im Jahre 1851 an.
Auch wirtschaftlich hatte sich die Gemeinde wieder erholt. Am 7. Mai 1859 wurde z.B. die Einführung einer Straßenbeleuchtung im Ort beschlossen. Schon 1904 konnten die Petroleum-Lampen durch elektrische Lampen ersetzt werden.
Im ersten Weltkrieg sind 58 Griesbacher gefallen, im zweiten Weltkrieg kamen 70 Bürger des Marktes nicht mehr in die Heimat zurück. Am 1. Mai 1945 fuhren Panzer der US-Armee in Griesbach ein, damit war hier der Krieg zu Ende. Die vom örtlichen Volkssturmkommando vorbereitete Sprengung der Rottbrücken konnten trotz bereits eingebauter Sprengkapseln vereitelt werden. Kriegszerstörungen musste der Ort glücklicherweise nicht erleiden. Nach dem 1. Weltkrieg wurde ins Rottal, nach Bad Griesbach, ein Junge namens Weber gesendet. Er sollte sicherstellen, dass dort eine Räterepublik durchgesetzt wird.
Dank der Tatsache, dass das bäuerliche Umfeld in den Nachkriegsjahren keine Hungersnöte aufkommen ließ, erholte sich der Ort recht bald. Eine große Aufgabe war die Integration zahlreicher Heimatvertriebenen, vor allem aus Schlesien und dem Sudetenland, die in den Jahren nach dem Krieg in Griesbach rasch eine neue Heimat fanden. Ein Symbol des Wiederaufbaus war die Stadterhebung Griesbachs am 2. September 1953. Öffentliche und private Bautätigkeit setzten verstärkt ein, schufen Arbeitsplätze, veränderten aber allmählich auch das altvertraute Gesicht des Marktplatzes und der gesamten Stadt. Bis zum Beginn der 1970er Jahre entwickelte sich die Stadt Griesbach zu einem rührigen, einigermaßen wohlhabenden Gemeinwesen mit zahlreichen Handwerks- und Kleingewerbebetrieben.
Badeort und Touristenhochburg
Bad Griesbach ist heute eine Touristenhochburg mit hohem Erholungswert für die Besucher. Erste Touristische Aktivitäten gehen auf das Jahr 1936 zurück. Durch die Gründung des Fremdenverkehrsvereins 1966 konnte sich Griesbach steigender Tourismuszahlen erfreuen. 1969 erhielt Griesbach auf Grund seines breiten Angebots den Titel „Erholungsort“. 1972 fanden erste Bohrungen nach Thermalwasser statt. Bereits 1973 zählter der Ort rund 31.850 Übernachtungen, und wurde zum Luftkurort ernannt. Häuser, die keine eigene Therme besaßen, wurden über sog. Bademantelgängen unterirdisch an das Kurmittelhaus mit Wasser versorgt. Alois Hartl eröffnete 1988 den 18-Loch-Golfplatz Sagmühle. 1990 wurde zum ersten mal die Marke von 1 Million Übernachtungen erreicht.
Seit dem 19. August 2006 besteht mit Friesach (Kärtnen, Österreich) eine Städtepartnerschaft.
Einbruch des Umsatzes
Durch die vielen neuen Gesundheitsreformen um 1997 wurde das Geschäft mit dem Tourismus stark geschädigt. Besonders auf die stationären Kuren wirkten sich die Reformen negativ aus.
Bad Griesbach heute
Durch die renovierung des Kurmittelhauses sowie ständige Erweiterungen und Verbesserungen ist die Stadt Bad Griesbach das beliebtese Ziel für Erholungstouristen in Niederbayern.
