Wiener Ball

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Ballett-Schülerinnen von Nadine Bohnert eröffneten den Ball. (Foto: Scholz)
Die Tanzfläche beim 1. Wiener Ball. (Foto: Scholz)
Die Tanzfläche beim 2. Wiener Ball. (Foto: Geisler)

Der Wiener Ball war eine von 2006 bis 2013 jährlich stattfindene Tanzveranstaltung in der Dreiländerhalle in Passau-Kohlbruck mit bis zu 1.100 Gästen.

Inhaltsverzeichnis

Geschichte

Anfang und Etablierung

Der 1. Wiener Ball fand am 28. Januar 2006 in der Passauer Dreiländerhalle statt. unter der Schirmherrschaft von Dr. Ludwig Scharinger, dem Generaldirektor der Raiffeisenlandesbank Oberösterreich, statt. Veranstalter war die Passau Event GmbH, die Ballmoderation nahm Generalmusikdirektor Basil H.E. Coleman wahr. Ein Großteil der 1.100 Besucher bevölkerte festlich gewandet bis vier Uhr morgens die Tanzfläche. Für die Musik sorgten das Tanzorchester Linz AG, der Chor der Gesellschaft der Musikfreunde Passau sowie das Euregio Symphonieorchester unter Basil H.E. Coleman. Die Tanzeinlagen kamen vom Atelier de Danse, von der Tanzschule Loring und von der Ballettschule Nadine Bohnert. Am 27. Januar 2007 folgte der 2. Wiener Ball mit den gleichen Musikern und Tänzern – diesmal aber unter dem Motto „Der Zigeunerbaron“. Die Schirmherrschaft lag beim oberösterreichischen Landeshauptmann Dr. Josef Pühringer sowie erneut bei Dr. Ludwig Scharinger. Der 3. Wiener Ball fand am 26. Januar 2008 unter dem Motto „Die Fledermaus“ statt.

Der 3. Wiener Ball fand am 26. Januar 2008 mit 150 Künstlern und rund 1.000 Gästen statt. Eröffnet wurde er wieder einmal von Schirmherr Dr. Ludwig Scharinger sowie von Oberbürgermeister Albert Zankl. Den Höhepunkt bildeten dann die um Mitternacht von Gesangssolisten des Landestheater Niederbayerns vorgetragenen Auszüge aus der „Fledermaus“. Erst nach 04:00 Uhr morgens begann sich die 500 m² große Tanzfläche allmählich zu leeren. Die Musik kam vom Tanzorchester Linz AG, vom Chor der Gesellschaft der Musikfreunde Passau sowie vom Euregio Symphonieorchester unter Basil H.E. Coleman. Die Tänzer kamen vom Atelier de Danse, von der Tanzschule Some-Simple-Steps und von der Ballettschule Nadine Bohnert. Inzwischen schien der Wiener Ball ein fester Bestandteil des kulturellen Lebens in Passau geworden zu sein.

Veranstalterwechsel

Der Wiener Ball wurde von 2006 bis 2008 von der Passau Event GmbH veranstaltet. Diese durfte den Wiener Ball allerdings aus finanziellen Gründen nicht mehr verantworten, der Ball fiel damit der Reduzierung der Eigenveranstaltungen der Event zum Opfer, die der Aufsichtsrat am 7. Juli des Jahres aufgrund der hohen Verschuldung des Unternehmens beschlossen hat. Allerdings war schon früh klar, dass der Ball dennoch am Leben bleiben würde, denn sowohl Werner Forster vom gleichnamigen Concertbüro sowie Hermann Girlinger vom Euregio Symphonieorchester bemühten sich um die Nachfolge der Event als Veranstalter. Letztlich machte das Euregio-Symphonieorchester das Rennen, welches das Landestheater Niederbayern und die Europäischen Wochen als Mitstreiter gewinnen konnte.

Der 4. Wiener Ball fand dann am 31. Januar 2009 statt. Die Ballmoderation nahm der ehemalige stv. PNP-Chefredakteur Gerd Brunner wahr. Die Schirmherrschaft lag bei Katrin Pernpointner. Das Konzept entwickelten Elisabeth Herzog und Hermann Girlinger. Das Motto des Balls lieferte Johann Strauß’ Operette „Eine Nacht in Venedig“, die in dieser Spielzeit auch am Landestheater Niederbayern aufgeführt wurde. Das Theater stellte daher dem Ball auch einige Szenen aus der Inszenierung zur Verfügung. Für die Musik sorgten abermals das Tanzorchester Linz AG, der Chor der Gesellschaft der Musikfreunde Passau sowie das Euregio Symphonieorchester unter Basil H.E. Coleman. Die Tanzeinlagen kamen vom Atelier de Danse, von der Tanzschule Some-Simple-Steps und von der Ballettschule Nadine Bohnert.

Einstellung

Aus „finanztechnischen Gründen“ fiel der Wiener Ball im Jahr 2012 erstmals aus. Die Eintrittspreise der stets weit über 1.000 Besucher decken allein kaum die anfallenden Kosten – und zuletzt war nur noch ein Sponsorenbeitrag von 250 Euro eingegangen, womit keine Großveranstaltung dieser Art ausgerichtet werden konnte. Erst im Folgejahr, am 26. Januar 2013 fand wieder ein Wiener Ball statt. Das Motto war „Die lustige Witwe“, als Schirmherr agierte der oberösterreichische Landtagspräsident Friedrich Bernhofer. Dies war jedoch vorraussichtlich auch der letzte Wiener Ball: Eine achte Auflage wird es aufgrund des immensenen Aufwandes und finanzieller Probleme nicht mehr geben. Die rund 50.000 Euro Kosten für das 1.200-Gäste-Event konnten die letzten Jahre nur schwer gedeckt werden. Außerdem waren weder die Event GmbH, noch andere private Veranstalter am Wiener Ball interessiert.

Galerie

Literatur

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