Böbrach

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Böbrach
Das Wappen von Böbrach


Basisdaten
Bundesland: Bayern
Regierungsbezirk: Niederbayern
Landkreis: Regen
Höhe: 576 m
Fläche: 27,55 km²
Einwohner: 1.630 (30. Juni 2011)
Postleitzahl: 94255
Vorwahl: 09923
Kfz-Kennzeichen: REG
Website: www.boebrach.de
Erster Bürgermeister: Werner Blüml
(Bürgerliste Böbrach)

Böbrach ist eine Gemeinde im niederbayerischen Landkreis Regen.

Inhaltsverzeichnis

Lage

Blick auf Böbrach

Böbrach liegt im im Bayerischen Wald etwa 17 km östlich von Viechtach, 14 km nordwestlich der Kreisstadt Regen und nur 6 km von Bodenmais entfernt.

Ortsteile sind Bamming, Bärnerau, Böbrach, Böbrachmühle, Dirnberg, Eck, Etzendorf, Gstaudach, Haidsberg, Hammermühl, Höhmannsbühl, Jägerhaus, Katzenbach, Kronhammer, Maisried, Meindlgrub, Oberauerkiel, Obersteinhaus, Öd, Pfefferhaus, Raschau, Rettenberg, Roppendorf, Schmalzgrub, Schrollhof, Stein, Unterauerkiel, Weghof und Wieshof.

Geschichte

Der Ort entstand aus der Kolonisationsarbeit der Grafen von Bogen. Graf Albert III. übergab am 9. Juni 1209 die Kirche von Böbrach, eine Tochterkirche von Arnbruck an das Kloster Niederaltaich. Um 1100, bei der Gründung des Ortes, der im 11. und 12. Jahrhundert als "Biberache" (Gewässer mit Bibern) belegt ist, hatten die Domvögte und Grafen von Bogen Zehnten an das Kloster Oberalteich verliehen. Nach dem Aussterben der Grafen von Bogen wurde Böbrach landesherrlicher Besitz. Später erwarben die Nußberger Besitzungen in Böbrach. Um 1300 bestand in Böbrach ein Unteramt des Gerichts Viechtach (Schergenamt, Mitteramt).

Aus der Hauptmannschaft Böbrach entstand 1808 die politische Gemeinde neben der Gemeinde Auerkiel, die 1818 mit Böbrach vereinigt wurde. Die GenoBank DonauWald Böbrach besteht seit 1909.

Der Einmarsch der alliierten Truppen am 24. April 1945 bildete den Tiefpunkt in der Entwicklung nach dem zweiten Weltkrieg. Handel und Gewerbe waren lahmgelegt, die Arbeitslosigkeit erschreckend groß. Die Bevölkerungszahl erhöhte sich schlagartig um 600 Heimatvertriebene, war zu fast unerträglicher Wohnungsnot führte. Erst ab 1948 verbesserte sich die Lage und es gab erste Anzeichen eines wirtschaftlichen Aufschwungs. 1958 war die Arbeitslosigkeit der Vollbeschäftigung gewichen.

Ab 1. Mai 1978 gehörte die Gemeinde mit Geiersthal und Teisnach zur Verwaltungsgemeinschaft Teisnach, die aber zum 1. Januar 1980 wieder aufgehoben wurde.

Gemeindewappen

Ein eigenes Wappen führt die Gemeinde seit 1986. Die Regierung von Niederbayern hat die Wappenführung mit Schreiben vom 14.1.1986 bestätigt. Der Biber über dem Wellenbalken ergibt ein redendes Bild für den Gemeindenamen. Der Wellenbalken als Flusssymbol steht dabei für das Grundwort "-ach" (von althochdeutsch "aha"/Wasserlauf, Fluss). Der goldene Apfel, ein Attribut des heiligen Nikolaus, weist auf den örtlichen Kirchenpatron hin. Die Tingierung in Silber und Blau erinnert an die herrschaftsgeschichtlichen Beziehungen zum Haus Wittelsbach und zu Bayern seit dem 13. Jahrhundert. Auf das Gemeindewappen nimmt auch der 1995 vor dem Rathaus errichtete Biberbrunnen Bezug.

Politik

Bürgermeister

Gemeinderat

Der Gemeinderat hat 12 Mitglieder (+ 1. Bürgermeister) und folgende Sitzverteilung:

Tourismus

1954 begann die günstige Entwicklung als Fremdenverkehrsort. Durch Vermittlung eines Berliner Reisebüros kommen die ersten Sommergäste nach Böbrach.

Bildung und Erziehung

Kultur

Die Böbracher Blaskapelle Sepp Pfeffer spielt in reiner Blechmusikbesetzung und hat sich der bodenständigen Musik für den Tanzboden verschrieben.

Vereine

Weblinks


Städte und Gemeinden im Landkreis Regen
Wappen Landkreis Regen.png

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