Stadtwappen
Der Felsenberg über den Wellen ergibt ein für den Ortsnamen redendes Bild: "Grizpach" ist die Siedlung am Bach, der "Gries", Steine, Geröll mit sich führt. Nach einem Bericht der Gemeinde aus dem Jahr 1835 soll das Wappen auf eine Verleihung durch Herzog Albrecht V. zurückgehen. Diese Aussage wird durch die Überlieferung gestützt, denn 1556 bat der Rat noch den landesherrlichen Gerichtsschreiber um Besiegelung einer Urkunde, 1565/1568 ist bereits ein Ortswappen in der heraldischen Literatur zu finden (Mielich/Apian); Siegelabdrucke sind seit 1579 überliefert. Im 17. Jahrhundert wurde der Felsenberg vereinzelt zur Häusergruppe abgewandelt. Griesbach hatte seit dem 13. Jahrhundert Marktrecht und wurde 1953 zur Stadt erhoben. Aus diesem Anlass wurde das Wappen 1952 künstlerisch neu gestaltet. Durch die Zusammenlegung von Griesbach mit den Gemeinden Karpfham, Reutern, Sankt Salvator und Weng zur neuen Stadt Griesbach im Rottal am 1. Januar 1972 wurde das alte Wappen der Stadt ebenso wie das seit 1951 geführte Wappen der ehemaligen Gemeinde Sankt Salvator ungültig; der Rat der neu formierten Stadt beschloss 1972 die unveränderte Wiederannahme des historischen Wappens der Stadt Griesbach.
Kriegerdenkmal
Das Kriegerdenkmal von Bad Griesbach, ein steinerner Löwe wurde am 25. Juni 1922 eingeweiht. Es stand bis 2011 auf dem Griesbacher Stadtplatz und wurde im Rahmen von Sanierungsarbeiten des Stadtkerns abgebaut. Auf der Mitte des Platzes soll ein neuer Brunnen entstehen. Der Löwe wird auf ein Gründstück (Passauer Straße 10) am Stadtrand versetzt, wo er Besucher schon bei der Einfahrt begrüßen soll.
Brunnen auf dem Stadtplatz
Ein flacher, wellenförmiger Granitbrunnen mit Lichtspiel und Wasserfontänen wird die Mitte des Stadtplatzes zieren. Der Künstler Erwin Otte aus Reuth bei Erbendorf in der Oberpfalz hatte den Zuschlag erhalten.
Politik
Bürgermeister
- 1. Bürgermeister: Jürgen Fundke (ÜW)
- 2. Bürgermeister: Franz-Paul Wimmer (CSU)
- 3. Bürgermeister: Josef Fischer (WG Karpfham-Eintracht)
Die Kommunalwahl 2008 entschied Jürgen Fundke von der ÜW mit einer Mehrheit von 57,81 % bei einer Wahlbeteiligung von 57,09 % für sich.
Stadtrat
Der Stadtrat (20 Sitze + 1. Bürgermeister) setzt sich wie folgt zusammen:
- ÜW (3 Sitze + 1. Bürgermeister): Manfred Bachmeier, Bernhard Gruber, Florian Hellinger
- CSU (4 Sitze): Franz-Paul Wimmer, Robert Erdl, Nicole Reinelt, Franz Gimpfl
- WG Karpfham-Eintracht (3 Sitze): Roswitha Altmannsberger, Josef Fischer, Peter Doll
- SPD (2 Sitze): Georg Greil, Walter Senkmüller
- FWG Bad Griesbach (2 Sitze): Werner Münichsdorfner, Petra Münichsdorfner
- WG Reutern (2 Sitze): Werner Kriegl, Hans Danner
- WG Weng-Einigkeit (2 Sitze): Martin Dobler, Alois Immerfall
- WG St.-Salvator-Einigkeit (2 Sitze): Eduard Willeitner, Josef Elender
Kultur & Tourismus
Einen wesentlichen Faktor zum Aufschwung des Ortes und der Region brachte die Erschließung der Thermalheilquellen, die der ehemalige Bürgermeister Hartl vorantrieb und durch sein Engagement realisiert wurde. Dadurch konnten zahlreiche Hotels und Kliniken auf dem jetzigen Thermalgebiet eröffnet und zahlreiche Arbeitsplätze geschaffen werden.
Eine weitere wirtschaftliche Stütze neben dem Thermalbetrieb stellt der Golfsport dar. Bad Griesbach weist sechs 18-Loch-Meisterschaftsplätze, drei 9-Loch-Plätze sowie einen 6-Loch-Kindergolfplatz auf. Am Ort sind zwei Golfclubs mit mehreren tausend Mitgliedern ansässig.
Bekannt geworden ist Bad Griesbach in der überregionalen Presse auch durch die Franz-Beckenbauer-Trophy, einem Benefizturnier für prominente Liebhaber des Golfsports zu Gunsten der Franz-Beckenbauer-Stiftung.
Die enge Verbindung von Golf- und Wellnessangeboten ist kennzeichnend für Bad Griesbach als touristisches Ziel.
- Die Wohlfühltherme Bad Griesbach ist Tourismusmagnet. Der seit 2007 bestehende Klettergarten im Nature Sport Center Bad Griesbach zieht viele Einheimische wie Touristen an.
- Seit Mai 2008 bietet die Gemeinde für Sport- und Bewegungsinteressierte den Fitness-Park Bad Griesbach an. Jung und Alt können sich an vielen verschiedenen Angeboten aktiv auslassen können und dabei auch noch etwas für ihre Gesundheit tun.
- Alle sieben Jahre führen die Schäffler von Bad Griesbach zu Faschingszeiten ihren traditionellen Tanz auf.
Sehenswürdigkeiten
- Pfarrkirche Hl. Familie, erbaut 1911 bis 1913
- Spätgotische Friedhofskapelle St. Michael, um 1500
- Wallfahrtskirche Maria Schutz auf dem Kronberg, erbaut 1847 bis 1851
- Schloss Griesbach, im Kern 15./16. Jahrhundert
- Bruder-Konrad-Geburtshaus in der Pfarrei Weng bei Bad Griesbach.
- Kloster St. Salvator
- Johanneskirche Bad Griesbach
- Die Marien-Kapelle ist eine kleine Kapelle in Griesbach.
- KUnsthandwerkstätten im SchloSS (kurz KUSS) sind ein Kunst- und Kulturzentrum in Bad Griesbach
Freizeit
Gasthäuser & Hotels
- Kurhotel Residenz
- Parkhotel Bad Griesbach
Thermenlandschaft
Um Verwechslungen zu vermeiden, wurde 2000 mit der Anerkennung des offiziellen Titels Bad für das gesamte Stadtgebiet das Thermalgebiet, welches vormals seit 1985 allein den Titel Bad Griesbach trug, in Bad Griesbach-Therme umbenannt. Unter Einheimischen ist jedoch die Bezeichnung als Kurgebiet üblich. Die im Kurgebiet im Jahr 1973 erschlossenen drei Quellen Nikolausquelle, Marienquelle und Karlsquelle sind bis zu 60°C warm.
Buslinien
Bad Griesbach ist sehr gut an das regionale Busnetz angeschlossen. Dort verkehren insgesamt elf Linien.
Bildung und Erziehung
- Staatliche Realschule Bad Griesbach i.Rottal
- Volksschule Bad Griesbach (Grund- und Hauptschule)
- Kindergarten St. Konrad
- Kindergarten St. Michael
Museen
- Gerlinde Friedl betreibt ein kleines Privatmuseum.
Vereine
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Persönlichkeiten der Stadt
- Konrad von Parzham
- Harald R. Sattler ein Satiriker und Cartoonist
Siehe auch
Weblinks
- Homepage Bad Griesbach im Rottal
- Kurhotel Residenz
- Parkhotel Bad Griesbach
- Kurmittelhaus Bad Griesbach
- Tennisverein Bad Griesbach
- Onlinereservierung Tennishalle / Plätze
Literatur
- Gerold Zue: Wie der Felsen in das Griesbacher Wappen kam In: Passauer Neue Presse vom 22. Mai 2010 (Seite 25)
- Tanja Rometta: Wie Bad Griesbach und der Löwe Freunde wurden In: Passauer Neue Presse vom 8.Juni 2011 (Seite 28)
- Tanja Rometta: Der Brunnen kommt - doch wohin mit dem Denkmal? In:Passauer Neue Presse vom 30.April 2011 (Seite 27)
Aicha v.W. – Aidenbach – Aldersbach – Bad Füssing – Bad Griesbach i.R. – Beutelsbach – Breitenberg – Büchlberg – Eging am See – Fürstenstein – Fürstenzell – Haarbach – Hauzenberg – Hofkirchen – Hutthurm – Kirchham – Kößlarn – Malching – Neuburg a.I. – Neuhaus a.I. – Neukirchen v.W. – Obernzell – Ortenburg – Pocking – Rotthalmünster – Ruderting – Ruhstorf an der Rott – Salzweg – Sonnen – Tettenweis – Thyrnau – Tiefenbach – Tittling – Untergriesbach – Vilshofen an der Donau – Wegscheid – Windorf – Witzmannsberg

